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08.12.2013

PAHI: Lindner-Wacha holen zweiten Weltcupsieg, Rang zwei für Vici im Spécial

Ein Sieg, zwei zweite Plätze, ein dritter und jede Menge hervorragende Platzierungen in den wichtigsten Bewerben – die Bilanz der österreichischen PferdesportathletInnen an Tag drei der Pappas Amadeus Horse Indoors fiel durchwegs erfreulich aus.

Holten Platz zwei im Grand Prix Spécial: Vici Max-Theurer und Eichendorff © Tomas Holcbecher
Holten Platz zwei im Grand Prix Spécial: Vici Max-Theurer und Eichendorff
© Tomas Holcbecher
Den Auftakt der Hauptbewerbe lieferte die Entscheidung in der CDI5*-Spécial-Tour. Wie schon im Qualifikations-Grand-Prix am Donnerstagabend ging der Sieg an Marcela Krinke Susmelj und ihren Dänischen Warmblutwallach Smeyers Molberg. Während das geschlossene, ruhige Halten nicht zu den Stärken des Duos zählt, wusste das Schweizer Paar die Richter vor allem durch seine ausdrucksstarke Piaffe-Passage-Tour zu überzeugen. 73,938 Prozent bedeuteten damit auch den klaren Sieg in dieser Prüfung, der mit über 5.000 Euro Preisgeld belohnt wurde.

Platz zwei ging erneut an Vici Max-Theurer und Eichendorff. Nach einer Runde ohne grobe Patzer und mit Highlights in den Traversalen und den Pirouetten standen schlussendlich 72,912 Prozent auf der Anzeigetafel. Damit setzten sie sich diesmal deutlich vor Isabell Werth und Der Stern OLD (72,083%), die erneut auf Rang drei landeten.

Dahinter reihte sich Peter Gmoser (B) mit Two to Tango auf Platz vier (69,854%)  gefolgt von Vize-Staatsmeisterin Karin Kosak (St) und ihrem EM-Pferd Lucy´s Day auf Rang fünf (69,417%).
Akrobatik auf höchstem Niveau: Die Welt- und Europameister aus Tirol, Jasmin Lindner und Lukas Wacha turnten in Salzburg zu ihrem zweiten Weltcupsieg in Folge. © Tomas Holcbecher
Akrobatik auf höchstem Niveau: Die Welt- und Europameister aus Tirol, Jasmin Lindner und Lukas Wacha turnten in Salzburg zu ihrem zweiten Weltcupsieg in Folge.
© Tomas Holcbecher

Favoritensiege für Lindner-Wacha, Cavallaro und Andreani

Wenig überraschend fielen die Entscheidungen im Lager der VoltigiererInnen aus. Wie erwartet machte Österreichs Erfolgsduo Lukas Wacha und Jasmin Lindner am Samstagnachmittag den Sack zu und holte verdient seinen zweiten Weltcup-Sieg (8,868). Mit der drittbesten Tagesbestleistung verteidigten Stefanie Millinger und Evelyn Freund ihre hervorragende Position vom Vortag. Gesamt 8,347 Punkten sicherten den beiden Salzburgerinnen Platz zwei vor den US-amerikanischen Geschwistern Palmer auf Rang drei (8,134). Stefan Csandl und Theresa Thiel platzierten sich dahinter auf Rang vier (7,351).
Begeisterten mit zwei tollen Auftritten: das Salzburger Pas-de-Deux Stefanie Millinger und Evelyn Freund © Tomas Holcbecher
Begeisterten mit zwei tollen Auftritten: das Salzburger Pas-de-Deux Stefanie Millinger und Evelyn Freund
© Tomas Holcbecher
Auch in den Einzel-Konkurrenzen blieben die Spitzenpositionen unverändert. Bei den Damen überzeugte einmal mehr die Italienerin Anna Cavallaro mit einer hervorragenden Kür und setzte sich mit gesamt 8,504 Punkten gegenüber den beiden Schweizerinnen Simone Jäiser (8,200) und Pascale Wagner (7,934) durch. Rang drei und vier gingen mit Sabine Kuntner (7,796) und Jasmin Gipperich (7,677) an Österreich.

