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02.05.2017

Österreichische Dressurreiter feiern Siegesfestival in Ungarn

Das ungarische Mariakalnok war am vergangenen Wochenende Reiseziel zahlreicher heimischer Dressurreiter. Viele von ihnen kommen mit reicher Beute wieder zurück nach Österreich. Allen voran Lilli Ochsenhofer, die in der Juniorentour dreimal zum Sieg ritt.

© Fotoagentur Dill
© Fotoagentur Dill
Mit dabei hatte Lilli Ochsenhofer ihr Erfolgspferd Sanibel. Mit ihr war Burgenländerin 2015 überraschend zu EM-Gold bei den Children geritten. Inzwischen sind Ochsenhofer und die elfjährige Stute von Samarant/Donnerhall zu den Junioren aufgestiegen. Beim CDIJ in Mariakalnok gab es nun die ersten Siege in dieser Klasse. Und zwar gleich drei an der Zahl. 68,06 Prozent im Team Test, starke 71,1 Prozent im Einzel und 71,675 in der abschließenden Kür boten der internationalen Konkurrenz eine unüberwindbare Hürde. Entsprechend groß fiel die Freude bei Lilli Ochsenhofe aus: „Es war ein tolles Turnier. Die gute Stimmung und die begeisterten Zuschauer waren eine zusätzliche Motivation. Danke an das gesamte Team des Dressurzentrums Mariakalnok.“

Erfolgreiche Junge Reiter

Siege bringen auch Österreichs Junge Reiter mit nach Hause. Nach einem vierten und einem fünften Platz im Team Test (64,820%) und im Individual (66,500%) konnten sich Marie-Christine Fuhs und Perfect Illusion in der abschließenden Junioren-Kür noch einmal deutlich steigern. Mit 68,850 Prozent schoben sie sich auf Platz eins. Es ist der erste internationale Erfolg für Fuhs und Perfekt Illusion, der zuvor schon Kristine Sober zu zahlreichen Siegen und Podestplätzen verholfen hat – erst bei den Junioren, später bei den Jungen Reitern. Für das neu formierte Duo Fuhs/Perfect Illusion war Mariakalnok erst das zweite Turnier auf internationalem Parkett.

In der parallel veranstalteten CDIOY-Tour reüssierte ein weiteres Duo des OEPS: Victoria Wurzinger und Dorian. Während sich das Erfolgspaar aus Niederösterreich in den Vorrunden noch mit den Plätzen zwei (68,579%) und drei (69,210%) hatte begnügen müssen, klappte es in der Kür dann doch noch mit Platz eins (71,775%). Komplettiert wurde das sehr gute Ergebnis aus österreichischer Sicht durch Florentina Gisi Lorenz mit Coco Procol Harum auf Platz vier (69,55%) und Sophie Marlene Francz im Sattel des ÖWB-Wallachs Show Man auf Platz sechs (67,550%).

Bartlgut sammelt schleifen

In der Allgemeinen Klasse sorgte Bartlgut-Bereiterin Ulrike Prunthaller für Siege in Rot-weiß-rot. Einmal in der Inter I mit Bartlgut’s Quantum (70,737%), den sie zuvor im Prix St. Georges schon auf Rang zwei geritten war. Zum anderen mit Bartlgut’s Quebec im CDI3* Grand Prix Spécial, den das Duo mit glatten 70 Prozent beendete.

Für die CDI-W-Tour setzte Prunthaller auf den österreichisch gezogenen Hengst Bartlgut’s Duccio. Mit 69,68 Prozent musste sich das Duo im Grand Prix lediglich dem deutschen Duo Benjamin Werndl und Der Hit (71,040%) geschlagen geben. Dritte wurde hier die spanische Olympiareiterin Morgan Barbancon Mestre auf Sir Donnerhall OLD (69,16%). In der Weltcupkür lief es für Ulrike Prunthaller dann nicht mehr ganz so rund. 69,8 Prozent bedeuteten den fünften Endrang für sie und den zwölfjährigen Dimaggio-Sohn. Verbessern konnte sich indes Morgan Barbancon Mestre. Sie entschied die Prüfung mit 73 Prozent klar für sich. Dahinter platzierte sich Benjamin Werndl auf Platz zwei (72,2%), der Portugiese Boaventura Freiere wurde auf Sai Baba Plus Dritter (70,775%).

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier.

ps
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