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09.05.2016

Michael Jung gewinnt Grand Slam der Vielseitigkeit

Es gibt kaum etwas, das Vielseitigkeits-Champ Michael Jung in seiner unglaublichen Karriere noch nicht gewonnen hat. Am Wochenende fügte der Deutsche der langen Liste seiner Erfolge zwei weitere Meilensteine hinzu: einen Sieg im britischen Busch-Klassiker Badminton, der im gleichzeitig als erst zweiten Reiter überhaupt den Grand Slam einbrachte.

© FEI/Sebastian Oakley
© FEI/Sebastian Oakley
Er kam, sah und siegte, hatte es im vergangenen Jahr, als Jung seinen ersten Start beim CCI4* in Burghley in einen Sieg verwandelt hatte. Damit war die Jagd auf den Grand Slam eröffnet, den derjenige gewinnt, der die drei Busch-Klassiker Burghley (GBR), Lexington (USA) und Badminton in Reihe für sich entscheidet.

Vor einer Woche hatte Jung mit seinem WM-Pferd fischerRocana FST seinen Vorjahressieg in den USA wiederholt. Damit war nur noch ein Sieg in Badminton offen. Und den holte sich Jung in souveräner Manier mit seinem mittlerweile 16 Jahre alten Sam in einem lehrbuchreifen Start-Ziel-Sieg. Der Deutsche ist nach der Britin Pippa Funnell erst der zweite Vielseitigkeitsreiter dem es gelang dem in seiner Disziplin zu holen, gleichzeitig ist er der erste deutsche Sieger des CCI4* Badminton. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Michael Jung heute Geschichte geschrieben hat“, sagte Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR).
Auf dem Siegerpodest erhielt Jung Gesellschaft von seinem Landsmann Andreas Ostholt. Der Deutsche Meister, der zum dritten Mal in Badminton an den Start ging und die Prüfung zum ersten Mal beenden konnte, überzeugte auf So is et nicht nur in der Dressur, sondern brachte seine Ausgangsbasis mit wenigen Zeitfehlern im Gelände und einer Nullrunde im Parcours am Ende nach Hause.

Auf Platz drei reihte sich die Britin Gemma Tattersall mit Arctic Soul ein. Das Duo hatte nach der Dressur nur auf Rang 16 gelegen, sich mit einem perfekten Cross jedoch bis auf Platz drei im Zwischenranking vorgearbeitet, den sie im Springen nicht mehr hergaben.
Ein Blick auf die Ergebnisliste spiegelt die Leistung wider, die sich hinter den Top-Platzierungen verbirgt, denn von 77 Weltklasse-Teilnehmern sahen nur 47 das Ziel der Geländestrecke und im abschließenden Parcoursspringen wurde die Rangierung durch etliche Abwürfe noch einmal kräftig durcheinandergeschüttelt.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

FN/ps
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