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24.04.2015

Nach Herpes-Drama Ende der Quarantäne in Sicht

Der Reitverein Geiger in Amstetten kann endlich aufatmen. Nachdem ein Ausbruch das Equinen Herpesvirus EHV-1 Ende März fünf Pferdeleben gefordert hatte, geht es für den krisengebeutelten Betrieb wieder bergauf.

Am ersten Maiwochenende wird die freiwillige Quarantäne des Amstettener Reitvereins Geiger wieder aufgehoben. © Castenoid - fotolia.com
Am ersten Maiwochenende wird die freiwillige Quarantäne des Amstettener Reitvereins Geiger wieder aufgehoben.
© Castenoid - fotolia.com
Fünfzehn Pferde des Freizeit- und Turnierstalles waren Ende März an einer besonders aggressiven Form des Equinen Herpesvirus EHV-1 erkrankt, fünf davon so schwer, dass sie auf der Veterinärmedizinischen Universität in Wien von ihren Leiden erlöst werden mussten. Die von EHV-1 verursachten Gefäßschädigungen im Gehirn und Rückenmark zeigen sich häufig als Störungen der Bewegungskoordination und Lähmungen der Extremitäten, die  schließlich in einem Festliegen resultieren. Dauert dieses länger als drei Tage an, bleibt meist nur noch die Euthanasie.

Die übrigen zehn erkrankten Pferde des Reitvereins haben inzwischen alle ausgefiebert und die Krankheit ohne bleibende Schäden überstanden. Damit ist nun auch die unmittelbar nach Bekanntwerden des Herpesausbruchs selbst verhängte freiwillige Quarantäne fast vorüber. Nach knapp zweieinhalb Monaten endet der Ausnahmezustand für Stallbetreiber, Einsteller und Vereinsmitglieder am ersten Maiwochenende, zuvor wird aber noch eine gründliche Desinfektion des gesamten Stalltrakts durchgeführt.

Nach langen Wochen des Bangens und Hoffens geht es also endlich wieder bergauf. „Die Stimmung im Stall ist gut. Wir sind alle froh, dass wir diese schlimme Zeit nun überstanden haben. Es hätte uns auch noch härter treffen können“, sagte Vereinsobmann Karl Nenning im Gespräch mit der Pferderevue
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