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11.05.2016

Noch ein Kürsieg für Pepo Puch und Fontainenoir

Beim Maimarktturnier in Mannheim verzeichnete Para-Champion Pepo Puch im Sattel seines Fontainenoir einen weiteren Sieg auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen in Rio. Allerdings war es diesmal ein hart erkämpfter.

Pepo Puch siegte in der Kür des Grade Ib beim 53. Mannheimer Maimarkt Turnier. © Tomas Holcbecher
Pepo Puch siegte in der Kür des Grade Ib beim 53. Mannheimer Maimarkt Turnier.
© Tomas Holcbecher
Denn in den vorangegangenen Prüfungen lief es für den gebürtigen Steirer nicht ganz nach Wunsch. Nach einem zweiten Platz im Team Test (72,6 %) rutschte das Paar im Einzel auf Rang 5 (69,713) ab. Doch es wäre nicht Pepo Puch, würde er sich kampflos geschlagen geben. Schon in der darauffolgenden Prüfung fand das Duo zu alter Form zurück und sicherte sich mit 76,15 Prozent den Kürsieg im Grade 1b vor der Niederländerin Nicole den Dulk mit Wallace N.O.P (75,7 %) und der Deutschen Alina Rosenberg mit Nea's Daboun (75,35 %). "Fonti ist zwar nicht so musikalisch wie unsere Stute, aber er hat das auch mit der Kür-Musik, die ich mit Fine Feeling bei unserem EM-Sieg verwendet habe, wieder ganz super gemacht, hat mich auf diesem unglaublich hohen Niveau in unserem Grade unterstützt und getragen. Dass wir am Ende doch gewonnen haben, war einfach lässig", freute sich Puch über den Erfolg.

Die ungewohnt niedrigen Noten im Individual erklärt der Goldmedaillengewinner der Paralympics von 2012 so: "Wir haben verschiedenen Dinge ausprobiert und dabei ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen. Man spürt einfach, das Rio immer näher rückt. Da ist es typisch, dass man solche Fehler begeht. So ist das in der Dressur. Wichtig ist, dass wir bis Rio ein gutes Mittelmaß finden, damit wir alle Richter von unserer Performance überzeugen können."

Nun stehen für Puch und Fontainenoir einige Wochen Turnierpause auf dem Programm, bevor es Mitte Juni zum CPEDI3* ins italienischen Somma Lombardo geht - für Puch soetwas "wie ein Heimturnier, weil ich dort schon als Vielseitigkeitsreiter gewonnen habe und wir von der Schweiz aus nur drei Stunden Fahrzeit mit dem Auto haben". Danach bestreitet Österreichs Medaillenhoffnung von 2. und 3. Juli noch die Österreichischen Meisterschaften auf dem Schindlhof im Tiroler Fritzens - die letzte Generalprobe für Rio.

PM/ps
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