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06.09.2013

Österreich im Nationenpreis-Finale

Mit einem tollen sechsten Platz im italienischen Arezzo qualifizierte sich Österreichs Springreiterteam in allerletzter Sekunde für das von 26. bis 29. September 2013 in Barcelona stattfindende Finale des Furusiyya FEI Nations Cup.

Auf Stefan Eder und Chilli van Dijk war auch in Arezzo Verlass. © Manfred Leitgeb/Archiv
Auf Stefan Eder und Chilli van Dijk war auch in Arezzo Verlass.
© Manfred Leitgeb/Archiv
Dieser Nationenpreis war an Dramatik wirklich nicht zu überbieten, aber die rot-weiß-roten Reiter behielten trotz Regens die Übersicht: Dieter Köfler (Glock’s Prince de Vaux) und Julia Kayser (Sterrehof’s Ushi) hatten in beiden Umläufen je vier Fehlerpunkte, Astrid Kneifel (Royal des Bissons) lieferte beide Male das Streichresultat, da Stefan Eder mit seinem Chilli van Dijk NRW einmal fehlerfrei blieb und zum Schluss auch nur eine Stange fiel. Das schien aber vorerst dennoch genau dieser eine Abwurf zu viel zu sein, denn unser härtester Widersacher Italien kämpfte mit Brasilien um den Tagessieg und Schlussreiter Juan Carlos Garcia konnte sich mit Prince de la Mare (der in der ersten Runde Null geblieben war) sogar vier Fehlerpunkte leisten. Selbst dann wären die Gastgeber als Tageszweite neben den schon vorher fix qualifizierten Belgiern und Schweden als dritte Nation der Europadivision II beim Finalbewerb dabei gewesen. Aber seine drei Abwürfe bedeuten das Ende der italienischen Träume und das rot-weiß-rote Quartett konnte jubeln.
Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi: Zweimal dabei, jetzt nach Barcelona! © Manfred Leitgeb/Archiv
Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi: Zweimal dabei, jetzt nach Barcelona!
© Manfred Leitgeb/Archiv
Teamchef Thomas Istinger strahlte und Julia Kayser blieb bescheiden: "Ich habe nicht mehr mit der Qualifikation für das Finale gerechnet, das ist tatsächlich eine super Leistung vom gesamten Team. Die Nationenpreise waren vom Equipe-Chef gut ausgesucht, ich war ja nur bei 2 von 4 dabei. Markus Saurugg und Texas haben einen großen Anteil daran, dass wir jetzt nach Barcelona fahren!"
Neben Belgien, Schweden und Österreich haben nun die Equipen aus Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweiz, Ukraine, USA, Kanada, Brasilien, Kolumbien, Qatar, Saudi-Arabien, Australien, Japan und Ägypten einen Startplatz fix, Veranstalter Spanien bekommt eine Wildcard. Deutschland schaffte es hingegen nicht nach Barcelona, da sie in St. Gallen wegen der schlechten Platzverhältnisse auf ein Antreten verzichteten, dafür Null Punkte bekamen und als 7. der Europadivision I am Ende Ukraine den Vortritt lassen mussten.
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