Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
16.07.2012

Olympia 2012: Angelobung für Olympiateam

Der Empfang beim Bundespräsidenten ist für Vielseitigkeitsreiter Harald Ambros fast schon Tradition, der Oberösterreicher nimmt nach Athen und Hong Kong bereits an den dritten Olympischen Spielen teil. Die Frage, auf welches Pferd er in London setzen will, blieb aber auch im Interview mit Ernst Kopica vorerst noch offen.

Renate4 © Ernst Kopica
Bundespräsident Heinz Fischer mit Renate Voglsang.
© Ernst Kopica
Während Victoria Max-Theurer ebenso viele Olympiaauftritte wie Ambros absolviert hat, ist für Renate Voglsang die Situation bei so einem Blitzlichtgewitter komplettes Neuland. Ihre Schlagfertigkeit bewies sie aber, als sie Heinz Fischer auf seine Frage, ob sie denn ein gutes Pferd für London habe, antwortete: „Natürlich, sonst wäre ich nicht hier!“ Und auch Ambros gab sich im Blitzlichtgewitter entspannt und relaxed. Das merkte man auch beim Interview mit ihm:
Ambros Interview © Ernst Kopica
Harald Ambros ist immer ein begehrter Interviewpartner.
© Ernst Kopica
Wie ist der Stand in deiner Vorbereitung?

Derzeit läuft alles nach Plan. Am letzten Samstag ritt ich O-Feltiz noch auf einem kleinem Turnier, am kommenden Samstag, also einen Tag vor der Abreise, starte ich mit beiden Pferden nochmals und dann entscheide ich mich ob Quick oder O-Feltiz mitkommt.

Worauf kommt es bei dieser Entscheidung an?


Auf die aktuelle Verfassung. Quick ist sicher das bessere Pferd mit höheren Chancen auf eine gute Platzierung, aber eben schon 19 Jahre alt und hatte schon einige Verletzungen. O-Feltiz ist zwar in der Dressur schwieriger, aber im Gelände und im Springen auch sehr gut, sein großer Vorteil: Bis dato ist er noch nie verletzt gewesen. Die Frage ist: Mehr Risiko und mehr Chancen mit Quick oder weniger Risiko und weniger Chancen mit O-Feltiz.

Wie sieht der Zeitplan bis London aus?


Am 22. Juli fahren wir los und am 23. Juli sind wir in London. Bereits am 27. Juli ist Vet-Check, die Auslosung folgt unmittelbar danach. Ich werde als Einzelreiter eine Startnummer vorne anpeilen, damit es im Gelände gute Bedingungen gibt, falls es regnen sollte. Die Wettervorhersagen sind ja nicht besonders gut.

Wie wird die Cross-Country-Strecke aussehen?

Der Geländeparcours wird sehr kräfteraubend sein, daher haben auch viele Nationen eher jüngere Pferde genannt.

Mit deiner dritten Olympiateilnahme bist du ja schon ein Routinier, gewöhnt man sich an die Aufregung im Vorfeld?


Olympia ist natürlich immer ein sportliches Highlight, aber man wird ruhiger und das ist ja nichts Schlechtes.
Reiter1 © Ernst Kopica
Harald Ambros, Elisabeth Max-Theurer und Renate Voglsang bei der Angelobung durch den Bundespräsidenten.
© Ernst Kopica
Auch für das dritte olympische Paar, nämlich für Vici Max-Theurer und ihren Augustin läuft es derzeit wunschgemäß. OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer: „Vici bekam von Wolfram Wittig gestern noch eine Trainingssession verordnet und absolvierte daher die Einkleidungsmodalitäten schon am Samstag. Es ist geplant, dass wir am 24. Juli nach London fliegen. Augustin wird von Eichendorff begleitet werden, denn er reist nicht gerne alleine. Die Pferde kommen in zwei Etappen, erst nach Aachen, dann in die Nähe von London, wo wir die beiden einstellen. Während der Spiele wohnen wir ganz in der Nähe des Greenwich Parks, wo wir ein Haus gemietet haben.“