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21.07.2016

Nach Dopingskandal: Russische Reiter bangen um Olympia-Teilnahme

Zwischen 2012 und 2015 sollen in Russland unter staatlicher Aufsicht Athlethen zahlreicher Olympia-Disziplinen systematisch gedopt worden sein. Die Welt-Anti-Doping-Agentur fordert nun einen kompletten Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen in Rio.

Inessa Merkulova und Mr. X © arnd.nl
Auch wenn die Pferdesportler im Enthüllungsbericht der WADA keine Erwähnung finden, könnte Russlands Dopingskandal auch ein Start-Verbot von Dressurreiterin Inessa Merkulova (im Bild) und ihren Reiterkollegen bei den Olympischen Sielen in Rio nach sich ziehen.
© arnd.nl
Laut einem am Montag in Toronto vorgestellten Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gibt es Beweise für ein vom russischen Staat angeordnetes und von höchsten politischen Kreisen gedecktes Dopingsystem. Wie der kanadische Jurist und Chefermittler in der Angelegenheit, Richard McLaren, ausführte, sollen „Russische Athleten aus den meisten Sommer- und Wintersportarten" von der Manipulationsmethode profitiert haben.

Auch wenn die Reitsportdisziplinen Dressur, Springreiten und Vielseitigkeit im Rahmen des WADA-Reports keinerlei Erwähnung finden, könnten die jüngsten Enthüllungen auch für die russischen Reiter weitreichende Folgen haben. Denn als Konsequenz des Dopingskandals fordert die Welt-Anti-Doping-Agentur nun den kompletten Ausschluss der Nation von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im August. Unterstützung erhält die WADA hierbei von zahlreichen nationalen Anti-Doping-Agenturen, die sich in einer gemeinsamen Briefaktion gegen eine Teilnahme russischer Athlethen an den Spielen in Rio aussprachen.

Sollte das Internationale Olympische Komitee dieser Empfehlung folgen, bedeutet das auch das Aus für die russischen Reiter: die beiden Dressur Einzelstarterinnen Inessa Merkulova mit Mr. X und Marina Aframeeva mit Vosk, sowie das russische Vielseitigkeits-Trio mit Aleksandr Markov auf Kurfürstin, Adrey Mitinauf auf Gurza und Evgeniya Ovchinnikova auf Orion.

ps
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