Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
09.06.2014

Nachwuchs erfolgreich in Lamprechtshausen

Nach vier Tagen spannenden Pferdesports ging am Pfingstmontag die diesjährige Auflage der Pappas Junior Specials zu Ende. Neben zwei zweiten und einem dritten Platz in den Nationenpreisen gab es für den heimischen Nachwuchs dabei einige schöne Erfolge in den Grands Prix der einzelnen Klassen zu feiern.

Nach einem gelungen Warm-Up am Freitag, das Alessandra Reich mit einem ersten Sieg für Österreich im Auftaktspringen der Jungen Reiter perfekt eröffnete, wurde es am Samstag mit den Nationenpreisen der Ponys und Children sowie den Grands-Prix-Entscheidungen der Junioren und Young Rider erstmals so richtig spannend.

Österreichs Equipen bei den Ponys und Children auf Rang 2

Im Nationenpreis der Ponys gestaltete sich das Starterfeld mit nur drei Equipen sehr überschaubar. Neben Österreich, das den Steirer Sebastian Gorton-Hülgerth und die drei NiederösterreicherInnen Stephanie Ausch, Leonard Platzer sowie Katharina Biber ins Rennen schickte, brachten noch die Belgier und Niederländer je eine Mannschaft an den Start. Nach Runde eins verlief das Duell um den Sieg noch denkbar knapp: Belgien führte mit fünf Fehlerpunkten, gefolgt von Österreich mit sechs Strafpunkten. Für das Team der Oranjes war augrund einer Disqualifikation bereits nach diesem ersten Umlauf Schluss.

In der Entscheidung ließen sich die nervenstarken Belgier dann nicht aus der Ruhe bringen und sammelten lediglich vier Fehlerpunkte. Österreichs Konter mislang. Mit  23 Strafpunkte mussten sich die heimischen Ponykids klar geschlagen geben und mit Rang 2 Vorlieb nehmen.

Deutlich größer war der Andrang beim nachfolgenden Nations Cup der Childern. Hier gingen neben Österreich mit Sebastian Gorton-Hülgerth (St), Isabel Starke (K), Stella Egger (OÖ) sowie Dominik Juffinger (T) auch Equipen aus Tschechien, Belgien, der Schweiz, Polen, Ungarn und Deutschland an den Start. Bereits nach einem spannenden ersten Umlauf über den 1,25 Meter hohen Parcours setzte sich das rot-weiß-rote Team mit nur vier Strafpunkten hinter Belgien an die zweite Stelle des Zwischenklassements. Ungarn, das in Runde eins fünf Gesamtfehlerpunkte gesammelt hatte, erwies sich im alles entscheidenden zweiten Umlauf als stärkste Nation. Mit lediglich sechs Punkten aus beiden Umläufen standen Vince Jarmy (HUN/Prima), Zsuzsanna Boros (HUN/Santiago), Jazmin Erdos (HUN/Amazon) und Peter Szuhai (HUN/Ludwig) schlussendlich als Sieger des Children-Nationenpreises fest. Nach zwei fehlerfreien Runden von Sebastian Gorton-Hülgerth mit Estoril sowie Dominik Juffinger mit Copido und einem Vier-Fehler-Ritt durch Stella Egger mit Candyman beendeten die heimischen Children den Bewerb ex auquo mit Belgien auf Rang 2.
Holten bei den Pappas Junior Specials einen Grand-Prix-Sieg für Österreich: Victoire Martin und Viper Van De Huize Ruisdael © Fotoagentur Dill
Holten bei den Pappas Junior Specials einen Grand-Prix-Sieg für Österreich: Victoire Martin und Viper Van De Huize Ruisdael
© Fotoagentur Dill
Einen Grand-Prix-Sieg für Rot-Weiß-Rot gab es danach bei den Young Riders. Von 24 Paaren schafften lediglich zwei Starterinnen nach fehlerfreien Runden den Einzug ins Stechen: Klara Kostrzewa aus Polen sowie Österreichs Nachwuchshoffnung Victoire Martin. Die Niederösterreicherin begann mit ihrem bayrischen Hengst Viper Van Huize Ruisdael souverän, kurz vor der Ziellinie fiel dann aber doch eine Stange, sodass das Paar mit 4 Strafpunkten und einer Zeit von 47,16 noch zittern musste. Doch auch die Polin kam nicht ohne Abwurf ins Ziel und die deutlich langsamere Rundenzeit von 62,85 Sekunden verhalf Victoire Martin schließlich zum Sieg in diesem Bewerb.

