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14.06.2013

Nationenpreis-Dämpfer für Österreichs Nachwuchsreiter in Hagen

Der Donnerstag stand bei den Future Champions in Hagen ganz im Zeichen der Nationenpreise der Junioren und Children. Besonders die jüngsten der heimischen Nachwuchstalente mussten dabei trotz hervorragender Einzelleistungen eine herbe Niederlage hinnehmen.

Nach einem verpatzten Nationenpreis für Österreichs Children sorgte Stephanie Ausch mit Platz drei in der Einzelwertung wieder für ein Top-Ergebnis in rot-weiß-rot. © www.scanpictures.net
Nach einem verpatzten Nationenpreis für Österreichs Children sorgte Stephanie Ausch mit Platz drei in der Einzelwertung wieder für ein Top-Ergebnis in rot-weiß-rot.
© www.scanpictures.net
Fast genau ein Jahr ist es her, dass die heimische Children-Mannschaft beim renommierten Nachwuchsturnier in Hagen am Teutoburger Wald einen Sensationssieg im Nationenpreis feierte und damit eine beeindruckende Erfolgsserie mit EM-Silber und zahlreichen Spitzenplatzierungen bei Nationenpreisen einläutete. Auch die heurige Saison begann mit einem zweiten Platz im italienischen San Giovanni und einem Heimsieg bei den Pappas Junior Specials hervorragend, sodass sich Österreichs Children berechtigte Hoffnungen auf einen Stockerlplatz in Hagen machen durften. Daraus wurde allerdings nichts. Dabei hatte es mit einer souveränen Null-Fehler-Runde von Johanna Biber (NÖ) im Sattel ihres Catwalk Caj noch überaus vielversprechend begonnen. Doch dann schieden sowohl Dominik Juffinger (T) mit Copido als auch Katharina Biber (NÖ) mit Nougat De La Folie aus, sodass Jessica Vonach (V) mit Smilla gar nicht mehr einreiten musste und der Nationenpreis bereits nach Runde eins für die heimischen NachwuchsreiterInnen gelaufen war. „Im Grunde genommen hatten unsere ReiterInnen einfach ein bisschen zu viel Respekt vor dem Parcours“, erklärt Springreferent Thomas Istinger das frühe Ausscheiden des österreichischen Teams. „Derartige Rückschläge gehören einfach dazu. So lernt man, dass gute Ergebnisse nicht selbstverständlich sind und man immer alles geben muss, um beständig vorne mit dabei sein zu können."

Einen heißen Kampf um die Stockerlplätze lieferten sich die Equipen aus Frankreich, Deutschland, Dänemark und den Niederlanden, den die französische Mannschaft mit gesamt 5 Fehlerpunkten zu ihren Gunsten entschied. Mit jeweils 8 Fehlerpunkten auf dem Konto platzieren sich die deutschen, dänischen und niederländischen Children ex aequo auf Rang zwei.

Ausch-Schwestern top im Einzel

Nach dem Auslasser im Nationenpreis hatten die rot-weiß-roten Children in der Einzelwertung noch einmal Gelegenheit zu glänzen - eine Chance, die sich die heimischen Nachwuchsreiterinnen nicht entgehen ließen. Vor allem Stefanie Ausch brillierte mit ihrer Hannoveranerstute Wendy auf dem hervorragenden dritten Platz hinter Laura Hetzel (GER) und Harry Charles (GBR). Ein toller fünfter Platz ihrer Schwerster Nathalie Ausch mit Alberta komplettierte das versöhnliche Ergebnis. Warum beide Ausch-Schwestern nicht im Nationenpreis-Team mitritten, erklärt Istinger so: „Wir haben bewusst z.B. das bewährte Duo Stefanie Ausch und Wendy nicht für den Nationenpreis aufgestellt – die Stute war bis vor kurzem noch verletzt und wir wollten sie vor allem im Hinblick auf die Euro schonen. Zudem wollten wir anderen die Möglichkeit geben, sich zu beweisen um in die vorderste Reihe zu treten.“ Im Hinblick auf die Mannschaftsaufstellung für die Euro wollen Thomas Istinger und Equipe-Chef Anton-Martin Bauer noch den Großen Preis am Sonntag abwarten, für den es nach den Ergebnissen vom Donnerstag die eine oder andere Umstellung geben wird.

Platz 12 für Junioren-Team

Auch bei den Junioren lief der Nationenpreis nicht nach Wunsch, mit 17 Fehlerpunkten hieß es für das heimische Team bereits nach Runde eins Endstation. Und das, obwohl Alessandra Reich (V), Nani Kulmitzer (K) und Laura Sutterlüty (V) im Einlaufspringen am Mittwoch noch mit hervorragenden Einzelplatzierungen überzeugt hatten. „Bei den Junioren hätten wir uns vielleicht ein bisschen mehr erwartet. Niemand hatte ein besonders schlechtes Ergebnis - aber wir hatten auch keinen besonders guten Ritt dabei“, so Istinger. Den Sieg holte die Equipe aus Frankreich (8 FP) vor England (9 FP) und Italien (10 FP).

Alle Ergebnisse der Future Champions in Hagen finden Sie hier.
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