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18.08.2017

Noch ein Fall von Equiner infektiöser Anämie aufgedeckt

Am 10. August sind zwei Fälle von EIA bei Freizeitpferden im Landkreis Konstanz bekannt geworden. Untersuchungen haben nun ergeben, dass noch ein weiteres Tier in Engen die das tödliche Virus in sich trägt.

Untersuchungen haben einen dritten Fall von Equiner Infektiöser Anämie in Engen (LK Konstanz) ergeben. © Budimir Jevtic - fotolia.com
Untersuchungen haben einen dritten Fall von Equiner Infektiöser Anämie in Engen (LK Konstanz) ergeben.
© Budimir Jevtic - fotolia.com
Nach dem Bekanntwerden der beiden EIA-Fälle in Engen vor einer Woche wurden in einem Umkreis von einem Kilometer um den betroffenen Betrieb sämtliche eingestellten Pferde auf die ansteckende und unheilbare Krankheit untersucht. Von den insgesamt 157 abgenommenen Blutproben waren 156 negativ - und eine positiv. Das teilte das Friedrich-Löffler-Institut am Donnerstag mit. Das betroffene Tier war in einem benachbarten Hof in Engen-Anselfingen untergebracht. Es muss nun ebenfalls getötet werden, wie es das Seuchenprotokoll vorsieht.

Insgesamt sind mit diesem neuen Fall im Landkreis Konstanz drei Fälle der Pferdekrankheit bekannt. Der bereits in der Vorwoche angeordnete Sperrbezirk wurde aufgrund des neuen Virus-Falls durch das Veterinäramt erweitert. Im Sperrbezirk müssen sämtliche Einhufer im Stall gehalten werden. Ohne Genehmigung der Veterinärbehörde dürfen sie auch nicht aus dem Sperrbezirk gebracht werden.

Ausstellungen und Veranstaltungen mit Einhufern sind vorübergehend untersagt. Die Sperrmaßnahmen dürfen frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, wenn eine Wiederholungsuntersuchung aller Pferde im Sperrbezirk stattgefunden hat und die Befunde negativ waren.

PM/ps
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