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11.08.2011

Österreichische Dressur-Equipe für EM gerüstet

Vom 17. bis 21. August finden in Rotterdam (NED) die Dressur-Europameisterschaften statt. Für Österreich gehen Victoria Max-Theurer, Peter Gmoser und Renate Voglsang an den Start.

Die EM-Vorbereitungen laufen im Lager der Österreicher bereits auf Hochtouren. Schon geht es für die Pferde zusammen mit dem Betreuerstab in Richtung Holland. Die drei Aktiven rund um Equipe-Chef Thomas Lang reisen am Samstag an.

66 Teilnehmer aus 21 Nationen sind für die EM gemeldet. Darunter die heimischen Hoffnungsträger Victoria Max-Theurer aus Oberösterreich, der Burgenländer Peter Gmoser und Renate Vogelsang, geborene Münchnerin mit österreichischem Pass. Obwohl der Österreichische Pferdesportverband (OEPS) nur drei Reiter entsendet, rechnet sich Thomas Lang in Hinblick auf die Mannschafts- und Einzelwertungen durchaus Chancen aus: „Wir sind ein kleines, aber feines Team. Vici und Augustin sind Weltklasse, keine Frage. Peter und Cointreau sind, wie bei der WM 2010 in Kentucky bewiesen, immer wieder für Spitzenplatzierungen gut und auch bei Renate und ihrem temperamentvollen Hengst Fabriano sehe ich Potential.“

Die EM beginnt mit den Grand Prix-Bewerben am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. August). Am Samstag, 20. August, steht der Grand Prix Special mit den Top 30 am Start auf dem Programm. Die Entscheidungen in der Grand Prix Kür fallen am Sonntag mit den besten 15 Teilnehmern im Viereck. Insgesamt werden drei EM-Titel vergeben: Zwei Einzeltitel (Special und Kür) sowie ein Mannschaftstitel.

Vici meldet sich zurück

Eine, die sich schon besonders auf die bevorstehende EM freut, ist Vici Max-Theurer. Österreichs Nummer eins feiert nach einer Lungenembolie, an der sie im vergangenen Juni erkrankt war, in Rotterdam ihr sportliches Comeback. „Die Diagnose war ein Schock. Ich hatte aber Glück, dass die Krankheit frühzeitig entdeckt und somit rechtzeitig behandelt wurde“, erzählt Vici.
Victoria Max-Theurer  und Augustin © Sportfoto Lafrentz
Vici und Augustin waren heuer mit einem zweiten Platz beim Meggles Champions in Dortmund, zwei Siegen beim Heimturnier in Achleiten und einem fünften Rang in München schon sehr erfolgreich.
© Sportfoto Lafrentz
Erst vor einigen Tagen konnte die junge Dressuramazone ihr gewohntes Training mit Vater und Trainer Hans Max-Theurer wieder aufnehmen. Ihren letzten Wettkampf bestritt sie beim Finale der World Dressage Masters „Pferd International“ in München/Riem Anfang Juni, wo sie im Sattel ihres elfjährigen Hengst Augustin OLD mit Rang fünf und 80.875 Prozentpunkten ausgezeichnet abschnitt.

„Trotz des Ausfalls des CDIO Aachens liefen die Vorbereitungen sehr gut und ich freue mich auf Rotterdam. Augustin befindet sich in einer hervorragenden Form“, blickt die Weltranglisten-Neunte dem Event positiv entgegen. Auf die Frage nach ihren EM-Zielen meint Victoria Max-Theurer: „Ein Finalplatz wäre schön. Vielleicht schaffen wir sogar eine Top-10 Platzierung. Ich will mir aber keinen Druck machen. Das einzige was wirklich zählt ist, dass ich wieder gesund bin und ich an der EM teilnehmen kann.“

„London 2012 wäre toll“

Ebenfalls nicht wunschgemäß liefen die vergangenen Monate für den Burgenländer Peter Gmoser. Sein Pferd Cointreau, alias „Kurti“, holte sich Anfang des Jahres eine Infektion im Huf, musste daher lange pausieren und konnte an keinem Turnier teilnehmen. „Obwohl wir enormen Trainingsrückstand aufweisen, bin ich überrascht, wie gut Kurti in Schuss ist“, freut sich Gmoser und meint selbstbewusst: „Ein Finaleinzug ist auf jeden Fall möglich. Toll wäre es, wenn wir uns bei der EM als Mannschaft für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr qualifizieren könnten.“ Ein sehr ambitioniertes Ziel, denn abgesehen von den bereits qualifizierten Nationen Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden, können nur die drei besten Mannschaften dieser Europameisterschaften ein Ticket für London lösen.
Auch bei Renate Voglsang ist die Vorfreude auf das Großereignis schon zu spüren: „Ich freue mich, wenn es nun endlich los geht. Meine Trainingsleistungen stimmen mich sehr zuversichtlich“. Die geborene Münchnerin wird ihren Hengst Fabriano bei der EM satteln. „Fabriano ist noch jung. Ich hoffe, dass er sich von der Atmosphäre und den vielen Zusehern nicht ablenken lässt, sondern sich auf seine Aufgaben fokussiert. Wenn ihm das gelingt, dann steht einem Erfolgserlebnis nichts im Wege.“

Quelle: OEPS
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