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22.05.2013

PETA will Vielseitigkeitsreiten abschaffen

Nach dem tragischen Tod von Dirk Schrades Olympiapferd King Artus bei der Vielseitigkeit in Wiesbaden fordert die Tierrechtsorgansisation PETA nun die Abschaffung des Vielseitigkeitssports in Deutschland.

Wenn es nach der Tierrechtsorganisation PETA geht, sollen solche bilder in Deutschland bald der Vergangenheit angehören. © Peter Nixon - FEI
Wenn es nach der Tierrechtsorganisation PETA geht, sollen solche bilder in Deutschland bald der Vergangenheit angehören.
© Peter Nixon - FEI
Nach der und den Vorwürfen rund um die Pferdeshow Apassionata lieferte der am vergangenen Pfingstwochenende PETA neuerlich Stoff um medienwirksam Kritik am Pferdesport zu üben: „Der tragische Tod von King Artus zeigt, dass Vielseitigkeitsprüfungen Pferde an die Belastungsgrenze führen“, wird PETA-Kampagnenleiterin Jennifer Kirchner in einer Pressemitteilung zitiert. „Pferde sind sensible Lebewesen. Sie unter Zeitdruck über gefährliche Hindernisse zu hetzen, ist Tierquälerei. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen von Pferd und Reiter“, heißt es weiter. Die Tierrechtsorganisation fordert deshalb ein Ende des Vielseitigkeitsreitens in Deutschland und appelliert an alle Tierfreunde, vom Besuch derartiger Veranstaltungen abzusehen.

King Artus, der trotz augenscheinlich top-fittem Zustand im Alter von 17 Jahren kurz nach der Geländeprüfung des Drei-Sterne-Turniers in Wiesbaden verstarb, wird aktuell obduziert um der tatsächlichen Todesursache auf den Grund zu gehen. Den derzeitigen Vermutungen nach, soll ein Aortaabriss für den Tod des King Milford-Sohnes verantwortlicht sein.

Trotzdem in den Medien in der Regel nur von Sportpferden berichtet wird, die dem „sudden death“ erliegen, ist kein Pferd vor dem gefürchteten Aortaabriss gefeit. In jedem Alter und auch ohne vorausgegangene Belastung kann ein Tier kollabieren und sterben. Das bestätigt auch FEI-Tierarzt Dr. Gerit Matthesen: „Das kann bei jedem Pferd und in jeder Situation passieren, im Dressursport ebenso wie beim Springen, beim Ausreiten oder sogar auf der Weide. Was die genaue Ursache für einen Gefäßabriss ist, ist bis dato noch nicht bekannt.“
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