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10.01.2014

Neuer Nationencup-Kalender stellt Österreicher vor terminliche Herausforderung

Im Vorjahr überzeugte Österreichs Nationenpreisteam beim spannenden Showdown in Barcelona mit Rang vier im kleinen Finale und einem hervorragenden zwölften Gesamtrang in der Endwertung. 2014 wird die Wiederholung dieses Coups auch eine Frage des perfekten Timings.

2013 belegte Österreich Platz vier im kleinen Finale des Furusiyya FEI Nations Cup. © Tomas Holcbecher
2013 belegte Österreich Platz vier im kleinen Finale des Furusiyya FEI Nations Cup.
© Tomas Holcbecher
Am Mittwoch veröffentlichte der internationale Reitsportverband FEI die Termine für den diesjährigen Furusiyya FEI Nations Cup. Wie schon 2013 startet Österreich auch heuer wieder in der Europe Division 2. Für eine Aufnahme in die Wertung müssen insgesamt vier von acht Wettkämpfen bestritten werden, was in diesem Jahr schwierig werden könnte: "Leider kommt es zu einigen Terminüberschneidungen, wir werden uns gemeinsam mit unseren Top-Reiterinnen und Top-Reitern genau überlegen müssen, zu welchen Events wir fahren", sagt Springreitreferen Thomas Istinger. So fällt beispielsweise das CSIO Budapest genau mit dem Termin der österreichischen Staatsmeisterschaften zusammen, eine Woche vor dem CSIO in Gijon (FRA) findet in Treffen das hochdotierte Vier-Sterne-CSI im Villacher Glock Horse Performance Center statt und die Nationenpreisetappe in Arezzo (ITA) kollidiert terminlich mit der Global Champions Tour am Wiener Rathausplatz.

"Wir werden jedenfalls alles probieren, um den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und vielleicht sogar toppen zu können", verspricht Istinger. Im Vorjahr qualifizierten sich Österreichs  NationenpreisreiterInnen (Julia Kayser, Astrid Kneifl, Stefan Eder, Dieter Köfler, Thomas Frühmann, Markus Saurugg und Ersatzreiter Christian Juza) als Dritte der Europe Division 2 hinter Belgien und Schweden fürs Finale in Barcelona, wo man dank einer sehr guten Leistung im Kleinen Finale zum Abschluss Platz 12 in der Gesamtwertung aller Nationen belegte.

FEI Nationencup erstmals ohne Aachen

Ein prominenter Austragungsort für die den FEI Nations Cup ist heuer erstmals seit Jahrzehnten nicht mehr dabei. Das berühmte CHIO Aachen wird 2014 nicht mehr Station der Serie sein. Man sei überein gekommen, dass der Mercedes-Benz Nationenpreis künftig nicht mehr Bestandteil des FEI Furusiyya Nations´ Cup sein wird, heißt es vonseiten des Aachener Organsiationsteams. Sowohl inhaltlich als auch wirschaftlich habe man sich mit der FEI nicht einigen können, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Gar nicht unglücklich über diese Entscheidung scheint Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins. Den traditionsreichen Wettkampf der Nationen, der seit vielen Jahren zu den Höhepunkten des weltweit größten Reitturniers zählt, soll es immerhin auch weiterhin geben. Durch die geänderte Situation sei man bei der Einladung der teilnehmenden Mannschaften nun allerdings deutlich flexibler. Ohne die Koppelung an den FEI Nationencup können hier die derzeit jeweils stärksten Mannschaften aufeinander treffen, so der Niederländer.
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