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27.03.2016

Minderhoud siegt im Weltcupfinale der Dressurreiter

Nach vier Jahren Pause geht der Weltcuptitel der Dressurreiter wieder einmal an die Niederlande. In einem eher mager besetzten Kürfinale im schwedischen Göteborg nutzte Hans Peter Minderhoud die Gunst der Stunde und sicherte sich im Sattel von Flirt seinen bisher größten Einzelerfolg.

Nach Anky van Grunsven, Edward Gal und Adelinde Cornelissen ist Hans Peter Minderhoud der vierte Dressur-Weltcupsieger für die Niederlande. © Thomas Johansson/Pool Pic
Nach Anky van Grunsven, Edward Gal und Adelinde Cornelissen ist Hans Peter Minderhoud der vierte Dressur-Weltcupsieger für die Niederlande.
© Thomas Johansson/Pool Pic
„Wenn ich einmal den Weltcup gewinnen will, dann ist das hier meine Chance“, hatte Hans Peter Minderhoud bereits nach seinem Sieg im Qualifikations-Grand-Prix am Freitag gemutmaßt. Er sollte Recht behalten. Nachdem mit Titelverteidigerin Charlotte Dujardin (GBR), der Weltcupführenden Isabell Werth (GER), EM-Bronzemedaillengewinnerin Beatriz Ferrer-Salat sowie Ex-Weltmeister und -Weltcupsieger Edward Gal die großen Favoriten aus unterschiedlichen Gründen auf ein Antreten verzichtet hatten, war der Weg frei für ReiterInnen der „zweiten Reihe“. Und die lieferten sich sowohl im Grand Prix als auch in der alles entscheidenden Kür ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die diesjährige Weltcup-Krone.

Am Ende war es ein Unterschied von etwas weniger als einem Prozent, der Hans Peter Minderhoud den größten Einzelerfolg seiner bisherigen Karriere bescherte. Im Sattel des 15-jährigen Glock’s Flirt punktete der Niederländer bei allen Richtern deutlich über der 80er Schallmauer. Seine finalen 82,375 Prozent sollten an diesem Tag zum Sieg reichen. Es ist dies die niedrigste Sieger-Wertung seit dem Weltcupfinale im Jahr 2003.

Anders als noch im Grand Prix übten sich die Richter am Sonntag in großer Einigkeit bei der Bewertung der Ritte. Fünf der sieben Jurymitglieder sahen Minderhoud auf Platz eins, lediglich Anne Gribbons aus den USA und ihre australische Kollegin Susan Hoevenaars schätzen den Ritt des Schweden-Duos Tinne Vilhelmson Silfvén und Don Auriello höher ein. Die beiden Lokalmatadore schlossen nach einem harmonischen Ritt mit 81,429 Prozent auf Platz zwei. Dahinter wiederholte das deutsche EM-Paar Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB mit 80,464 Prozent und Rang drei auf das Tausendstel-Prozent genau sein Ergebnis vom Vorjahr.

Ergebnisse im Detail
 
Minderhoud wird zum ersten Mal Weltcupsieger © Tomas Holcbecher
Minderhoud wird zum ersten Mal Weltcupsieger
© Tomas Holcbecher
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