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03.04.2017

McLain Ward feiert Start-Ziel-Sieg im Weltcupfinale der Springreiter

Nach dem zweiten Platz von Laura Graves im Dressurfinale bekam das US-Publikum in der Entscheidung der Springreiter noch einmal richtig Grund zu feiern. Lokalmatador McLain Ward blieb als einziger über alle Runden hinweg strafpunktefrei und holte verdient den Sieg.

Perfektes Finale: McLain Ward und HH Azur gingen bereits nach dem ersten Tag in Fürhung und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr her. © Cara Grimshaw/FEI
Perfektes Finale: McLain Ward und HH Azur gingen bereits nach dem ersten Tag in Fürhung und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr her.
© Cara Grimshaw/FEI
Über drei Tage ging das Weltcupfinale der Springreiter und dreimal war McLain Ward im Sattel seiner belgischen Stute HH Azur das Maß aller Dinge. Die elfjährige Thunder-VD-Zuuthove-Tochter sprang in überragender Form – nicht nur sicher, sondern auch ungemein schnell.

Nach dem Sieg im ersten Wertungsspringen am Donnerstag folgte Sieg Nummer zwei am Freitag mit überlegener Bestzeit. Spannend konnte es am Ende nur noch der Schweizer Romain Duguet machen. Er hatte sich mit seiner zehnjährigen französischen Stute Twentytwo des Biches nur einen Abwurf geleistet und war für einen Sieg auf einen Fehler von Ward angewiesen. Doch diesen Gefallen tat ihm der US-Amerikaner nicht.

Mit einem Sicherheitsritt blieb der 41-Jährige auch im dritten Springen ohne Abwurf. Damit waren dem Team-Silbermedaillengewinner von Rio der Sieg und die damit verbundene Prämie in Höhe von 172,500 Euro nicht mehr zu nehmen.

Dritter wurde der Schwede Henrik von Eckermann mit der westfälischen Stute Mary Lou mit acht Fehlerpunkten auf dem Konto.

Für McLain Ward ist mit dem Weltcupsieg vor Heimpublikum ein Traum wahr geworden. „Ich mache das jetzt seit über 25 Jahren und ich war schon viele Male ganz dicht dran und hab’s dann doch wieder vermasselt“, sagte der frischgebackene Weltcupsieger sichtlich gerührt im Interview. „Ich bin unsagbar dankbar für mein Pferd und die vielen Menschen um mich herum. Leute wie mein Groom Lee, der seit 29 Jahren mit mir zusammenarbeitet, haben mir geholfen das hier durchzuziehen.
V. l. n. r.: Henrik von Eckermann (SWE, 3. Platz), Juan Carlos Capelli, Sieger McLain Ward USA), Roman Duguet (SUI, 2. Platz) und Ex-Tennisstar Steffi Graf © Cara Grimshaw/FEI
V. l. n. r.: Henrik von Eckermann (SWE, 3. Platz), Juan Carlos Capelli, Sieger McLain Ward USA), Roman Duguet (SUI, 2. Platz) und Ex-Tennisstar Steffi Graf
© Cara Grimshaw/FEI

Max Kühner Siebenter im Grand Prix

Österreichs einziger Teilnehmer im Weltcupfinale, Max Kühner, nahm nach seinem enttäuschenden Ausscheiden in der ersten Runde am Samstag den Grand Prix in Angriff. Allerdings wollten sich die große Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der Cornet Kalua in den vergangenen Wochen und Monaten so geglänzt hatte, auch in diesem 1,55-m-Springen nicht so recht einstellen. Einem Abwurf in Runde eins folgte ein acht-Fehler-Ritt im zweiten Umlauf. Am Ende wurde es Rang sieben für das Rot-weiß-rote Duo.

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