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23.08.2014

Österreich in sieben Disziplinen bei WEG 2014

Nun ist es offiziell: Österreich wird in sieben von acht Disziplinen bei den Weltreiterspielen in der Normandie vertreten sein, nur im Gespannfahren fehlt ein rot-weiß-roter Vertreter. 74 Länder werden an den Start gehen, um 15 mehr als im Rekordjahr 2006 in Aachen!

Diese Bilder wird es bei der Eröffnungsfeier der Weltreiterspiele 2014 geben. © Skertzo
Diese Bilder wird es bei der Eröffnungsfeier der Weltreiterspiele 2014 geben.
© Skertzo
Die definitiven Startlisten können unter folgendem Link abgerufen werden:

Aus aller Welt

Es ist immer wieder beeindruckend, welche Faszination pferdesportliche Großereignisse ausüben. Seien es Europameisterschaften, Olympische Spiele oder die World Equestrian Games, wie die WM ja hochoffiziell heißt: Aus allen Weltgegenden strömen auch die Fans und Besucher von den anderen Kontinenten heran. Die Mehrzahl der Aktiven hat es nicht so weit, da viele der Pferdesportler aus Übersee auch in Europa trainieren und starten. Allein der Zug, mit dem ich am Samstag von Paris nach Caen fuhr, war fest in der Hand der Pferdefreunde aus aller Welt. Neben mir unterhielten sich australische Schlachtenbummler über die Vorzüge der jeweiligen Hotels bei der Zwischenlandung in Singapur, hinter mir wusste die japanische Journalistenkollegin nicht, wohin mit ihren Koffern. Nach dem Umfang ihres Gepäcks musste man glauben, dass sie gleich bis zur EM in Aachen im nächsten August bleiben wird.

Schon beim Flug von Wien nach Paris traf ich Reining-Teamchef Gerold Dautzenberg und Reitsportnews-Lady Ruth Büchlmann. Dautzenberg jammerte zwar ein wenig, dass es ihm fehlen wird einmal 10 Tage nicht aktiv auf dem Pferd zu sitzen, bekannte aber, dass er als Coach weit nervöser sei, als er je als Aktiver war. "Wir haben sicherlich Chancen auf eine Medaille. Favoriten sind die Amerikaner, aber dahinter ist alles möglich", gab er sich zuversichtlich. Ruth Büchlmann, die mittlerweile auch schon den Österreich-Corner im Pressezentrum reserviert hat, ging auf Nummer sicher und brachte neben ihrem neuen Mac auch noch ihren alten Windows-Rechner mit: "Für alle Fälle!"

Andreas Scherhaufer war auch mit im Flieger. Den Wiener Trap-Schützen kenne ich seit den Olympischen Spielen von London und da seine Freundin Dressurreiterin ist, findet man ihn auch auf den Zuschauertribünen, wenn es für Österreichs Reitteam um Medaillen geht. Er selbst hat ja seit Juni, als er sensationell die Europameisterschaft gewann, schon eine zu Hause.

Wie es den anreisenden Pferden geht und wo sie sich gerade befinden kann man im Zeitalter der Sozialen Medien auch aktuell mitverfolgen. Überhaupt ist das Internetangebot der Veranstalter beeindruckend: Eine offizielle App gibt es zum Gratisdownload, auf Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest sind eigene Seiten eingerichtet, nähere Details gibt es hier.