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21.03.2011

PS-Festival in Stadl Paura

Jürgen Mayer (GER) gewinnt den Grand Prix vor Sönke Kohrock (GER) und Josef Schwarz jun. (AUT)

CSI** Stadl-Paura, PS-Festival © Carterse
© Carterse
Mit Spannung wurde am Sonntag (20. März) dem finalen Höhepunkt des PS-Festivals in Stadl-Paura, dem Grand Prix mit Vergabe von Weltranglistenpunkten, entgegengefiebert. Zwölf Hindernisse und 15 Sprünge waren in einem selektiven aber fairen Parcours zu bewältigen. Die Knackpunkte des Kurses waren die beiden Kombinationen, die sich als Hauptfehlerquellen herausstellen sollten: die dreifache Triple-Barre-Steil-Steil-Kombination, die über eine gebogene Folge anzureiten war, und die zweifache imposante Oxer-Oxer-Kombination.
Entsprechend trennte sich schon im Grundumlauf die Spreu vom Weizen, nur neun Starter konnten ihr Ticket für die Entscheidung lösen. Dort setzte der Neuntplatzierte des samstäglichen „MAMMUT“ Championats Sönke Kohrock (GER) mit seiner sprunggewaltigen Stute Leticia die erste Richtmarke: Als dritter Starter im Stechen absolvierte er in fehlerfreien 45,38 Sekunden den Parcours. Die Zeit deutlich unterboten hätte gleich im Anschluss Lokalmatador Josef Schwarz jun. aus Pelmberg-Hellmonsödt, jedoch kassierten er und seine Stute Olivia am dritten Stechhindernis einen Abwurf. Das bedeutete zum Schluss Platz drei im Endklassement und bester österreichischer Starter. Jürgen Mayer (GER) setzte mit seinem frisch genesenen Pferd Roncador alles auf eine Karte: Mit hohem Risiko legte er seinen Ritt im Stechen an, verschärfte am Weg zum Schlussoxer noch einmal das Tempo. Der Mut wurde mit der Bestzeit und dem Sieg belohnt.
Der braune in Bayern gezogene Roncador war das vergangene Jahr aus gesundheitlichen Gründen komplett ausgefallen. „Ich bin froh, dass mein Pferd wieder so gut läuft und wieder zu seiner alten Form zurückkommt. Heute lief alles perfekt und es hätte nicht besser gehen können. Außerdem hatte ich auch das Glück auf meiner Seite, weil die anderen Reiter im Stechen Fehler kassierten oder Verweigerungen hatten.“, so Jürgen Mayer.

Auch Josef Schwarz jun. war trotz seines ärgerlichen Fehlers mehr als zufrieden: „Ich legte die Wendung zu eng und mit zuviel Risiko an. Ich hätte mir mehr Zeit lassen müssen“, so der Pelmberger resümierend.

Quelle: Pressemeldung