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07.12.2013

PAHI: Lindner-Wacha überlegen, zweite Plätze für Thomas Frühmann und Dieter Köfler

Am Freitag ging es mit den Weltcupbewerben der VoltigiererInnen in der Salzburger Messearena los, die allesamt Favoritensiege sahen - allen voran jenen des rot-weiß-roten Weltmeisterpaares Jasmin Lindner und Lukas Wacha.

Derzeit einfach eine Klasse für sich: Jasmin Lindner und Lukas Wacha siegen überlegen in der Kür am Freitag. © Nini Schäbel
Derzeit einfach eine Klasse für sich: Jasmin Lindner und Lukas Wacha siegen überlegen in der Kür am Freitag.
© Nini Schäbel
Das Tiroler Duo ließ zu keiner Zeit Zweifel an ihrer Vormachtstellung im derzeitigen Pas-de-Deux-Zirkus aufkommen. Mit einer überragenden Kür turnten sich die amtierenden Staatsmeister auf Famous Face longiert von Veronika Greisberger mit 8,989 souverän an die Spitze. Die eigentliche Sensation lieferte aber ein anderes Paar: An der Longe von Nina Rossin konnten sich die beiden Salzburgerinnen Evelyn Freund und Stefanie Millinger gegenüber ihrer Weltcuppremiere Anfang November in München enorm steigern und wussten Richter wie Publikum gleichermaßen zu überzeugen. Für ihre gelungene Darbietung auf dem erfahrenen Robin gab es dann auch satte 8,463 Punkte. Platz drei ging mit 7,944 an die US-Geschwister Kimberly und Cassidy Palmer auf Leon an der Longe von Wolfgang Renz.

Siege für Anna Cavallaro und Nicolas Andreani

Mit einem komfortablen Vorsprung von über zwei Zehntelpunkten sicherte sich die Italienerin Anna Cavallaro den Sieg in der ersten Teilprüfung im Damen Einzel. Für ihre hervorragende Kür auf Harley, longiert von Nelson Vidoni, erhielt die Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorjahres  8,614 Punkte. Die Plätze zwei und drei waren für die Schweiz reserviert:  Pascale Wagner (SUI) holte auf Viva Alegria (Longe: Michael Heurer) 8,400 Punkte vor Simone Jäiser mit 8,226 Punkten. Die beiden per Wildcard startberechtigten Österreicherinnen Sabine Kuntner (7,939) und Jasmin Gipperich (7,860) zeigten gute Leistungen und platzierten sich auf den Plätzen vier und fünf.

Einen spannendes Duell an der Spitze lieferten sich in der Herrenentscheidung die beiden Franzosen Nicolas Andreani und Jacques Ferrari. Lediglich acht Zehntelpunkten trennten den amtierenden Weltmeister vom diesjährigen Europameister, Nicolas Andreani (Le Grand Chevalier - Eva Maria Kreiner) holte mit 8,690 Punkten den Tagessieg vor Jacques Ferrari (Watson ENE HN – Francois Athimon), der es auf 8,682 Punkte brachte. Platz drei ging mit Lukas Heppler an die Schweiz (Luk – Rita Bliske). Österreich punktete mit EM-Bronzemedaillengewinner Stefan Csandl und 7,647 Punkten auf Rang vier (Pipetto – Marion Meißl).

Sieg für Gert-Jan Bruggink, Thomas Frühmann auf Platz zwei im Mercedes Benz Masters

Für einen erfreulichen zweiten Platz sorgten Staatsmeister Thomas Frühmann und sein The Sixth Sense im Mercedes Benz Masters, dem ersten Weltranglistenspringen des Wochenendes und Qualifikationsprüfung für den Grand Prix am Sonntag. Insgesamt 53 Aktive aus 17 Nationenen nahmen den 1,50-Parcours in Angriff, in dem der Niederländer Gert-Jan Bruggink der Konkurrenz auf und davonritt. Nach fehlerfreien 61,82 Sekunden galoppierte der Sieger des Großen Preises von Donaueschingen mit seiner zwölfjährigen Voltaire-Tochter Aroma über die Ziellinie und machte damit Frühmanns Siegeshoffnungen kurzerhand zunichte. Der Wiener und sein The Sixth Sense waren in der Salzburgarena nur wenige Minuten zuvor zu großer Form aufgelaufen. Ein fehlerfreier Ritt in 63,02 Sekunden bedeuteten am Ende aber immerhin noch Rang zwei für den 62-jährigen Routinier. Bereits deutlich abgeschlagen landete der Schweizer Romain Duguet mit Otello du Soleil auf Rang drei (0/66,10).

Für drei weitere Top-Ten-Ergebnisse aus österreichischer Sicht sorgten Stefan Eder (S) mit Chilli van Dijk NRW, Stefanie Bistan (NÖ) mit Bogegaardens Apollonia und Julia Kayser im Sattel von Sterrehof´s Cayetano Z auf den Rängen fünf, acht und neun. 

Pappas Challenge an Beat Mändli, Dieter Köfler holt Platz zwei

Einen zweiten Rang für Österreich hatte es zuvor auch schon bei der mit 10.000 Euro dotierten Pappas Challenge gegeben. Hier setzte sich der fünffachen Wiener Pferdefest Grand Prix Sieger Beat Mändli (SUI) auf seinem zehnjährigen Casall-Sohn Callisto mit hauchdünnem drei-Hundertstel-Vorsprung auf den Kärntner Dieter Köfler mit GLOCK‘s Prince de Vaux durch (0/58,60). Platz drei holte der Schweizer Paul Estermann im Sattel seiner zwölfhährigen Scimmelstute Naiade d'Auvers (0/61,87).

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.
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