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01.11.2010

Na dann Prost!

Pferdesport ist ja auch eine geistige, manchmal sogar hochgeistige Angelegenheit.

RI Feuchtfroehliches © Shutterstock
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Besonders dann, wenn mehrere Funktionäre, Politiker und andere wichtige Menschen im Namen des Pferdes zusammentreffen, wird es meist sehr schnell hochgeistig. Zuletzt hatte ich mehrfach die Gelegenheit, dem Ritus des Begrüßungs-, Aufwärm, Feier-, Anstoß-, Aufbruchs- und Weilmagradzammsind-Schnapsls beizuwohnen: Beim Pferdegipfel in Lambach gab’s was Klares schon zur Begrüßung, es war ja auch ziemlich kühl. Weiter ging’s in Stadl-Paura, wo die neue Halle der Einweihung harrte – natürlich mit Hochprozentigem. Da ich weder Funktionärin noch Politikerin und schon gar nicht wichtig bin, kam ich jeweils unbeschnapst davon.

Ein paar Tage später dann am Truppenübungsplatz in Hochfilzen wieder ein schnapsverdächtiger Anlass: Pferde, Funktionäre, eine neue Halle – alles da, aber weit und breit kein Schnapsl. Schnapslos lauschten wir den Ausführungen unseres Gastgebers, schnapslos besichtigten wir die Ställe, schnapslos erlebten wir die Vorführung der Tragtierstaffel und schließlich auch die Aufzuchtstätte der Junghaflinger. Schnapslos ging der Aufenthalt zu Ende, die Mitreisenden waren schon in ihren Bus zurückgeklettert und Richtung Wien aufgebrochen, Redaktionshund Pippo und ich gingen noch ein paar Schritte im Sperrgebiet, bevor wir ins Auto steigen wollten. Plötzlich eine freundliche Stimme vom Aufzuchtstall her: „Håsch no an Moment Zeit… mågsch a Schnapsl?!“
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