Den Grand Prix der Junioren über 1,40 m entschied die junge Schweizerin Adrianne Müller mit ihrem Fuchswallachs Ray Charles im Stechen souverän für sich. Hinter dem zweitplatzierten tschechischen Duo Francesca Kolowrat-Krakowska und Vorieta schaffte Vorarlbergs Laura Sutterlüty mit Liquidor Z den Sprung aufs Podium
Am Sonntag standen schließlich die Nationenpreise der Junioren (1.40m) und Young Rider (1.45m) an. Bei den Junioren setzte sich Deutschland (8 FP) an die Spitze. Österreich, vertreten durch das Amazonen-Quartett Laura Sutterlüty (V), Lisa Schranz (NÖ) Josefina Goess-Saurau (B) und Alessandra Reich (OÖ), startete mit nur vier Fehlerpunkten nach Umlauf eins und dem zweiten Zwischenrang gekonnt in die Prüfung. In der zweiten Runde häuften sich dann jedoch die Fehler (18 FP), sodass die vier Nachwuchsreiterinnen einen Platz im Gesamtklassement einbüßten und die Equipe aus der Schweiz (13 FP) vorbeiziehen lassen mussten.

Bei den Young Riders waren es danach die Eidgenossen, die sich die wenigsten Fehler leisteten. Mit gesamt 20 FP sicherte sich das Team der Schweiz den Sieg. Auch Österreichs Junge Reiter mit Valerie Wick (NÖ), Melanie Buchner (S), Theresa Pachler (NÖ) und Lea-Florentina Kohl (OÖ) am Start, mussten ihren starken zweiten Rang nach der ersten Umlauf in der Entscheidungsrunde leider abgeben, denn sowohl Deutschland (28 FP) als auch Ungarn (32 FP) kamen mit weniger Fehlern durch den 1,45 m-Parcours. Für das heimische Young Riders Team blieb danach leider nur der undankbare 4. Rang (38 FP)
Leonard Platzer (NÖ) und Smart Girl sprangen im Pony Grand Prix auf den starken dritten Rang. © Fotoagentur Dill
Leonard Platzer (NÖ) und Smart Girl sprangen im Pony Grand Prix auf den starken dritten Rang.
© Fotoagentur Dill
Über einen Platz auf dem Stockerl durfte sich hingegen Leonard Platzer im Pony-Grand-Prix freuen. Auf Smart Girl musste sich der junge Niederösterreicher im Stechen lediglich den beiden Belgierinnen Maartje Verbeckmoes und Jill Luneburg geschlagen geben. Stephanie Ausch (NÖ/Flor Van De Mispelaere), Katharina Biber (NÖ/Dirty Foxx) und Sebastian Gorton-Hülgerth (St/White Energy) komplettierten das gute Ergebnis aus heimischer Sicht.
Siegten im letzten Bewerb der Pappas Junior Specials 2014 - Alessandra Reich (OÖ) und La Vita © Fotoagentur Dill
Siegten im letzten Bewerb der Pappas Junior Specials 2014 - Alessandra Reich (OÖ) und La Vita
© Fotoagentur Dill
Am Montag endete das Turnier schließlich, wie es begonnen hatte: mit einem Sieg von Alessandra Reich. In der letzten Prüfung der Pappas Junior Specials 2014 ritten 26 TeilnehmerInnen in einer Junioren-, Young Rider-, und U25 Tour über 1,25 Meter Höhe – elf davon zogen nach fehlerfreien Runden in das finales Stechen ein. Mit einer weiteren Nullrunde in 44,49 Sekunden setzte sich die Oberösterreicherin im Sattel ihrer La Vita schließlich klar gegen die Konkurrenz durch und verwies den Schweizer Lucas Sturzenegger mit Centoubet (46,38) und die Tschechin Francesca Kolowrat-Krakowska (CZE) auf Nobilis (47,18) auf die Plätze 2 und 3. Johanna Biber (NÖ/Colanna) und Salzburgs Nicole Rieger (California XI) holten zum Abschluss noch die Plätze 5 und 10.

Alle Ergebnisse können Sie hier in detaillierter Form nachlesen.
 
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier