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22.09.2012

Pénélope Leprevost holt Global Champions Tour Sieg in Wien

Die elfte Etappe der diesjährigen Global Champions Tour feierte mit Pénélope Leprevost auch ihre elfte Siegerin. Die Französin gewann am Samstagabend den Grand Prix von Wien vor Meredith Michaels-Beerbaum und Gerco Schröder. Für die heimischen ReiterInnen war bereits in Runde eins des mit 300.000 Euro dotierten Springens Endstation.

Großer Jubel bei Pénélope Leprevost: Die Französin gewinnt die Global Champions Tour-Premiere in Wien. © Sportfot/GCT
Großer Jubel bei Pénélope Leprevost: Die Französin gewinnt die Global Champions Tour-Premiere in Wien.
© Sportfot/GCT
Die Entscheidung um den Sieg fiel in einem spannenden Stechen zwischen den drei fehlerfrei gebliebenen ReiterInnen aus den beiden vorangegangenen Umläufen. Neben Pénélope Leprevost hatten auch Meredith Michaels-Beerbaum und Gerco Schröder eine weiße Weste in die finale Entscheidung gerettet. Den Anfang machte Gerco Schröder mit seinem zehnjährigen belgischen Hengst London. Der Olympia-Zweite aus den Niederlanden legte seinen Ritt sicher an, kam gut und souverän über die Sprünge, die Zeit von 40,09 Sekunden schien allerdings nicht unschlagbar. 
Lieferten eine starke Vorstellung: Meredith Michaels-Beerbaum (GER) und ihr Nachwuchsstar Bella Donna ritten auf Platz zwei. © Sportfot/GCT
Lieferten eine starke Vorstellung: Meredith Michaels-Beerbaum (GER) und ihr Nachwuchsstar Bella Donna ritten auf Platz zwei.
© Sportfot/GCT
Deutlich mehr auf Angriff ritt hingegen Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrer neunjährigen Holsteiner Stute Bella Donna. Die Deutsche nahm auf Rat ihres Mannes Markus die Wendungen deutlich enger, was ihr mit 36,67 Sekunden die klare Bestzeit einbrachte. Allerdings nur solange bis Pénélope Leprevost und Mylord Carthago nach 37,16 Sekunden fehlerfrei ins Ziel kamen und damit die 100.000 Euro Siegesprämie für sich verbuchten.
Souverän aber am Ende nicht schnell genug: Rang drei für Gerco Schröder (NED) und Eurocommerce London © Sportfot/GCT
Souverän aber am Ende nicht schnell genug: Rang drei für Gerco Schröder (NED) und Eurocommerce London
© Sportfot/GCT
Es ist der bisher größte Einzelerfolg für Léprévost, die in Lexington Vizewelt- und in Madrid Vizeeuropameisterin mit dem französischen Team war. "Ich war die letzte im Parcours und musste angreifen, das gelang mir gut. In London lief es nicht so gut für mich, aber in Wien war alles fantastisch. Ich war überrascht, dass man vor einer so tollen Kulisse ein solches Turnier machen kann“, zeigte sich die frischgebackene GCT-Siegerin im anschließenden Interview verblüfft von den großartigen Bedingungen beim Vienna Masters.

Edwina Tops-Alexander, die als Führende der GCT nach Wien gekommen war, musste im Sattel ihres Cevo Itot du Chateau überraschenderweise bereits in Runde eins zwei Abwürfe hinnehmen. Dennoch führt sie nach dem 24. Rang im heutigen Springen die Gesamtwertung der Global Champions Tour weiterhin an, muss sich die Position an der Spitze nun allerdings mit ihrem schärfsten Konkurrenten, dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson, teilen. Der Weltranglisten-Erste ritt im heutigen Springen mit Carusso La Silla auf den elften Rang und zog mit der Australierin in der GCT Gesamtwertung gleich.

