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28.09.2013

Österreich holt Platz vier im kleinen Finale

Mit einer guten Abschlussleistung und zwölf Fehlerpunkten auf dem Konto sicherte sich Österreichs Springreiterequipe im kleinen Finale des Furusiyya Nations Cup Platz vier und damit den 12. Gesamtrang im Finale der Top 18 Nationen. Bestes heimisches Paar war Stefan Eder und Chilli van Dijk, die eine von insgesamt nur neun fehlerfreien Runden ablieferten.

Stefan Eder und Chilli van Dijk hatten mit ihrer fehlerfreien Runde maßgeblichen Anteil an Österreichs ausgezeichnetem vierten Platz. © Tomas Holcbecher
Stefan Eder und Chilli van Dijk hatten mit ihrer fehlerfreien Runde maßgeblichen Anteil an Österreichs ausgezeichnetem vierten Platz.
© Tomas Holcbecher
Den Auftakt machte wie schon am Freitag Dieter Köfler, doch seinem zehnjährigen französischen Wallach Glock's Prince de Vaux dürfte nach dem super gelungenen Warm-Up am Donnerstag die Lust am Springen vergangen sein. Gleich fünf Mal fiel eine Stange zu Boden, das Duo bildete mit gesamt 20 Fehlerpunkten das Streichresultat des heimischen Teams.

Deutlich besser als gestern lief es danach für Thomas Frühmann und The Sixth Sense, die mit zwei Abwürfen aus dem Parcours kamen. Danach war Julia Kayser mit Sterrehof's Ushi wieder ganz dicht dran an einem Null-Fehler-Ritt, leider erwischte das Paar den Steilsprung nach der letzten engen Wendung nicht optimal und musste einen Abwurf hinnehmen. Vier Fehlerpunkte. Nun lag es an Stefan Eder, Österreichs Team mit einem sauberen Ritt nach vorne zu bringen - und das gelang. Die beiden kamen mit weißer Weste durch den Parcours - ein Kunststück, das außer dem Austro-Duo nur noch acht weiteren Pferd-Reiter-Paaren zu Wege brachten. Da machte sich wohl auch Thomas Istingers taktischer Schachzug bezahlt, der Stefan Eder in der Qualifikation am Freitag gar nicht mehr hatte starten lassen, um den Westfalenhengst zu schonen.

Mit gesamt 12 Fehlerpunkten auf dem Konto hieß es für Rot-Weiß-Wot am Ende des Tages Platz vier im kleinen Finale - der mit 35.000 Euro Preisgeld auch noch mehr als ein kleines Trostpflaster einbrachte. Istingers Resümee: Wenn Österreich öfter auf diesem hohen Niveau reiten kann, werden wir uns weiter steigern. Jetzt dürfen wir aber erst einmal sehr stolz sein, den Weg ins Finale geschafft und uns hier unter den Top-18 solide präsentiert zu haben. Ich danke allen Teammitgliedern, die das möglich gemacht haben: Thomas Frühmann, Stefan Eder, Dieter Köfler, Julia Kayser und Christian Juza, der sich als Ersatzreiter hier super in die Mannschaft eingebracht hat. Und auch Astrid Kneifl und Markus Saurugg, die uns mit ihren Ritten in der Europa Division 2 überhaupt erst hierher gebracht haben. Nächstes Jahr können wir mit dieser kompakten Mannschaft den Aufstieg in die Division 1 schaffen.“

USA holt Sieg im Stechen

Mit jeweils vier Fehlerpunkten auf dem Konto ging es nach dem Grundumlauf ins Stechen für die beiden Mannschaften aus der Schweiz und Amerika. Beat Mändli machte den Auftakt für die Schweiz, doch nach einer fehlerfreien Runde im ersten Durchlauf musste der Routinier auf seinem Casall-Sohn Croesus einen Abwurf hinnehmen. Beezie Madden brachte ihren Simon für die USA hingegen ohne Fehler ins Ziel. Vorteil USA.

Auch der nächste Schweizer, Paul Estermann (Castlefield Eclipse), konnte seinen Null-Fehler-Ritt aus dem Grundumlauf nicht wiederholen, ein Abwurf, wieder vier Fehlerpunkte für die Eidgenossen. Dem darauffolgenden US-Duo Lucy Davis und Barron ging im Stechparcours die Luft aus. Zwei Abwürfe und zwei Zeitfehler fügten dem amerikanischen Konto zehn Strafpunkte hinzu. Ein Lichtblick für die Schweiz, die als Schlussreiter Steve Guerdat ins Rennen schickten. Doch für den Olympiasieger von London, lief es im Sattel seiner zwölfjährigen Selle-Francais-Stute Nasa nicht nach Wunsch, das Duo kam mit zwei Abwürfen und acht Fehlerpunkten ins Ziel. Nun konnte US-Schlussreiter Mclain Ward die Sache ruhig angehen. Mit seinem belgischen Fuchswallach Rothchild legte der 37-jährige New Yorker eine sichere Runde in den Parcours, blieb ohne Abwurf und leistete sich lediglich zwei Zeitfehler, die seiner Mannschaft den Sieg und 80.000 Euro Preisgeld einbrachte.

Rang drei ging an die Equipe aus Saudi Arabien mit gesamt sechs Fehlerpunkten im Grundumlauf.

Am Sonntag geht es im Finale der besten acht ums ganz große Geld. Insgesamt 1,5 Millionen Preisgeld stehen auf dem Spiel, von denen sich das Siegerteam mit 500.000 Euro den Löwenanteil verdienen kann. Darum kämpfen die Equipen aus Brasilien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kanada den Niederlande und der Ukraine ab 15.30 in der Olympia-Arena des Real Club de Polo de Barcelona. FEI-TV überträgt ab 15.25 Uhr live.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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