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08.12.2013

PAHI: Tagessiege für Isabell Werth und Paul Estermann

Am Finaltag der Pappas Amadeus Horse Indoors 2013 wurde es in den großen Entscheidungen noch einmal richtig spannend. Nach Platz zwei im Grand Prix holte Isabell Werth (GER) in der Kür zum Gegenschlag aus und sicherte sich den Sieg samt einem flotten Smart. Ein etwas größeres Auto durfte Paul Estermann (SUI) als Sieger des Großen Preises des CSI4* mit nach Hause nehmen. Stefan Eder und Thomas Frühmann belegten als beste Österreicher die Ränge fünf und sechs.

Holten den Kürsieg der Pappas Amadeus Horse Indoors 2013: Isabell Werth und El Ssanto © Tomas Holcbecher
Holten den Kürsieg der Pappas Amadeus Horse Indoors 2013: Isabell Werth und El Ssanto
© Tomas Holcbecher
Valentina Truppa gegen Isabell Werth hieß das große Duell in der heutigen 5-Sterne-Grand Prix Kür. Während die Italienerin noch die Qualifikation am Freitag knapp für sich hatte entscheiden können, bewies Isabell Werth am Sonntag einmal mehr ihren unvergleichlichen Kampfgeist. In ihrer bewährten David-Bowie-Kür leisteten sich die Rheinbergerin und ihr  Rheinländerwallach El Santo praktisch keinen Fehler und wurden mit 81,175 Prozent vom internationalen Richtergremium und einem schnittigen Smart von Hauptsponsor Georg Pappas für den Sieg belohnt.

Ein fehlerfreier Ritt war ihrer größten Konkurrentin an diesem Tag nicht vergönnt. Ein kleiner Wechselfehler und ein Patzer im Übergang aus der ersten Piaffe-Pirouette kostete Valentina Truppa wertvolle Punkte und möglicherweise auch den Kürsieg bei ihrer Salzburgpremiere. Immerhin durfte sie sich mit Rang zwei für ihre 80,400 Prozent und 5.100 Euro Preisgeld trösten. Mit bereits deutlichem Respektsabstand landete Patrik Kittel (SWE) im Sattel von Toy Story auf Rang drei (74,775%).
Paul Estermann (SUI) und Castlefield Eclipse waren im Grand Prix am Sonntag nicht zu schlagen. © Tomas Holcbecher
Paul Estermann (SUI) und Castlefield Eclipse waren im Grand Prix am Sonntag nicht zu schlagen.
© Tomas Holcbecher

Paul Estermann siegt im Grand Prix, Stefan Eder bester Österreicher auf Rang 5

Als letztes großes Highlight der Pappas Amadeus Horse Indoors 2013 stand am Sonntagnachmittag der Sportland Salzburg Grand Prix auf dem Programm. 40 ReiterInnen hatten sich über die Vorbewerbe für dieses Weltranglistenspringen über 1,60 m qualifiziert, darunter mit Gerfried und Robert Puck (K), Astrid Kneifel (OÖ), Julia Kayser (T), Christian Juza (S), Stefanie Bistan (NÖ), Thomas Frühmann (W) und Stefan Eder (S) auch acht ÖsterreicherInnen. Sowohl Stefan Eder mit Chilli van Dijk NRW als auch Thomas Frühmann mit The Sixth Sense bestätigten ihre hervorragende Form an diesem Wochenende und brachten neben fünf weiteren StarterInnen einmal mehr einen fehlerfreien Grundumlauf ins Ziel.

Als erster Starter ging Olivier Lazarus (RSA) ins finale Stechen und sorgte mit seinem Polytraum-Sohn Pour Le Poussage in 38,85 Sekunden prompt für eine schnelle, fehlerfreie Runde, die den Südafrikaner einige Zeit lang vom Sieg träumen ließ. Für Thomas Frühmann und sein Erfolgspferd The Sixth Sense, die an diesem Wochenende konstant hervorragende Leistungen gezeigt hatten, lief es in der Stechentscheidung nicht nach Wunsch. Auch wenn ihre Zeit mit 38,27 Sekunden deutlich unter jener von Olivier Lazarus lag, nach drei Abwürfen und insgesamt zwölf Fehlerpunkten auf dem Konto reichte es für die amtierenden Staatsmeister an diesem Tag nicht fürs Podium, sondern „nur“ für Rang sechs.
Geballte Faust: Wieder ein Top-Ergebnis für Stefan Eder und Chilli van Dijk NRW. © Tomas Holcbecher
Geballte Faust: Wieder ein Top-Ergebnis für Stefan Eder und Chilli van Dijk NRW.
© Tomas Holcbecher
Im Anschluss an Thomas Frühmann zeigte Meredith Michaels-Beerbaum im Sattel ihrer millionenschweren Stute Bella Donna einen fehlerfreien, wenngleich deutlich langsameren Ritt (0/48,53), der ihr schließlich Rang drei einbringen sollte. Nach einem Vier-Fehler-Ritt von Michael Whitaker war es Paul Estermann (SUI), der Olivier Lazarus als vorletzter Starter vom der Spitze verdrängte. Im Sattel seiner elfjährigen Stute Castlefield Eclipse setzte der Schweizer von der ersten Sekunde an auf volles Risiko und wurde belohnt: Null Fehler in 37,62 Sekunden bedeuteten den Sieg, den auch Schlussreiter Stefan Eder nicht mehr verhindern konnte. Der Salzburger war bis zum viertletzten Sprung super unterwegs, dann erwischte das Duo eine Wendung nicht ganz optimal – ein Abwurf war die Folge. Mit vier Fehlerpunkten in 38,38 Sekunden platzierte sich der Lokalmatador auf Rang fünf, der immerhin noch mit 6.000 Euro Preisgeld belohnt wurde.

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