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16.09.2013

Neue Doping-Affäre rund um Scheich Mohammed

Erst im vergangenen Mai sah sich Scheich Mohammed mit einem Dopingskandal rund um sein Godolphin-Vollblutimperium konfrontiert, nun wurde erneut eine große Anzahl unerlaubter Medikamente in einer seiner Stallungen in Großbritannien beschlagnahmt.

Wieder Ärger um Scheich Mohammed al Maktoum: Auf seiner Moorley Farm wurden von der britischen Behörde für Umwelt, Lebensmittel und Landwirtschaft 124 verbotene und illegal eingeführte medizinische Präparate für Pferde sichergestellt. Das G © Philippe Millereau - KMSP
Wieder Ärger um Scheich Mohammed al Maktoum: Auf seiner Moorley Farm wurden von der britischen Behörde für Umwelt, Lebensmittel und Landwirtschaft 124 verbotene und illegal eingeführte medizinische Präparate für Pferde sichergestellt. Das Gestüt beherbergt die Distanzcracks des Dubai-Regenten.
© Philippe Millereau - KMSP
Wie das britische Magazin The Guardian meldete, wurden bei einer Razzia in Moorly Farm East 124 medizinische Produkte sichergestellt, darunter Injektionspräparate, Anästhetika, Entzündungshemmer und Antibiotika - allesamt verboten in Großbritannien und illegal auf die Insel importiert.

Das Gestüt Moorly Farm, das sich auf dem weitläufigen Gelände des Dalhalm Hal Stud-Komplexes – der englischen Vollblutzucht-Basis Scheich Mohammeds – untergebracht ist, beherbergt die Distanzpferde des arabischen Regenten, was der Angelegenheit besondere Brisanz verleiht. Denn im Unterschied zum Rennsport unterliegt die Distanzreiterei dem Reglement der internationalen Reitervereinigung FEI, an deren Spitze Mohammeds Frau, Prinzessin Haya bint al-Hussein von Jordanien steht.

Seit geraumer Zeit sieht sich die FEI-Präsidentin mit Anschuldigungen wegen eines zu laschen Umganges mit der Dopingproblematik im Distanzsport konfrontiert, der Schweizerische Verband für Pferdesport (SVPS) wandte sich im April diesen Jahres in einem Brief an FEI-Generalsekretär Ingmar de Vos, indem er die seiner Meinung nach unhaltbaren Zustände massiv kritisierte und die FEI dazu aufforderte, endlich den eigenen Code of Conduct durchzusetzen. Der neue Dopingskandal rund um Scheich Mohammed, der schon 2009 wegen Dopings gesperrt worden war,  bringt die FEI-Präsidentin nun erneut in arge Bedrängnis und die Stimmen, die ihre Glaubwürdigkeit anzweifeln, werden immer lauter.
FEI Prinzessin Haya strebt eine dritte Amszeit als Präsidentin der FEI an. Ob ihr eine Wiederwahl angesichts des neuen Dopingsfalls ihres Ehemanns gelingt? © FEI/HRH Library
FEI Prinzessin Haya strebt eine dritte Amszeit als Präsidentin der FEI an. Ob ihr eine Wiederwahl angesichts des neuen Dopingsfalls ihres Ehemanns gelingt?
© FEI/HRH Library
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