Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
29.07.2014

Neues Wanderreitparadies am Katschberg geplant

Unter dem Namen Neuville soll in der Region Rennweg am Katschberg ein historisches Feriendorf entstehen, das besonders Wanderreiter und deren Pferde mit einem attraktiven Programm ansprechen will.

Auf der "Route Napoleon", mit Ausgangspunkt im neu errichteten Reiterdorf Neuville, sollen Wanderreiter auf den Spuren des französischen Kaisers künftig von Kärnten bis nach Salzburg reiten können. © Petair - fotolia.com
Auf der "Route Napoleon", mit Ausgangspunkt im neu errichteten Reiterdorf Neuville, sollen Wanderreiter auf den Spuren des französischen Kaisers künftig von Kärnten bis nach Salzburg reiten können.
© Petair - fotolia.com
Während Reiter und Pferd in anderen Urlaubszielen an den Ortsrand gedrängt werden, will man in Rennweg mit einem Topangebot mitten im Ortszentrum punkten, Unterbringung für Reiter und Pferd inbegriffen. Als besonderes Gustostück soll eine neue Wanderreitstrecke von Salzburg bis Villach, die sogenannte „Route Napoleon“, eingerichtet werden. Das erste Teilstück ist von Rennweg nach Seeboden am Millstätter See geplant. „Die Verhandlungen mit den Grundbesitzern werden zwar nicht leicht, aber wir sind zuversichtlich“, gibt sich Projektleiter Wilfried Seywald optimistisch.

Der Tourismusberater beruft sich bei diesem Projekt auf die historischen Marschrouten der Franzosen. Wie in Frankreich gibt es auch in der Region um den Katschberg viele Erinnerungen an diese Zeit. Während der Franzosenkriege war Kärnten Schauplatz zahlreicher Auseinandersetzungen, die in der Besatzung des Villacher Kreises (Oberkärnten) durch napoleonische Truppen gipfelten. Die geplante „Route Napoleon“ soll es nun erstmals möglich machen, mit dem Pferd auf den Spuren des französischen Kaisers durch Kärnten zu streifen und dabei Schauplätzen ehemaliger Schlachten, Heerlager und Wegkreuze zu besuchen.

Finanzierungsphase bereits angelaufen

Nach erfolgreicher Projektierung ist man jetzt auf Sponsorensuche. Interessenten gäbe es bereits, sagt Wilfried Seywald, man suche aber noch finanzkräftige Partner, die an einer Beteiligung interessiert sind. Sowohl das Reiterdorf als auch die "Route Napoleon" stehen aktuell im Mittelpunkt der Positionierungsarbeit von Gemeinde und Tourismus. Geplant ist, den ganzen Ort Schritt für Schritt auf das Reiterdorf zu trimmen um Rennweg künftig als erste Urlaubsdestination für Wanderreiter in Österreich zu etablieren. Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben, denn die Marktgemeinde mit knapp 1.800 Einwohnern verfügt eine gute Infrastruktur mit Gasthäusern, Restaurants, Café, Bank, Bäckerei, Friseur und Arzt. Darüber hinaus gibt es Ställe, die derzeit nur eingeschränkt genutzt werden und die im Zuge des Projekts reaktiviert werden sollen.