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31.03.2017

Omaha: Isabell Werth nimmt Kurs auf Weltcuptitel Nummer Drei

Mit einer Wertung jenseits der 82 Prozent hat Isabell Werth beim Finale in Omaha ihren Anspruch auf den dritten Weltcuptitel ihrer Karriere überdeutlich klar gemacht. Die Deutsche gewinnt auf Weihegold den Grand Prix am Donnerstag mit beträchtlichem Vorsprung auf die Konkurrenz.

Zweimal hat Isabell Werth den Weltcup der Dressurreiter schon gewonnen: 1992 mit Fabienne und 2007 mit Warum Nicht FRH. Beim diesjöhrigne Finale in Omaha (USA) ist die 47-Jährige drauf und dran, ihren dritten Titel zu holen. © Cara Grimshaw/FEI
Zweimal hat Isabell Werth den Weltcup der Dressurreiter schon gewonnen: 1992 mit Fabienne und 2007 mit Warum Nicht FRH. Beim diesjöhrigne Finale in Omaha (USA) ist die 47-Jährige drauf und dran, ihren dritten Titel zu holen.
© Cara Grimshaw/FEI
Mit fünf Etappensiegen im diesjährigen Weltcup der Dressurreiter ging Isabell am Donnerstag als ganz große Favoritin in den Grand Prix des Finales im US-amerikanischen Omaha. Und viel gerechter hätte die 47-Jährige aus Rheinberg ihrer Rolle kaum werden können. Bis auf einen Fehler in den Zweierwechseln spulten Werth und ihre Olympiapartnerin Weihegold OLD ihr Programm souverän ab. Wobei Werth die Schuld am Patzer ganz klar bei sich erkennt. „Bei den Zweierwechseln habe ich mich schon zu sicher gefühlt und ein bisschen die Konzentration verloren. Den Fehler muss ich klar mir zuschreiben. Aber der Rest war einfach phantastisch. Ich bin absolut happy.“ Das durfte sie auch sein, denn abgesehen von dem Missgeschick in der Galopp-Tour gab es keine Abzüge für die beiden.

Unterm Strich bedeutete das siebenmal Platz eins von den Richtern, 82,3 Prozent und den klaren Sieg mit gut zweieinhalb Vorsprung auf die Lokalmatadoren Laura Graves und Verdades. Die Olympia-Vierten aus den USA schrieben nach einem gelungenen Ritt unter dem tosenden Applaus des Publikums 79,8 Prozent an.
79,8 Prozent, Platz zwei und stürmischen Beifall gab es für die Zweitplatzierten, Laura Graves und Verdades (USA). © Cara Grimshaw/FEI
79,8 Prozent, Platz zwei und stürmischen Beifall gab es für die Zweitplatzierten, Laura Graves und Verdades (USA).
© Cara Grimshaw/FEI
Mit 76,671 Prozent reihte sich der Brite Carl Hester mit Nip Tuck auf Platz drei des Klassements ein. Es war ein Ritt mit angezogener Handbremse aber einem klaren Plan. „Im Grand Prix versuche ich mein Pferd immer möglichst entspannt zu reiten, damit er in der Kür in perfekter Verfassung ist“, erklärte Hester bei der Pressekonferenz. Für das Kürfinale erwartet der Brite einen deutlich geringeren Abstand zum Führungsduo.

Auf Angriff will auch Laura Graves reiten: „Noch ist alles ist möglich. Ich bin hierhergekommen, um zu gewinnen", gab sich der Publikumsliebling kämpferisch.
Carl Hester (GBR) und der großgewachsene Don-Ruto-Sohn Nip Tuck waren im Grand Prix noch mit angezogener Handbremse unterwegs. © Cara Grimshaw/FEI
Carl Hester (GBR) und der großgewachsene Don-Ruto-Sohn Nip Tuck waren im Grand Prix noch mit angezogener Handbremse unterwegs.
© Cara Grimshaw/FEI
Für Werth und ihre zwölfjährige Oldenburger-Stute gilt es angesichts der bevorstehenden Aufgabe wieder zur Ruhe zu kommen. „Die Siegerehrung war doch etwas aufregend für Weihegold. Die Stimmung war schon sehr aufgeladen und am Samstag wird es sicher nicht ruhiger.“ Doch die 47-Jährige gibt sich zuversichtlich, zumal Weihegold den langen Flug und die zweitätige Quarantäne problemlos überstanden hatte. „Man weiß nie, wie die Pferde die Reise überstehen, aber ich bin sehr zufrieden mit der Form, in der sie sich hier präsentiert.“

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

FN/ps