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09.04.2012

Max-Theurer Festspiele in Stadl-Paura

Sechs Starts, sechs Siege: Das ist die beeindruckende Bilanz, die Victoria Max-Theurer am vergangenen Wochenende beim Drei-Sterne-CDI in Stadl-Paura für sich verbuchen konnte.

Das große Osterturnier im oberösterreichischen Pferdezentrum wurde auch im heurigen Jahr ganz klar von einer Reiterin dominiert: Egal ob im Sattel von Nachwuchspferd Della Cavalleria, Grand-Prix-Pferd Eichendorff oder Paradehengst Augustin - Vici Max-Theurer war in keinem Bewerb der Sieg zu nehmen.

Der Triumphzug der jungen Achleitnerin begann bereits im samstägigen Grand Prix, der als Qualifikation für den Grand Prix Spécial ausgeschrieben war. Mit 75,87 Prozent holte sie im Sattel von Augustin OLD klar den Sieg im 30-Kopf-starken internationalen Teilnehmerfeld. Auf Platz zwei platzierte sich die Dänin Sidsel Johansen (72,17 Prozent) auf Schianto gefolgt von Schwedens EM-Drittplatzierten Patrik Kittel (69,83 Prozent) auf Don’t Forget auf Rang drei.

Dank guter Leistungen konnten noch zwei weitere Österreicher ein Ticket für den Grand Prix Spécial am Sonntag lösen: Im Sattel ihres Westfalenhengstes Fabriano erritt Renate Voglsang 69,04 Prozent, die ihr einen sechsten Platz einbrachten. Peter Gmoser und sein zwölfjähriger Idocus-Sohn Two to Tango holten mit 67,617 Prozent Rang elf.
Ein tolles Paar für die Zukunft: Victoria Max-Theurer und Della Cavalleria dominieren die kleine Tour beim Oster-CDI in Stadl-Paura © Fotoagentur Dill
Ein tolles Paar für die Zukunft: Victoria Max-Theurer und Della Cavalleria dominieren die kleine Tour beim Oster-CDI in Stadl-Paura
© Fotoagentur Dill
Mit Della Cavalleria OLD, die heuer bereits in Neumünster (GER) eine beeindruckende Talentprobe abgegeben hatte, gab es für Victoria Max-Theurer am Samstag gleich den zweiten Sieg. 73,66 Prozent und einen komfortablen 3-Prozent-Vorsprung auf die zweitplatzierte Dänin Fie Christine Skarsoe gab es für die neunjährige Diamond Hit-Tochter und ihre Reiterin in diesem Bewerb, der als Qualifikationsprüfung für die sonntägige Intermediaire I zählte. Über Rang drei durfte sich der Vorjahressieger Christian Schumach im Sattel seines Auheim´s Rhaposario freuen. Die beiden erhielten 68,84 Prozent und qualifizierten sich damit ebenso fix für die Finalprüfung am Sonntag, wie Astrid Neumayer, die mit ihrem bayrischen Warmblut Flamenco auf dem 13. Rang landete.

Knapper Sieg im Grand Prix der B-Tour und Geburtstagsgeschenk für Augustin OLD im Spécial

Für den Grand Prix (B-Tour) am Ostersonntag, der als Qualifikation für die Kür am Montag galt, setzte Victoria Max-Theurer dann auf ihren 14-jährigen Ehrentusch-Sohn Eichendorff. Mit knappem Vorsprung ging der Sieg auch in dieser Prüfung an die heimische Dressuramazone (70,851 Prozent). Weniger als 0,3 Prozent dahinter platzierte sich Patrik Kittel mit Silvano 71 auf Rang zwei - ein Patzer in den Zweierwechseln und die etwas hektisch gewordenen Einer kosteten den Sieger von Göteborg wertvolle Punkte und damit wahrscheinlich auch den Platz auf dem obersten Siegertreppchen in dieser Prüfung. Dritte wurde mit 67,468 Prozentpunkten die niederländische Olympiareiterin Marlies van Baalen, die mit ihrem bewegungsstarken Fuchswallach BMC Miciano vor allem in den Verstärkungen punkten konnte. Platz vier ging mit Stefan Peter wieder an rot-weiß rot. Im Sattel seines Donnerhall-Sohnes Don Walesko verpasste er mit 67,340  Prozent nur ganz knapp den Sprung in die Top drei.
Geburtstagskind Augustin OLD und Vici Max-Theurer reiten im olympischen Grand Prix Spécial von Stadl-Paura souverän zum Sieg © Fotoagentur Dill
Geburtstagskind Augustin OLD und Vici Max-Theurer reiten im olympischen Grand Prix Spécial von Stadl-Paura souverän zum Sieg.
© Fotoagentur Dill
Ein echtes Geburtstagsgeschenk gab es wenig später im olympischen Grand Prix Spécial für Victoria Max-Theurers Paradehengst Augustin OLD. Mit einem sehr harmonischen Ritt, bei dem es wirklich kaum etwas zu bemängeln gab, holte die österreichische Spitzen-Dressurpaarung 76,311 Prozent. Während es vor wenigen Wochen in Dortmund noch zu einigen Ungereimtheiten im Spécial gekommen war, wirkten Reiterin und Pferd in Stadl-Paura zu jedem Zeitpunkt der Prüfung absolut souverän. Die Lektionen gelangen ohne jegliche Unsicherheit optimal, der Sieg war damit mehr als verdient. Für seine tolle Darbietung erhielt Geburtstagskind Augustin nach der Siegerehrung dann auch noch sein ganz persönliches Geburtstagsgeschenk: einen großen Korb voller Äpfel, Karotten und Leckerlis.

