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19.08.2012

Nachwuchs Spring-EM: Gold für Italien und die Schweiz

Medaille gab es am Abschlusstag der Nachwuchs-EM im Pferdesportpark Magna Racino zwar keine mehr, dennoch zeigten die heimischen Talente gute Leistungen, die für die Zukunft hoffen lassen. Die letzten zu vergebenden Goldmedaillen in den Klassen Children und Young Riders gingen nach Italien und in die Schweiz.

Johanna Sixt und Lillifee waren bis zum Finale der Children EM grandios unterwegs, drei Abwürfe in der letzten Runde machten die Medaillenhoffnungen der jungen Burgenländerin jedoch zunichte. © Hervé Bonnaud
Johanna Sixt und Lillifee waren bis zum Finale der Children EM grandios unterwegs, drei Abwürfe in der letzten Runde machten die Medaillenhoffnungen der jungen Burgenländerin jedoch zunichte.
© Hervé Bonnaud
Ein nervenaufreibender zweiter Umlauf im Finale der Children würfelte das Endergebnis noch einmal kräftig durcheinander. Während in der ersten Runde der dritten Qualifikationsprüfung noch 13 Pferd-Reiter-Paare fehlerfrei geblieben waren,  kamen in Runde zwei nur noch sieben StarterInnen mit Null Fehlern ins Ziel. Gleich mehrere ReiterInnen mussten den Nervenkrimi Tribut zollen und fielen im Endklassement deutlich zurück, darunter auch die beiden Österreicherinnen Johanna Sixt und Lisa Schranz, die 12 bzw. 15 Strafpunkte nicht mehr an die Leistungen der vorangegangenen Durchläufe anschließen konnten.  Bei insgesamt drei Nachwuchstalenten standen nach der  letzte Runde vier Fehlerpunkte auf dem Endkonto, sodass die Entscheidung über Gold, Silber und Bronze ins Stechen gehen musste.
So sehen Sieger aus: Der junge Italiener Gianluca Mario Pirovano freut sich sichtlich über seine EM-Goldmedaille. © Hervé Bonnaud
So sehen Sieger aus: Der junge Italiener Gianluca Mario Pirovano freut sich sichtlich über seine EM-Goldmedaille.
© Hervé Bonnaud
Den Dreikampf um Gold entschied der junge Italiener Gianluca Mario Pirovano im Sattel seiner Orka de Tromcourt schließlich für sich. Die langsamste Zeit (42,31 Sek) und ein Abwurf reichten für Platz eins und damit für den Sieg in dieser Konkurrenz, denn bei seinen beiden KontrahentInnen fielen eine bzw. zwei Stangen mehr.  Silber ging mit Virag Weinhardt und Bognar Jen Cor nach Ungarn (8/41,72), über Bronze durfte sich die Belgierin Louise van der Laer freuen (12/41,62).

Für die österreichischen Jungtalente, die im Mannschaftsbewerb am Freitag noch Silber geholt hatten, verlief die Abschlussrunde nicht nach Wunsch, alle kassierten in der letzten EM-Runde deutlich Fehler und konnten damit ihre tollen Zwischenplatzierungen mit echten Medaillenchancen nicht beibehalten. Nichts desto trotz sind die EM-Leistungen der jungen Österreicherinnen mehr als bemerkenswert, die allesamt erstmals den Sprung ins Finale schafften und aus diesem mit beachtlichen Ergebnissen herauskamen: Johanna Sixt (B) beendete mit Lillifee die Einzelwertung als beste Österreicherin auf dem 15. Platz, Lisa Schranz (NÖ) und V.I.P. 2 reihten sich auf Platz 22, gefolgt von Jessica Vonach (V) mit Linara Platz 23 sowie Stephanie Ausch mit Wendy auf Platz 28.

Guck mal, was ich da habe: Nach einigen EM Silber- und Bronzemedaillen hat es für den Schweizer Martin Fuchs heute endlich zu Gold gereicht. © Hervé Bonnaud
Guck mal, was ich da habe: Nach einigen EM Silber- und Bronzemedaillen hat es für den Schweizer Martin Fuchs heute endlich zu Gold gereicht.
© Hervé Bonnaud

Martin Fuchs holt Young Rider EM-Gold - Stefanie Bistan auf Platz 12

Bei der Entscheidung um den Young Rider Titel zeichnete sich schon vor dem Finale ein Dreikampf zwischen Petronella Andersson (SWE), Maelle Martin (FRA) und Martin Fuchs (SUI) ab. Nach dem ersten Tag in Führung liegend und vor dem letzten Umlauf auf Platz zwei, vergab die Französin Maelle Martin im Sattel ihres Nelson Du Biolay in der letzten Runde die Chance auf Silber und holte mit gesamt acht Fehlerpunkten Bronze. Silber ging mit 7,87 Fehlerpunkten an Schwedens Petronella Andersson (Nosco de Blondel). Gold sicherte sich der bereits im Vorfeld favorisierte Schweizer Martin Fuchs, dem mit seinem Principal zum Abschluss noch einmal eine souveräne Runde gelang, bei der er lediglich einen Zeitfehler zu verzeichnen hatte (Total: 1,16 FP).
Kam weiter als sie es sich erhofft hatte: Stefanie Bistan ritt mit Juvina im Finale der Jungen Reiter auf den zwölften Endrang. © Hervé Bonnaud
Kam weiter als sie es sich erhofft hatte: Stefanie Bistan ritt mit Juvina im Finale der Jungen Reiter auf den zwölften Endrang.
© Hervé Bonnaud
Mit Stefanie Bistan und Laura Lehner hatten es auch zwei heimische Reiterinnen ins Finale der Jungen Reiter geschafft, die mit konstanter Leistung auf hohem Niveau überzeugen konnten. Die amtierende österreichische YR Meisterin Stefanie Bistan (S), platzierte sich mit Juvina auf dem 12. Endrang und ist damit hochzufrieden: „Ich war schon happy ins Finale gekommen zu sein. Der letzte Parcours war für uns von den engen Distanzen her schwierig, aber Platz zwölf ist echt super!“ Ebenso glücklich vom Platz ging die Vorarlbergerin Laura Lehner, die diese Europameisterschaft mit ihrem Uster van’t Heike auf Rang 21 abschloss.
Auch sie schafften es ins Finale der Young Rider Einzelentscheidung: Laura Lehner und Uster Van"t Heike beendeten die EM auf dem 21. Platz. © Hervé Bonnaud
Auch sie schafften es ins Finale der Young Rider Einzelentscheidung: Laura Lehner und Uster Van"t Heike beendeten die EM auf dem 21. Platz.
© Hervé Bonnaud
Alle Informationen zu EM und sowie die Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
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