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14.08.2015

Österreichs Children im Kampf um die Titelverteidigung geschlagen - Junge Reiter für Teamfinale qualifiziert

Die Mission Titelverteidigung ist den österreichischen Children-Springreiterinnen bei der Heim-EM in Wiener Neustadt leider nicht geglückt. Das U14-Quartett scheiterte bereits in der ersten Runde und muss sich mit einem frühen Aus vor der finalen Entscheidung klar geschlagen geben.

Die 13-jährige Marie Christine Sebesta  und ihr Schimmel Carrion de los Condes sind derzeit mit drei fehlerfreien Runden das rot-weiß-rote Dream Team dieser EM. © Lukas Jahn
Die 13-jährige Marie Christine Sebesta und ihr Schimmel Carrion de los Condes sind derzeit mit drei fehlerfreien Runden das rot-weiß-rote Dream Team dieser EM.
© Lukas Jahn
„Bei den Kindern fehlt uns derzeit die Kadertiefe“, hatte Nachwuchs-Referent Anton Martin Bauer bereits im Vorfeld, angesprochen auf die Chancen einer möglichen Titelverteidigung, zu Protokoll gegeben. Der Wahrheitsgehalt dieser Einschätzung zeigte sich leider in aller Deutlichkeit im Teambewerb der U14-ReiterInnen am Donnerstag.

Während Österreichs Jungtalente 2014 im italienischen Arezzo mit fehlerfreien Runden en suite geglänzt hatten, gelang es im gegenüber dem Vorjahr komplett neu aufgestellten heimischen Team lediglich Marie Christine Sebesta ohne Abwurf durch den 1,25 Meter hohen Parcours zu kommen. Im Sattel ihres Österreichischen Warmblut-Schimmels Carrion de los Condes zeigte die Wienerin bei dieser EM bereits drei fehlerfreie Runden und hat sich damit eine gute Ausgangsposition für das Finale der besten 30 verschafft.

Anders lief es bei Sebestas Teamkolleginnen. Sally Zwiener (S) und Cindy Crawford verzeichneten neun Fehlerpunkte und beendeten die EM mit gesamt 33 Fehlerpunkten auf Rang 86 der Einzelwertung, Hannah Minichshofer (V) und Steinkraus sammelten in der Teamentscheidung 14 Strafpunkte und platzierten sich mit 30 FP auf dem Konto als 85. in der Einzelwertung. Einen gänzlich schwarzen Tag hatte die junge Burgenländerin Noelle Ruth erwischt, die nach zwei Verweigerungen ihres Age of Empire ausschied. Eine Qualifikation für die entscheidende zweite Runde der zehn besten Teams blieb der heimischen Auswahl damit ganz klar verwehrt.

Wie’s geht, zeigten die deutschen Children. Mit lediglich einem Strafpunkt auf dem Konto beendeten Calvin Böckmann mit Carvella Z, Hannes Ahlmann mit Sunsalve, Beeke Carstensen mit Venetzia und Britt mit Casablanca die drei Wertungsspringen, die zur Medaille führten und holten verdient Gold. Silber errang das britische Team mit einem Endstand von vier Strafpunkten. Ein Stechen um die Bronzemedaillen ging zugunsten des polnischen Teams aus, die Italiener wurden Vierte.
Young Rider Willi Fischer und Colmar gelang eine tolle fehlerfreie Runde im ersten Umlauf des Teambewerbs. © Linzer Pferdefestival
Young Rider Willi Fischer und Colmar gelang eine tolle fehlerfreie Runde im ersten Umlauf des Teambewerbs.
© Linzer Pferdefestival

Junge Reiter für Teamfinale qualifiziert

Ein besserer Start in den Team-Bewerb gelang Österreichs dreiköpfiger U21 Truppe. Willi Fischer (OÖ) blieb mit Colmar unter lautem Jubel des ganzen Teams fehlerfrei. Bei Alessandra Reich (V) und U Mijnheer fiel eine Stange aus der Halterung, Valerie Wick (NÖ) und Gijon van den Hunsberg kassierten zwei Abwürfe. Mit gesamt zwölf Fehlerpunkten platzierte sich das Trio, das im Gegensatz zu allen übrigen Nationen ohne die Möglichkeit auf ein Steichresultat antreten muss, mit insgesamt 12 Fehlerpunkten auf dem zehnten Zwischenrang und ist morgen ab 12 Uhr im Teamfinale der besten Zehn dabei. Derzeit liegen Italien, Irland, Deutschland, Belgien, Großbritannien und die Niederlande ex aequo mit null Fehlerpunkten in Führung.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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