Mit deutlichem Abstand belegte die Grand-Prix Zweite, Sidsel Johansen, (DEN), auch in dieser Prüfung Platz zwei (71,400 Prozent), Platz drei ging an die Schweizerin Marcela Krinke Susmelj (70,422 Prozent).

Doppelsieg für Österreich in der Kür am Montag

Pünktlich um acht Uhr morgens startete das Traditionsturnier am Ostermontag in den sechsten und letzten Bewerbstag. Insgesamt 34 ReiterInnen hatten für die Intermediaire I, die Finalprüfung der Kleinen Tour, genannt. Und wie schon im Qualifikationsbewerb führte kein Weg an Victoria Max-Theurer und Della Cavalleria OLD vorbei. 73,95 Prozent vergab das Richterkollegium für die gelungene Darbietung, die von keiner anderen Paarung in diesem Bewerb überboten werden konnte. Rang zwei sicherte sich die Dänin Fie Christine Skarsoe mit ihrem KWPN-Wallach One Night Stand (72,26 Prozent), Platz drei teilten sich mit jeweils 69,50 Prozent Jennifer Hoffmann (USA) und Thamar Zweistra (NED). Ebenfalls platzieren konnten sich Christian Schumach und Auheim´s Rhaposario, die nach einem
kleinen Patzer nach dem starken Galopp und einer ansonsten sehr schwungvollen Prüfung auf dem siebenten Rang landeten (68,11 Prozent).
Stefan Peter und Don Walesko holen den zweiten Rang im Kürfinale des CDI3* von Stadl-Paura © Fotoagentur Dill
Konnten an die tollen Erfolge von Vidauban und Caselle di Sommacampagna anschließen: Stefan Peter und Don Walesko holen den zweiten Rang im Kürfinale des CDI3* von Stadl-Paura
© Fotoagentur Dill
Mit der Kür am Montagnachmittag fand das Oster-CDI in Stadl-Paura einen würdigen Abschluss. Und es hätte nicht besser kommen können, denn am Ende gab es sogar einen österreichischen Doppelerfolg. Zur großen Siegerin kürte sich einmal mehr Victoria Max-Theurer, die ihren insgesamt sechsten Triumph an diesem Wochenende holte unddamit in jeder gestarteten Prüfung gewann. Zu den Klängen von Udo Jürgens ritt sie ihren Eichendorff zu 74,10 Prozent und damit auf Platz eins in dieser Prüfung. Dahinter gab es einen spannenden Kampf um die Podestplätze. Für den Zweiten des Qualifikations-Grand-Prixs, Patrik Kittel, lief es nicht mehr so glatt wie am Vortag. Einige Patzer - vor allem bei den Serienwechseln - kamen den Schweden teuer zu stehen, 72,70 Prozent reichten am Ende nur für Rang vier. Von Kittels Pech profitierte ein anderer. Mit viel Selbstvertrauen nach seinem vierten Rang im Qualifikations-Grand-Prix ritt Stefan Peter seinen Don Walesko auf den hervorragenden zweiten Rang (72,90 Prozent). Dahinter reihte sich Marlies van Baalen (NED) mit 72,78 Prozent auf Rang drei ein.

Schöne österreichische Erfolge bei den Jungen Reitern

Einen großen Sprung an die internationale Spitze gelang Österreichs bester Jungen Reiterin, Lea-Elisabeth Pointinger, in der finalen Kürprüfung der Young Riders. Im Sattel ihres Württemberger Gardez-Sohnes Gino sicherte sich die junge Niederösterreicherin den hervorragenden fünften Endrang. Zum ersten Mal präsentierte das Paar seine neue Musikkür auf heimischen Boden und wurde für die gelungene Darbietung mit 70,83 Prozent belohnt. Und noch zwei weitere heimische Nachwuchshoffnungen durften sich über gute Platzierungen freuen: Tatjana Svehla und ihr Hannoveranerwallach Donaublick beendeten das Kürfinale mit ausgezeichneten 69,03 Prozent auf Rang elf, Franziska Fries und Alssio's Boy holten mit 67,88 Prozent den 14. Rang.
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