In der Herren-Entscheidung ging der Sieg an Nicolas Andreani. Er deklassierte mit gesamt 8,598 Punkten die Konkurrenz, die an diesem Tag einfach nicht mit der Perfektion des Weltmeisters mithalten konnte. Platz zwei holte der Schweizer Lukas Heppler 7,922 vor Europameister Jacques Ferrari (7,705) aus Frankreich.
Galoppierten der Konkurrenz im Stechen des Glock-Championat auf und davon: Max Kühner (GER) udn Clintop © Tomas Holcbecher
Galoppierten der Konkurrenz im Stechen des Glock-Championat auf und davon: Max Kühner (GER) udn Clintop
© Tomas Holcbecher

Max Kühner schnellster im Glock-Championat, Thomas Frühmann holt Platz fünf

Den Höhepunkt der Springbewerbe am Samstag bildete das mit 60.500 Euro dotierte Championat der Familie Glock. 51 Pferd-Reiter-Paare stellten sich dem anspruchsvollen 1,55 m Parcours, den elf ohne Strafpunkt auf dem Konto beendeten, darunter mit Springlegende Thomas Frühmann (W) auf The Sixth Sense, Julia Kayser (T) auf Sterrehof's Ushi, Christian Juza (S) auf Never des Etisses und Stefanie Bistan (NÖ) auf Bogegaardens Apollonia auch vier ÖsterreicherInnen.

Gleich der erste Starter zeigte, dass eine fehlerfreie Runde auch im verkürzten Stechparcours durchaus im Bereich des machbaren liegt. Nun galt es, die Zeit von 40,59 Sekunden des für die Ukraine reitenden Brasilianers Cassio Rivetti zu schlagen. Nachfolgende Reiter wie John Whitaker und leider auch Thomas Frühmann wären zwar schneller gewesen, doch bei beiden fiel eine Stange beim Einsprung in die zweifache Kombination und die Chance auf den Sieg war vergeben. Erst der Belgier Gregory Wathelet verdrängte mit einer fehlerfreien Runde in 40,08 Sekunden Rivetti von der Spitze nur um seinerseits wenig später durch Max Kühner ersetzt zu werden. Der Deutsche gab im Sattel seines Clintop mächtig Gas und holte in 39,36 Sekunden den mit 15.000 Euro dotierten Sieg. Für Thomas Frühmann und seinen The Sixth Sense blieb immerhin noch der hervorragende fünfte Platz. Julia Kayser auf Rang acht (4/46,87), Christian Juza auf Rang neun (4/48,51) und Stefanie Bistan (8/45,58) auf Rang zehn komplettierten das hervorragende Ergebnis aus österreichischer Sicht.
Wieder beste Österreicher: Thomas Frühmann und The Sixth Sense platzierten sich auf Rang fünf. © Tomas Holcbecher
Wieder beste Österreicher: Thomas Frühmann und The Sixth Sense platzierten sich auf Rang fünf.
© Tomas Holcbecher

Premierensieg für Sara Algottson-Osthold in der Hallenvielseitigkeit, Michaela Iglhauser holt Platz drei

Eine Premiere feierte in den späten Abendstunden die neue Hallenvielseitigkeit der Pappas Amadeus Horse Indoors. Die Strecke führte über drei Plätze und wartete mit den für die Military typisch festen Hindernissen auf. Nach dem Überwinden der ersten Sprünge in der Salzburgarena ging es für die TeilnehmerInnen im gestreckten Galopp Richtung Messezentrum und wieder zurück. Das Spektakel wurde mittels Live-Monitoring auf vielen großen Screens übertragen und durch zahlreiche Platzsprecher mitreißend kommentiert. Als große Siegerin durfte sich Olympia-Silbermedaillengewinnerin Sara Algottson-Osthold (SWE) aus Schweden feiern lassen, die im Sattel ihrer Anolanda für die mit Abstand schnellste fehlerfreie Runde sorgte (106,31). Platz zwei ging an die Deutsche Anna Katharina Vogel mit Quintano P (111,63) vor der Salzburgerin Michaela Iglhauser und Heraldik´s Heart (111,99). Weitere österreichische Topplatzierungen lieferten Harald Ambros (5.), Katrin Koddam-Hazrati (8.), Rebecca Gerold (9.) und Harald Siegl (11.).

Alle Ergebnisse
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