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10.09.2016

ÖSTM Dressur: Belinda Weinbauer führt überraschend vor Victoria Max-Theurer

Nach dem ersten von zwei Teilbewerben scheint die Sensation für Belinda Weinbauer zum Greifen nah: Im Sattel ihres Neuzuganges Söhnlein Brilliant MJ führt die Burgenländerin nach dem ersten Tielbewerb der Österreichsichen Staatsmeisterschaft vor Victoria Max-Theurer und Della Cavalleria.

Belinda Weinbauer führt mit Söhnlein Brillant MJ nach dem ersten Teilbewerb der Dressur-Staatsmeisterschaft auf dem Schindlhof. © Michael Rzepa
Belinda Weinbauer führt mit Söhnlein Brillant MJ nach dem ersten Teilbewerb der Dressur-Staatsmeisterschaft auf dem Schindlhof. Bei der Siegerehrung konnte die Burgenländerin ihr Glück kaum fassen und weinte Tränen der Rührung.
© Michael Rzepa
Seit gerade einmal eineinhalb Monaten hat Belinda Weinbauer den vierzehn Jahre alten Söhnlein Brillant aus dem Besitz von Marianne Jerich unter dem Sattel, jenen Hannoveraner Wallach, der von Heimo Kendlbacher 2014 erstmals im internationalen Grand-Prix-Sport vorgestellt worden war, bevor er 2015 in den Stall von Matthias Bouten wechselte. Unter dem einstigen Bereiter von Isabell Werth etablierte sich der Shakespeare-in-Love-Sohn als sicheres 70-Prozent-Pferd.

Im vergangenen Mai trennten sich dann die Wege von Bouten und Familie Jerich, die nun in Belinda Weinbauer eine neue Reiterin für ihren Primus gefunden hat. Und die Chemie zwischen Weinbauer und Söhnlein Brillant dürfte stimmen, wie der erste Teilbewerb der Dressur-Staatsmeisterschaft auf dem Schindlhof in Fritzens (T) am Samstag zeigte.

Das Duo beendete sein gemeinsames Turnierdebüt mit 72,24 Prozent - eine neue persönliche Bestmarke im Grand Prix, sowohl für Belinda Weinbauer als auch den groß gewachsenen Braunen. Die bedeutete obendrein auch noch den Sieg in dieser Prüfung, denn Österreichs dreizehnfache Staatsmeisterin Victoria Max-Theurer musste sich auf Della Cavalleria OLD überraschend mit 71,22 Prozent und Platz zwei zufrieden geben. Dahinter liegen Astrid Neumayer mit DSP Rodriguez (69,6 %) und Gastgeberin Evelyn Haim-Swarovski mit Dorina (68,28 %) an dritter und vierter Position.

Für den zweiten und alles entscheidenden Teilbewerb der Staatsmeisterschaft am Sonntag - der Grand Prix Kür - ist damit Hochspannung vorprogrammiert. Nach dreizehn Jahren könnte die Staatsmeisterin in der Dressur erstmals nicht Victoria Max-Theurer heißen. Und das ist etwas, womit am Freitag vermutlich noch kaum jemand gerechnet hätte.
Victoria Max-Theurer ist seit 13 Jahren bei Staatsmeisterschaften ungeschlagen. © Michael Rzepa
Victoria Max-Theurer ist seit 13 Jahren bei Staatsmeisterschaften ungeschlagen. Obwohl die Achleitnerin nach Rund eins auf dem ungewohnten zweiten Platz rangiert: abgerechnet wird erst nach dem zweiten Teilbewerb, der Grand Prix Kür, am Sonntag. Für die Titelentscheidungdarf man damit schon jetzt einen extrem enger Kampf um jeden Prozentpunkt erwarten.
© Michael Rzepa

Spannende Entscheidungen in den Nachwuchsklassen

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel liefern sich auch Florentina-Gisi Lorenz und Diana Porsche bei den Jungen Reitern. Nach Runde eins liegen Lorenz und ihr bewährter Coco Procol Harum (71,36 %) nur 0,22 Prozentpunkte vor Porsche und Eloy (71,14 %).

Bei den Junioren setzten sich im ersten Teil der Österreichischen Meisterschaft die Favoritinnen in Szene. Die Wienerin Nicola Louise Ahorner liegt mit ihrem erfahrenen Robbespiere mit 71,802 Prozent in Führung, dicht gefolgt von Victoria Wurzinger (NÖ) auf Dorian (70,721 %) und Lilli Ochsenhofer (B) auf Sanibel (69,009 %).

In der ÖM Jugend setzte sich Helene Grabenwöger mit Dancing Diamond nach Runde eins an die Spitze der Wertung, das Duo liegt mit 70,19 Prozent vor Lilly Messner (OÖ) auf Helios B (69,333 %), Felix Artner (NÖ) und Estello liegen mit 68,619 Prozent vorläufig auf Platz drei.

Wenig überraschend heißt die Führende bei der ÖM Pony Nicola Louise Ahorner. Im Sattel ihres Mad Max lieferte die Wienerin mit 69,615 Prozent den Tagesbestwert. Dahinter liegen die beiden Kärntnerinnen Chiara Pengg (68,889 %) und Kathrin Brugger (67,179 %) auf den Plätzen zwei und drei.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

PM/ps
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