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01.08.2016

Nachwuchs-EM-Springen: Children-Team auf Platz sechs und gute Einzelplatzierungen

Österreichs U-14 Reiterinnen präsentierten sich bei den Nachwuchseuropameisterschaften im irischen Millstreet in überzeugender Form. Am Ende wurde es Platz sechs für Anton Martin Bauers Mädels-Quartett. In den Einzelwertungen sorgten Marie Christine Sebesta und Lisa Maria Räuber für die besten Ergebnisse aus heimischer Sicht.

Lisa Maria Räuber und Cuyano lieferten mit Platz elf die beste österreichische Einzelplatzierung bei der EM der Nachwuchsspringreiter in Millstreet (IRL). © OEPS/Lukas_Jahn
Lisa Maria Räuber und Cuyano lieferten mit Platz elf die beste österreichische Einzelplatzierung bei der EM der Nachwuchsspringreiter in Millstreet (IRL).
© OEPS/Lukas_Jahn
17 Nationen traten in der Mannschaftswertung der Children an, zehn davon qualifizierten sich für die entscheidende dritte Runde. Dazu zählten auch die heimischen U-14 Reiterinnen. Sally Carina Zwiener mit Latent H (0/4), Klara Goess-Saurau mit Lillifee (15/EL), Sidra Kurzbari mit Contadino (0/4) und Marie Christine Sebesta mit Kara Luna (1/0) hatten in zwei Umläufen insgesamt neun Fehlerpunkte gesammelt. Damit lagen das rot-weiß-rote Quartett vor dem großen Finale auf Rang sieben der Zwischenwertung.

Im letzten Umlauf wurden dann noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Und auch wenn es für Startreiterin Sally Zwiener nach einer bislang hervorragenden EM diesmal nicht laufen wollte und das Paar auf dem Weg durch den Parcours 20 Fehlerpunkte auf sein Konto auflud, gelangen den übrigen Teamreiterinnen drei ganz hervorragende Ritte. Die erst zwölfjährige Klara Goess-Saurau konnte nach einer bislang eher verpatzten EM endlich ihr Talent beweisen. Ihre Stute Lillifee touchierte nur ein einziges Mal ein Hindernis – vier Fehlerpunkte. Danach gelang sowohl Sidra Kuzbari als auch Marie Christine Sebesta ein weiterer brillanter Null-Fehler-Ritt, der das Team auf den erfreulichen sechsten Rang in der Endwertung vorschob und beiden einen Platz im Finale sicherte.

Dort machten sich nach den drei vorangegangenen Bewerbstagen bei zahlreichen Paaren die Anstrengungen der EM bemerkbar. Auch bei Sidra Kuzbari und Contadino. Das Duo kam mit zwölf und neun Fehlerpunkten durch die beiden Umläufe der Einzelwertung und beendete seine EM-Premiere auf dem 30. Platz.

Marie Christine Sebesta und Kara Luna, die sich im Zuge der EM noch keinen einzigen Abwurf geleistet hatten, konnten zunächst ihre beeindruckende Serie fortsetzen. Auch im ersten Umlauf der Einzelwertung blieb das Duo fehlerfrei und schob sich auf Rang sieben vor. In der letzten Runde fehlte das letzte Quäntchen Glück. Eine Stange purzelte zu Boden, hinzu kam ein Zeitstrafpunkt. Damit erhöhte sich das Punktekonto der Wienerin auf sechs Zähler. Für Sebesta bedeutete das unterm Stricht Platz 14 und wie schon bei der EM 2015 die beste Platzierung für die heimischen Children.

Im Kampf um die Team-Medaillen setzten sich die spanischen Children vor der Konkurrenz aus Deutschland und Italien durch, die Bronze und Silber im Stechen untereinander ausmachten. In der Einzelwertung brillierte der deutsche Nachwuchs, der, angeführt von Neo-Europameisterin Viktoria Schmidt auf Sir Douglas, beinahe einen Dreifacherfolg gefeiert hätte. Den wusste allerdings die Italienerin Milla Lou Jany Polizzi auf Quara Mai zu verhindern, die Flemming Ripke mit Giunco della Loggia und Piet Menke auf Cesha OLD auf die Plätze drei und vier verwies.

Lisa Maria Räuber beste heimische Juniorin

Vier makellose Runden zeigte Lisa Maria Räuber auf Cuyano. Sowohl im ersten Qualifikationsspringen als auch in den beiden Team-Umläufen blieb das Niederösterreicher-Duo ohne Abwurf. Dieses Kunststück wiederholte das Paar im sehr anspruchsvollen und technischen ersten Umlauf des Einzelfinales, für das es sich als einziges der rot-weiß-roten Junioren-Equipe qualifiziert hatte, erneut. Im letzten EM-Umlauf erging es Räuber dann ebenso wie Sebesta: Ein Abwurf und ein Zeitfehler erhöhten das Punktekonto auf 10,02 Zähler (5,02 Wertungspunkte hatte Räuber aus dem ersten Qualifikationsspringen mitgenommen). Anstelle des möglichen vierten Platzes wurde es schließlich der immer noch sehr gute elfte Rang inmitten der europäischen Junioren-Elite für Lisa Maria Räuber und ihren zehnjährigen Holsteiner.

In der Team-Wertung war für die heimischen U16-Reiter bereits nach Rund eins Schluss. Leonard Platz auf Bario van’t Martendonkerf (8 FP), Anna Markel auf Cascaro (4 FP), Johanna Sixt auf Koh I Noor (8 FP) und Lisa Maria Räuber auf Cuyano (0 FP) verpassten den Einzug der besten zwölf Mannschaften ins Finale nur ganz knapp und belegten Rang 13 in der Endwertung.

Neuer Team-Europameister der Junioren ist die Mannschaft aus Belgien, die die Equipen aus Italien und England in einem spannenden Stechen hinter sich ließ. Und auch der neue Junioren-Europameister im Einzel kommt aus Belgien: Thomas Gilles holte Gold vor seinem Landsmann Simon Morssinkhof. Bronze ging mit Ottilia Lundgren nach Schweden.

Bei den Jungen Reitern fiel Österreich nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Alessandra Reichs U Mijnheer für die Teamwertung aus. Im Einzel platzierte sich Josefina Goess-Saura mit Phantastic als beste Österreicherin auf Platz 37.

Die einzige Medaille für die Gastgeber aus Irland gab’s in der Mannschaftswertung der U18-Reiter. Die glänzte dafür in Gold. Silber ging an as niederländische Team, Bronze an die Schweiz. Im Einzel durfte sich Deutschland über eine weitere Goldmedaillen freuen. Guido Klatte beendete sein letztes Jahr bei den Jungen Reitern mit einem Europameistertitel. Dahinter platzierten sich die Niederländerin Lisa Nooren und Vladya Reverdin aus der Schweiz auf den Rängen zwei und drei.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps
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