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28.07.2012

O-Feltiz nicht ganz glücklich

Licht und Schatten gab es für Harald Ambros und O-Feltiz am ersten Wettkampftag der Vielseitigkeit. Mit 69,50 Punkten liegt das österreichische Paar natürlich im Hinterfeld, aber insgesamt war er nach seiner Dressurprüfung gar nicht so unzufrieden. Gesamtführende mit 39,30 ist derzeit die Deutsche Ingrid Klimke (Abraxxas) vor ihrem Landsmann Dirk Schrade (King Artus).

O-Feltiz und Harald Ambros beim Absatteln nach der London-Premiere. © Pferderevue
O-Feltiz und Harald Ambros beim Absatteln nach der London-Premiere.
© Pferderevue
Der 32-jährige Oberösterreicher analysierte unmittelbar nach dem Ritt: „Ich habe gewusst, womit ich rechnen kann. Es hat sich eigentlich in Grenzen gehalten, O-Feltiz kann noch viel schlimmer sein. Schade war nur der Schritt, der ist nur wegen des großen Stadions nicht gut gewesen. Den geht er sonst besser! Aber ich merkte es schon beim Einreiten am langen Zügel, dass es da Probleme geben wird. Aber im Trab war es dann in Ordnung, beim Galopp waren halt die fliegenden Wechsel nicht gut. Aber das ist seine Schwäche, die versuchte ich zwar schon auf verschiedenen Arten zu üben. Da muss man einfach Schadensbegrenzung üben.“
Grußaufstellung in Uniform. © Pferderevue
Grußaufstellung in Uniform.
© Pferderevue
APA-Reporterin Birgit Egarter war extra für Ambros ins abseits gelegene Greenwich gekommen. Auf ihre Frage über seine Eindrücke von der gewaltigen Kulisse meinte er: „Von der tollen Stimmung habe ich eigentlich nicht so viel mit bekommen, aber das kenne ich von den Großevents schon. Aber für ein Pferd, das von Haus aus schon an der Kippe ist mit den Nerven, war es natürlich irrsinnig schwierig.“
Tadellose Trablektion. © Pferderevue
Tadellose Trablektion.
© Pferderevue
Ein kleines Geheimnis lüftete er auch: „Ein Grund dafür, dass ich die Uniform trage: O-Feltiz bleibt nach dem Einritt nicht stehen und in der Uniform geht der Gruß schneller. Aber ich bin natürlich dankbar, dass ich hier dabei sein darf und auch stolz auf das Bundesheer.“ Dann blickte er aber wieder nach vorne: „Es wurde halbwegs niedrig gewertet und meine 69,50 Punkte sind optisch nicht so gut, aber auch nicht so weit weg. Im großen und ganzen bin ich aber zufrieden und zuversichtlich fürs Gelände am Montag.“

Volksfest in Greenwich

Für Pferd und Reiter präsentierte sich das in seinen Ausmaßen doch gewaltige Reiterstadion von seiner besten Seite. Wenig störende Ablenkungen, die Video-Walls in ausreichender Entfernung, ein ausgezeichnetes Geläuf. Im Zuschauerbereich wurden aber alle britischen Vorurteile bestätigt: Endlose Schlangen und grenzenlose Geduld, egal ob bei den Fish&Chips-Buden, beim Bier oder bei den Wasserbrunnen (die strikten Securitybestimmungen erlauben zwar das Mitbringen von Wasserflaschen, die müssen aber leer sein). Apropos Security: Das vorwiegend aus Soldaten bestehende Personal bei den Eintrittskontrollen zeigte sich ebenso von der besten Seite und bislang gab es nirgends Probleme. Und auch sonst wuseln Legionen von Mitarbeitern und Volunteers durchs Gelände, oft hat es den Anschein, dass die normalen Besucher in der Unterzahl seien. Aber die Engländer machen aus den Spielen insgesamt ein riesiges Volksfest: Egal ob mit patriotischer Kleidung oder mit Picknick im Vielseitigkeitsgelände.
Tolle Kulisse und Gänsehaut-Feeling. © Pferderevue
Tolle Kulisse und Gänsehaut-Feeling.
© Pferderevue
Britische Fans vor der Eröffnungszeremonie. © Ernst Kopica
Britische Fans vor der Eröffnungszeremonie.
© Ernst Kopica
Volksfest im Greenwich Park. © Ernst Kopica
Volksfest im Greenwich Park.
© Ernst Kopica
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