Im enorm stark besetzten Feld mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern gingen auch vier Österreicher an den Start, leider kam keines der heimischen Paare über Runde eins hinaus. Für die beste österreichische Platzierung sorgten Stefan Eder und sein Westfalenhengst Chilli van Dijk, die nach zwei Abwürfen in der Dreifachkombination und einem Zeitfehler den 29. Platz belegten. Vier mal fiel die Stange bei Gerfried Puck und 11th and the Bleeker, die sich mit 16 Fehlerpunkten auf dem Konto an die 37. Stelle im Endergebnis setzten. Gleich dahinter auf Rang 38 reihte sich Stefanie Bistan mit Juvina, die das enorm schwere Springen mit zwei Abwürfen, einer Verweigerung und Zeitfehlern ebenfalls mit 16 Fehlerpunkten beendete. Astrid Kneifel gab auf.

Roger Yves-Bost gewinnt Speed Derby

Einen weiteren Sieg für die Grande Nation gab es bereits am Nachmittag im 23.000 Euro dotierten Speed Derby. 54,94 Sekunden bedeuteten die klare Bestzeit für Roger Yves-Bost, den  Zweitplatzierte des Championats der Stadt Wien vom Freitag. Mit fast drei Sekunden Abstand galoppierte der Ire Denis Lynch mit Night Train ins Ziel (57,34 Sek.), gefolgt von Emanuele Gaudiano und Chicago aus Italien (58,21 Sek.). Eine weitere Spitzenplatzierung gab es auch für die große Siegerin vom Donnerstag, Jessica Springsteen, die mit ihrem neunjährigen KWPN-Hengst Wish auf Rang fünf ritt.

Für Top-Resultate sorgten auch zwei Österreicher: Stefan Eder bewältigte den 1,45m-Parcours mit seiner Nachwuchsstute Concordija in 61,26 Sekunden und landete damit auf Rang sieben, Gerfried Puck und Glock’s Wibo B sahen nach 63,55 Sekunden das Ziel und sicherten sich damit Platz neun.
War mit Abstand der Schnellste: Roger Yves-Bost (FRA) siegte im Speed Derby. © Sportfot/GCT
War mit Abstand der Schnellste: Roger Yves-Bost (FRA) siegte im Speed Derby.
© Sportfot/GCT

Ein Sieg, zwei zweite Plätze und ein dritten Rang für Österreich in den Bewerben des CSI2*

Zwei Starts zwei Siege: Nach dem Auftaktsieg am Donnerstag konnte die vierzehnjährige Burgenländerin Johanne Sixt auch den zweiten Bewerb der Pony Tour für sich entscheiden. In fehlerfreien 27,43 Sekunden ritt die amtierende Österreichische Pony-Meisterin auf Lilly Vanilly zum Sieg und verwies Josefina Goess-Saurau und ihren Rusty auf den zweiten Rang, die ebenfalls ohne Abwurf ins Ziel (28,76 Sek.) kamen. Auf Rang drei positionierte sich die Deutsche Carola Wegener mit Calinka (0/30,20).

Der Sieg im Finale der Bronze Tour ging an die Siegerin vom Freitag, die Britin Florence Bellm und ihren zehnjährigen Wallach Southbound. Mit 29,72 Sekunden war sie fast drei Sekunden schneller als Ahmed Al Badi aus Katar, der sich mit Antine Drume's in 32,73 Sekunden auf Rang zwei platzierte. Den dritten Platz sicherte sich mit Brigitte Prömer und Loroville ein heimisches Paar (0/33,24 Sek.)

Das Finale der Silber Tour brachte erneut einen zweiten Rang für Österreich, dieses Mal war es allerdings nicht Hugo Simon, der ihn für sich verbuchen konnte, sondern Christian Schranz. Mit seinem zehnjährigen Fuchswallach Whisper von Lichten CH musste sich der Niederösterreich lediglich dem Katarer Mohammed Bassem und dessen Cantinero geschlagen geben (0/31.67 Sek.). Hugo Simon und seine Violanta verpassten ganz knapp das Stockerl, ein fehlerfreier Ritt in 32,87 Sekunden brachte dem Routinier und seiner zehnjährigen KWPN-Stute den vierten Platz hinter einem weiteren Duo aus Katar, Mubarak Al Rumaihi und Naomi.

Alle Ergebnisse der heutigen Springen finden Sie hier.
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