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02.03.2015

Null Toleranz gegenüber Doping: Britische Rennsport-Behörde verschärft Reglement

Dopingvergehen mit anabolen Steroiden sorgten in der Vergangenheit immer wieder für große Skandale im internationalen Galopprennsport. Mit einer deutlichen Verschärfung ihrer Regeln will die britische Rennsport-Behörde BHA derartige Vorfälle künftig unterbinden.

Mit der Verschärfung ihres Reglements und einer Null-Toleranz-Grenze für anabole Steroide macht die britische Rennsport-Behörde BHA einen wichtigen Schritt in Richtung dopingfreier Galopprennsport. © Tom Bayer - Fotolia.com
Mit der Verschärfung ihres Reglements und einer Null-Toleranz-Grenze für anabole Steroide macht die britische Rennsport-Behörde BHA einen wichtigen Schritt in Richtung dopingfreier Galopprennsport.
© Tom Bayer - Fotolia.com
In Zukunft darf ein Galopprennpferd zu keinem Zeitpunkt – von seiner Geburt an bis zu zum Ende seiner aktiven Rennsportkarriere – mit den verbotenen Substanzen in Kontakt kommen. Dazu wurden verschärfte Kontrollen autorisiert, registrierte Galopper müssen jederzeit für Tests zur Verfügung stehen, egal, wo sie sich gerade aufhalten. Wird ein Pferd positiv auf anabole Steroide getestet, ist es künftig für 14 Monate – statt früher sechs – von Rennen in Großbritannien ausgeschlossen.

Stärker kontrolliert werden sollen ab sofort auch ausländische Pferde, die auf der Insel starten wollen. Mindestens zehn Tage vor dem Rennstart müssen internationale Teilnehmer in Großbritannien eingereist sein, damit sie rechtzeitig einer Dopingkontrolle unterzogen werden können. Von dieser Regel ausgeschlossen sind Galopper aus Irland, Frankreich und Deutschland, da das Anti-Doping-Reglement dieser Länder dem neuen britischen Standard weitgehend entspricht. Um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten, hat die BHA einen neuen umfassenden Leitfaden herausgegeben, der bereits an alle nationalen und internationalen Verbände sowie sämtliche lizensierte Trainer und registrierte Rennpferdebesitzer Großbritanniens ausgesandt wurde.

„Mit der Verschärfung unserer Regeln übernimmt die BHA eine Führungsrolle im Kampf gegen illegale, leistungssteigernde Mittel. Mit der Implentierung des neuen Reglements haben wir jedoch noch nicht das Ende des Prozesses erreicht. Wir werden auch in Zukunft unsere Linie weiter verfolgen und sicherstellen, dass der britische aber auch der internationale Galopprennsport alles in seiner Macht stehende tut, um Doping zu bekämpfen. Wir hoffen, dass andere Nationen unserem Beispiel folgen und ihr Regelement anziehen – zum Wohle des Sports und der Pferde“, sagte BHA-Chef Nick Rust in einer Presseerklärung.
 
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