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16.08.2012

Nachwuchs Spring-EM: Traumstart für Österreichs Children

Mit einem sensationellen Auftakt starteten die heimischen Children gestern in Tag eins der Nachwuchs-Europameisterschaften im Pferdesportpark Magna Racino. Mit Johanna Sixt und Jessica Vonach ritten nach dem ersten Einzelqualifikationslauf gleich zwei heimische Reiterinnen unter die Top 3.

Flogen souverän zum Sieg bei den Children: Johanna Sixt (B) und ihre Lillifee © Hervé Bonnaud
Flogen souverän zum Sieg bei den Children: Johanna Sixt (B) und ihre Lillifee
© Hervé Bonnaud
Damit bestätigte unser Childrens-Team seine ausgezeichnete Form, die es bereits bei den Future Champions in Hagen (GER) Mitte Juni mit einem Sieg im Nationenpreis eindrucksvoll bewiesen hatte. 99 Children gingen gestern am ersten Bewerbstag der EM in die erste Einzelqualifikation. 39 von ihnen bleiben im 1,20 Meter Parcours ohne Fehler, die schnellste Zeit aber hatte Johanne Sixt. In 68,88 Sekunden meisterte die amtierende Österreichische Meisterin mit ihrer Holsteinerstute Lillifee souverän den Auftaktparcours. Platz zwei ging an den 13-jährigen Slowenen Gaj Riosaa, der seinen vierbeinigen Partner Unaniem erst seit einem Jahr unter dem Sattel hat (0/69,66). Von Platz drei lachte mit Jessica Vonach (V) bereits die zweite rot-weiß-rote Reiterin. 70,60 Sekunden benötigte die Vorarlbergerin mit ihrer in Österreich gezogene Warmblustute Linara.

Nach diesem Ergebnis kann Equipechef Anton Martin Bauer mehr als zufrieden Bilanz ziehen, denn auch die restlichen Kids lieferten gute Ergebnisse ab. Lisa Schranz (NÖ) blieb mit ihrem V.I.P. 2 (11. Patzl) ebenso fehlerfrei wie Stephanie Ausch (OÖ) mit Wendy (30. Platz). Lediglich Christopher Aschenbrenner (W) hatte mit seinem Perigore etwas Pech. Die zwei Abwürfe sah der talentierte Wiener jedoch nach der ersten Enttäuschung wieder gefasst: "Natürlich bin ich enttäuscht, ich habe mir hier viel vorgenommen. Die Abstimmung hat heute einfach nicht so ganz gepasst, aber wir haben ja auch die Teamwertung und darauf konzentriere ich mich jetzt."

Österreichische Junioren gingen es ruhig an

112 Starterinnen sah der Auftaktbewerb der Junioren, 21 von ihnen blieben fehlerfrei. Als beste Österreicherin belegte Melanie Buchner mit Zilton nach einem Zeitfehler den 23. Platz. "Ich bin nicht das geritten, was ich mir vorgenommen habe, aber Zilton ist genial“, gab sich die Salzburgerin nach ihrem Ritt etwas zerknirscht. Ohne Abwurf kam auch Lea-Florentina (S) ins Ziel, blieb mit ihrem Commander aber ebenfalls über der vorgegebene Maximalzeit und rangiert nach dem ersten Bewerb nun auf Rang 36. Nach einem Fehler im Parcours liegen die Vorarlbergerin Alessandra Reich und Djambo auf dem 47. Zwischenrang. Weniger gut lief es für Victoire Martin (NÖ) und Lisa Maria Rudigier. Während erstgenannte im Sattel ihres Licken Tardonne mit 13 Fehlerpunkten aus dem Parcours kam, bedeutete ein plötzlicher Stopp ihres Charanooga und ein darauffolgender Sturz das frühzeitige EM-aus für die junge Vorarlbergerin.
 
Eine Klasse für sich war in diesem Bewerb der Ire Sven Joseph Hadley. Fehlerfrei und mit großen Zeitvorsprung setzte er sich mit seiner Andiamo Z-Tochter Adelgonde vor der zweitplatzierten Italienerin Francesca Arioldi mit Lady Chanu an die Spitze im Zwischenklassement der Juniorenwertung. Platz drei ging mit Karl-Philipp Ingvarsson und seinen Oldenburgerwallach Come Soon an Schweden. 
Waren bei den Junioren nicht zu schlagen: Sven Joseph Hadley (IRL) und seine Adelgonde © Hervé Bonnaud
Waren bei den Junioren nicht zu schlagen: Sven Joseph Hadley (IRL) und seine Adelgonde
© Hervé Bonnaud

Französischer Sieg bei den Young Riders, Steffi Bistan beste Rot-Weiß-Rote

Den Sieg bei den Young Riders holte die junge Französin Maelle Martin. In 75,70 Sekunden setzte sie sich an die Spitze der YR EM Wertung. Die Plätze zwei und drei gingen an ein Schweizer Duo, Martina Meroni und Socrates ritten auf Platz zwei vor dem als Favorit gehandelten Martin Fuchs der seinen Oldenburgerwallach Principal gesattelt hatte.
 
Als beste Österreicherin zeigte Stefanie Bistan einmal mehr ihre Klasse. Die Salzburgerin brauchte mit ihrer Schimmelstute Juvina zwar ein paar Hindernisse um richtig ins Laufen zu kommen, beendete ihre Runde aber fehlerfrei und rangiert auf dem 25. Zwischenrang. Sehr gut schlug sich auch Theresa Pachler, die mit lediglich einem Abwurf auf Annabell (32. Platz), ihre Teameinberufung mehr als nur bestätigte. Nach Pech mit einem Stopp bewies Rudolf Michael Fries auf Calvaro gute Nerven und beendete seine erste Qualifikation ohne weitere Fehler. Laura Lehner und Uster van't Heike kamen nach Unstimmigkeiten mit zwei Abwürfen ins Ziel (44. Platz) während Katharina Rhomberg mit Leroy leider nicht den besten Tag erwischte und den Bewerb auf dem 70. Platz abschloss.
Einmal mehr Österreichs beste bei den Young Riders: Stefanie Bistan (S) im Sattel von Juvina © Hervé Bonnaud
Einmal mehr Österreichs beste bei den Young Riders: Stefanie Bistan (S) im Sattel von Juvina
© Hervé Bonnaud
Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier
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