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10.06.2013

Max-Theurer-Festspiele in Achleiten

Vici Max-Theurers Heimturnier geriet erwartungsgemäß zum großen Siegeszug der Hausherrin.

Nach langer Turnierpause gab"s für Vici Max-Theueres Spitzenpferd Augustin beim Heimturnier in Achleiten zwei Siege in der Spécial-Tour. © Michael Rzepa
Nach langer Turnierpause gab"s für Vici Max-Theueres Spitzenpferd Augustin beim Heimturnier in Achleiten zwei Siege in der Spécial-Tour.
© Michael Rzepa
Österreichs Aushängeschild in Sachen Dressur ist für die bevorstehende Europameisterschaft, Ende August im dänischen Herning, gut aufgestellt. Neben Blind Date, die sie in der heurigen Saison bereits mehrmals erfolgreich vorgestellt hat, ist mit CDI Achleiten auch ihr Paradepferd Augustin wieder ins Turniergeschehen eingestiegen.

Nach 303 Tagen Turnierpause meldete sich der ausdrucksstarke Oldenburgerhengst mit einem überzeugenden Auftakt im Grand Prix am Samstag zurück, für den es von den Richtern 76,532 Prozent gab. Dahinter reihte sich die US-Amerikanerin Tina Konyot mit ihrem 15 Jahre alten Dänen Calecto auf Rang zwei ein (72,021), gefolgt von Marcela Krinke Susmelj (SUI) und ihrem Paradepferd Smeyers Molberg an dritter Position (71,298).

Dass nach solch einer langen Pause doch noch etwas die Routine fehlt, wurde allerdings am Sonntag im Spécial ersichtlich, da schlichen sich ein paar Fehler ein, die sich im Endergebnis teuer bezahlt machten. Dennoch sicherte sich das Paar mit 75,604 Prozent souverän den Sieg vor Tina Konyot (73,042) und Marcela Krinke Susmelj (72,875). „Augustin ist frisch und voll auf Zack – er hat seinen Urlaub nach Olympia voll genossen. Ich bin glücklich, dass es ihm so gut geht, das war eine gute Entscheidung“, zog Vici nach ihrem Sieg zufrieden Bilanz. „Bis Aachen (Anm.: 26. bis 30. Juni) haben wir noch ein bisschen was zu tun – aber das ist gut so“, gab sich auch ihr Trainer Wolfram Wittig zufrieden, der selbst im Spécial auf Bertoli W Platz fünf belegte.

Kür-Premiere mit Blind Date

In der Kür Tour des CDI3* hatte Vici Max-Theurer dann gleich zwei heiße Eisen am Start: die elfjährige Hannoveranerstute Blind Date, mit der sie aktuell auf Platz 16 der FEI Dressur-Weltrangliste rangiert, und ihren bewährten Westfalenhengst Eichendorff.
Nun auch in der Kür-Tour erfolgreich unterwegs: Vici Max-Theuer und Blind Date. © Michael Rzepa
Nun auch in der Kür-Tour erfolgreich unterwegs: Vici Max-Theuer und Blind Date.
© Michael Rzepa
Beide zeigten sich in hervorragender Form, sodass die junge Achleichtnerin im Qualifikations-Grand-Prix für die Kür gleich einen Doppelsieg feiern durfte: 74,532 Prozent und Platz eins mit Blind Date, 71,660 Prozent und Platz zwei mit Eichendorff. Platz drei sicherte sich die aktuelle Schweizer Nummer eins, Marcela Krinke Susmelj, mit ihrem zwölfjährigen Dänen Smeyers Lazander (69,362).

Als Highlight am Samstag stand die Kür auf dem Programm, die gleich mit einer Premiere aufwarten konnte, denn bislang waren Vici Max-Theurer und Blind Date nur in den Spécial-Touren zu sehen gewesen. Zu Gassenhauern der Altrocker Status Quo versprach die Kür bereits im Vorfeld viel Schwung und Dynamik. Die Premiere wurde mit einem Sieg belohnt, allerdings fiel dieser deutlich knapper aus als erwartet: „Es waren noch kleine Fehler drin, was bei einem Debüt passieren kann. Aber das Gesamt-Konstrukt dieser Kür ist sehr zufriedenstellend. Darauf kann man aufbauen“, analysierte Wolfram Wittig. „Es war ihre allererste Kür überhaupt, die Musik haben wir erst am Dienstag bekommen, was uns noch fehlt ist die Routine“, erklärt Victoria Max-Theurer. „Die technischen Dinge, die noch nicht so funktioniert haben, sind eine Sache der Übung. Wenn das sitzt, wird das richtig cool.“ Mit 75,125 Prozent setzte sich das Duo vor Marcela Krinke Susmelj (74,050) auf Platz eins. Rang drei ging mit Stefanie Weihermüller und Fantomas (71,350) nach Deutschland.

Dressur-Nachwuchs gut unterwegs

Auch der Dressurnachwuchs durfte an diesem Wochenende im Rahmen eines CDIJ/CDIYR zeigen, was er kann. Bei den Jungen Reitern ritt Timna Zach mit ihrer hoch-veranlagten Stute Westfalenstute Federleicht zwei Mal zum Sieg. Während das Paar den Team-Test (71,096 Prozent) noch souverän mit über zwei Prozent Vorsprung für sich entschied, ging es im Individual Test denkbar knapp her. Hier konnte sich Timna Zach mit nur 0,079 Prozent vor Oliver Valenta auf Rivel (70,789) durchsetzen, der sich einmal mehr mit Rang zwei begnügen musste. Rang drei ging in beiden Prüfungen an Florian Lorenz mit Luigi.

Zwei verschiedene Siegerinnen gab es hingegen in den Bewerben der Junioren. Während sich Lisa Maria Kerbler mit Donna Rivera den Sieg im Team Test (70,270) vor Anna Lutonsky mit Final Destination (69,009) sicherte, vertauschten die beiden Juniorinnen im daurauffolgenden Individual Test die Plätze, sodass sich Anna Lutonsky am Samstag über 71,342 Prozent und Platz eins vor Lisa Maria Kerbler 70,263 Prozent freuen durfte. Rang drei ging in beiden Prüfungen an Florentina-Gisi Lorenz mit Sir Antony.

31 Tage vor der Europameisterschaft der Junioren und Jungen Reiter in Compiegne (Frankreich, 10. bis 14. Juli) sind Österreichs Dressur-NachwuchsreiterInnen auf einem guten Weg. OEPS-Dressurreferentin Diana Wünschek: „Es ist schön zu sehen, wenn unsere Nachwuchsreiter auf internationalem Niveau ihre Leistungen bestätigen. Das gibt Selbstvertrauen für die EM. Ich freu mich darauf!“
Alle Ergebnisse des CDI Achleiten können Sie hier im Detail nachlesen.
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