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01.04.2010

Ortswechsel

Jeder Umzug bringt Veränderungen mit sich, manche sind mehr, manche weniger erfreulich.

RI 201004 © Istockphoto
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Wir sind übersiedelt. Und wie jeder Ortswechsel bringt auch dieser Veränderungen mit sich, manche sind mehr, manche weniger erfreulich. Erfreulich ist z. B. die nahegelegene Hundewiese, der Dönerverkäufer ums Eck, das Telefon mit zwei Leitungen (vertrösten können mit Rückrufangebot), der neue Laminatboden (statt des 30 Jahre alten Teppichbodens)…

Weniger erfreulich sind z. B. die nahegelegene Hundewiese (Kampfhund ohne Führerschein überfällt gänzlich unkämpferischen Redaktionshund), der Dönerverkäufer ums Eck (schon wieder zwei Kilo zugenommen), das Telefon mit zwei Leitungen (Vertröstete zurückrufen müssen), der neue Laminatboden (lädt so auf, das man sich an sich selbst einen Schlag holt)…

Und dann gibt es Veränderungen, die sind weder erfreulich noch unerfreulich, die sind einfach anders. Neulich abends auf dem Heimweg, unweit des Verlags (eigentlich ganz nah, am Eck, genaugenommen) – eine überirdische Erscheinung. Dachte ich. Eine schwebende Jungfrau. Bei näherer Betrachtung war die junge Frau aber weder Jungfrau noch schwebend, die unteren zehn Zentimeter ihres Schuhwerks bestanden schlicht aus durchsichtigem Acryl. Raffiniert. Sonst trug sie nicht viel, winkte aber enthusiastisch jedem Vorüberfahrenden zu. Und nein, sie hatte keine Autopanne. Um ihr die berufsbedingten Wartezeiten etwas zu verkürzen, dachte ich bei mir, könnte ich ihr das nächste Mal ein paar Druckwerke aus dem Verlag mitbringen – St. Hubertus etwa oder die GESUNDHEIT. Auch das GENUSS.MAGAZIN und Fleisch.pur scheinen mir geeignete Titel. Die Pferderevue eher weniger, aber wer weiß, vielleicht können wir uns auf diese Weise gänzlich neue Leserschichten erschließen.