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06.02.2017

Max Kühner löst in Bordeaux Ticket für Weltcupfinale

Noch vor der letzten Etappe in Schweden hat Max Kühner seinen Einzug ins Weltcupfinale fixiert. Ein elfter Platz in Bordeaux reichte der österreichischen Nummer eins aus, um sich die zweite Finalteilnahme in Folge zu sichern.

Mit Platz elf beim Weltcupspringen in Bordeaux (FRA) sicherte sich Max Kühner auf Chardonnay den Einzug ins große Weltfinale in Omaha (USA). © Tomas Holcbecher
Mit Platz elf beim Weltcupspringen in Bordeaux (FRA) sicherte sich Max Kühner auf Chardonnay den Einzug ins große Weltfinale in Omaha (USA).
© Tomas Holcbecher
„Ich hoffe, dass wir uns schon in Bordeaux fix fürs Finale qualifizieren können. Dann könnten wir uns Göteborg sparen“, hatte Max Kühner nach seinem zweiten Platz im Weltcupspringen von Zürich in der Vorwoche angekündigt. Dieser Plan ist aufgegangen.

Auf der vorletzten Etappe der laufenden Weltcupsaison gelang es dem gebürtigen Bayern klar Schiff zu machen für seine zweite Weltcup-Finalteilnahme in Folge. Im Sattel seines Schimmels Chardonnay sprang der 43-Jährige mit einem Abwurf im Stechen auf Platz elf. Damit festigte Kühner seinen 14 Rang in der Westeuropaliga, der ihm einen Startplatz für das Finale in Omaha garantiert. Seine derzeit 41 Wertungspunkte reichen aus, um auf der letzten Etappe in Göteborg nicht mehr aus den startberechtigten Top-18 verdrängt werden zu können.

Voller Terminkalender

Auf einen Start in der schwedischen Metropole kann Kühner jetzt zwar verzichten, sein Terminkalender erlaubt vor dem Finale in den USA dennoch kaum Müßiggang. Bereits am Donnerstag steht das Longines Masters in Hong Kong auf dem Programm. Dort will Kühner zusammen mit Cornet Kalua an den Start gehen. Der zwölfjährige DSP-Wallach soll auch mit nach Omaha. Doch bevor es dafür Ende März über den großen Teich geht, steht zwei Wochen zuvor noch das Indoor Brabant in s'Hertogenbosch (NED) für Kühner und den Cornet Obolensky-Sohn auf dem Programm.

Flut an fehlerfreien Ritten

Die Etappe ein Bordeaux sah mit Julien Epaillard auf Quatrin de la Roque einen Lokalmatador auf Platz eins. Der Franzose setzte sich im Stechen des mit 155.000 Euro dotierten Weltcupspringens dank der klar schnellsten Zeit (0/35,92) gegen den Niederländer Leopold van Asten auf VDL Groep Zidane N.O.P. (0/37,71) und dem deutschen Duo Guido Klatte und Qinghai (0/38,09) durch.

Insgesamt hatten sich unfassbare 19 Paare für das Stechen qualifiziert – praktisch die Hälfte des gesamten Starterfeldes. Dass sich dieses Szenario mit der aktuellen Weltcupsaison zunehmend gehäuft hatte beweist, wie sehr die Leistungsdichte auf fünf-Sterne-Niveau zugenommen hat. „Es war heuer nicht einfach ins Finale zu kommen“, resümierte Max Kühner. „Das Niveau wird einfach immer höher. Wir mussten lange geduldig bleiben, bis wir für unsere Leistung auch mit guten Platzierungen belohnt wurden.“ Umso schöner, dass es am Ende für den Wahl-Österreicher trotzdem geklappt hat.

Ergebnisse

ps