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19.10.2012

Österreich und Kanada im Duell um Weltreiterspiele 2018

Da waren’s nur noch zwei: Mit dem Rückzug von Rabat (MAR) aus dem offiziellen Bieterverfahren um die Austragung der World Equestrian Games (WEG) 2018 kommt es nun zum spannenden Duell zwischen den zwei verbleibenden Städten Bromont (CAN) und Wien.

WEG 2018 in Österreich? Die Chancen stehen nach Wegfall von sechs der acht ursprünglich angetretenen Bewerbern außerordentlich gut. © Kit Houghton/FEI
WEG 2018 in Österreich? Die Chancen stehen nach Wegfall von sechs der acht ursprünglich angetretenen Bewerbern außerordentlich gut.
© Kit Houghton/FEI
Wie die FEI gestern bekanntgab, hat nach Schweden, Russland, Australien, Ungarn und den USA nun auch Marokko seine Bewerbung um die WEG 2018 zurückgezogen. Grund dafür sei der Tod von Prinzessin Lalla Amina, die als treibende Kraft für die Bewerbung Rabats fungiert hatte. Von den ursprünglich acht Bewerbern sind damit nur noch zwei im Rennen: Österreich, das sich mit dem Magna Racino in Ebreichsdorf bei Wien als Austragungsort beworben hat und das kanadische Bromont.

„Mit Kanada und Österreich stehen noch zwei starke Bewerbungen im Raum, wir hoffen, dass sich Marokko umorganisieren kann und sich 2022 neuerlich bewirbt“, sagte FEI Generalsekretär Ingmar de Vos.

Noch bis 15. Dezember haben die Organisationskommittees beider Länder Zeit ihr offizielles Bewerbungspaket vorzulegen, die Entscheidung, wer nun endgültig den Zuschlag für die Austragung der Weltreiterspiele 2018 erhält, will die FEI anlässlich des Frühjahrsmeeting im März 2013 fällen.

Die Austragung von Weltreiterspielen ist für das Veranstalterland eine große Sache. Rund eine halbe Million Zuseher verfolgen vor Ort die Wettkämpfe in den sechs Disziplinen Dressur, Springreiten, Fahren, Distanzreiten, Vielseitigkeit, Springen, Reining, Voltigieren und in der Para-Dressur bei denen 650 SportlerInnen mit ihren 750 Pferden um den Weltmeistertitel kämpfen.