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16.05.2016

Pappas Junior Specials: Österreichischer Nachwuchs holt Siege und Podestplätze

Österreichs Talente im Springsattel zeigten beim wichtigsten heimischen Nachwuchsturnier groß auf. Nach einem zweiten Rang für unsere Jungen Reiter und einem dritten für die rot-weiß-rote Children-Equipe im Nationenpreis ritt Lisa Maria Räuber am Montag zum Sieg im Grand Prix der Junioren.

Lisa Maria Räuber und Cuyano siegten im Grand Prix der Junioren sicherten sich zudem ein Ticket für das EY-Cup-Finale im Dezember. © OEPS/Lukas_Jahn
Lisa Maria Räuber und Cuyano siegten im Grand Prix der Junioren sicherten sich zudem ein Ticket für das EY-Cup-Finale im Dezember.
© OEPS/Lukas_Jahn
Nach drei Tagen hochkarätigen Nachwuchs-Springsports standen die Pappas Junior Specials am Montag ganz im Zeichen der Grand-Prix-Entscheidungen. Den größten Erfolg aus heimischer Sicht gab’s bei den Jungen Reitern zu feiern. Denn im 63 Starter starken Teilnehmerfeld war es die Wahl-Salzburgerin Lisa Maria Räuber, die den Sieg für sich verbuchte. Zuvor galt es im 1,40 m hohen und selektiven Parcours einige Klippen zu meistern. Das gelang neun Pferd-Reiter-Paaren mit Bravour, darunter mit Dominik Juffinger auf Copido und Lisa Maria Räuber auf Cuyano auch zwei Österreicher.

Als vorletzte Starterin ging der gebürtigen Deutschen Lisa Räuber im Sattel ihres zehnjährigen Catoki-Sohnes Cuyano eine beeindruckende Runde auf, die mit dem verdienten Sieg belohnt wurde (0/42,04). Für den zuvor in Führung liegenden Francesco Correddu (ITA) auf Necofix wurde es im Endklassement der zweite Rang(0/42,97). Platz drei holte Kathrin Stolmeijer (GER) auf Lilly Fee 2 (0/43,15).

Eine Zeit lang hatte es so ausgesehen, als würde Österreich sogar einen Doppelsieg feiern, denn Dominik Juffinger setzte im Sattel seines Copido alles auf eine Karte. Sein Mit zum Risiko wurde mit der besten Zeit belohnt, leider ging das Tempo zulasten der Genauigkeit. Ein Flüchtigkeitsfehler bedeutete am Ende Platz acht für das Duo (4/41,84). Die dritte Platzierung für Österreich holte Lisa Schranz (NÖ) auf Quantus, die trotz eines Fehlers im Grundumlauf noch Zwölfte wurde (4/69,45).

Für Lisa Räuber war der Erfolg im Junioren-Grand-Prix der zweite hochkarätige Sieg des Turniers, denn schon am Sonntag hatte die gebürtige Deutsche die EY-Cup-Etappe in Lamprechtshausen für sich entschieden und damit erneut ihr Ticket für das Weltfinale auf den Amadeus Horse Indoors im Dezember gesichert.

Young Rider nach Aufholjagd Zweite

Die heimischen Talente wussten jedoch nicht nur durch Einzelleistungen zu überzeugen. Auch in den Nationenpreisen präsentierten sich die Schützlinge von Nachwuchs-Chef Anton Martin Bauer in guter Form. So etwa im Nationenpreis der Young Rider, der mit Dänemark, den Niederlanden, Italien, Österreich und Deutschland fünf Teams am Start sah. Die 1,45 m hohe Prüfung führte in zwei Umläufen über jeweils zwölf Hindernisse und 15 Sprünge und war von technisch anspruchsvollen Linien geprägt. Dass Österreichs Equipe aus diesem Nations Cup als hervorragende Zweite vom Platz gehen würde, war nach dem ersten Durchgang noch alles andere als klar. Zwar lieferte Laura Sutterlüty mit Saphir als Startreiterin eine makellose Runde, doch danach war einfach der Wurm drin. Lena Brugger auf Ulysse D'en Haut, Felix Koller auf Cort und Alessandra Reich auf U Mijnheer sammelten in Summe 21 Strafpunkte. Damit hielt Österreich immerhin noch auf Rang drei im Zwischenklassement hinter den Equipen aus Deutschland und Italien, denn auch die Mannschaften aus den Niederlanden und den Dänemark hatten mit dem selektiven Parcours ihre Schwierigkeiten.

Im zweiten Anlauf beweisen die heimischen Talente dann Moral und Können. Laura Sutterlüty und Felix Koller blieben an den Hindernissen fehlerfrei und brachten mit je einem Zeitfehler die Aufholjagd der Rot-Weiß-Roten auf Touren, die von Alessandra Reich und ihrem bewährten U Mijnheer mit einem fehlerfreien Ritt bravourös vollendet wurde. Lena Brugger sorgte mit 17 FP für das Streichergebnis. Damit erhöhten die heimischen Young Rider ihr Konto auf 23 Fehlerpunkte, die schlussendlich Rang zwei hinter den unantastbaren Deutschen (6 FP) und vor Italien (27 FP) bedeuten sollten.

Konstante Leistung führt Children auf Platz drei

Den zweiten Podestplatz für die Gastgebernation gab’s Tags darauf im Nationenpreis der U15-Reiter, in dem acht Nationen um den Sieg kämpften. Nachwuchschef Anton Martin Bauer setzte hier mit Sally Carina Zwiener, Klara Goess-Saurau, Lara Stampler-Ullrich und Marie Christine Sebesta auf ein reines Mädels-Quartett. Und die vier Reiterinnen erledigten ihren Job mit Bravour.

Den Auftakt machte Sally Zwiener im Sattel der erst achtjährigen Cindy Crawford. Fünf Fehlerpunkte schrieb das Duo an, bevor Klara Goess-Saurau und die erfahrene Lillifee den ersten Null-Fehler-Ritt für Team Österreich in den 1,25 m Parcours zauberten. Auch für Lara Stampler-Ullrich schien der „Nuller“ lange in greifbarer Nähe, eine Unstimmigkeit am vorletzten Hindernis brachte das Duo leider aus dem Rhythmus: neun Fehlerpunkte. Einen Abschluss nach Maß lieferte danach Marie Christine Sebesta, die mit ihrem Routinier Carrion de los Condes souverän ein Hindernis nach dem anderen meisterte und am Ende mit weißer Weste ins Ziel kam. Nach Runde eins standen auf Österreichs Konto damit fünf Gesamtfehlerpunkte, die im Zwischenranking Platz vier hinter Italien (2), Ungarn (2) und Polen (4).

Im zweiten Durchlauf kam Sally Zwiener abermals mit fünf Fehlerpunkten aus dem Parcours. Zwar konnte Klara Goess-Saurau ihr Optimalergebnis nicht wiederholen (13 FP), dafür sprang Lara Stampler-Ullrich in die Bresche und lieferte eine starke Runde mit lediglich einem Zeitfehler, bevor Marie Christine Sebesta erneut einen fehlerlosen Ritt zeigte und das heimische Gesamtergebnis auf elf Fehlerpunkte und den dritten Rang im Klassement fixierte.

„Das war eine hervorragende Leistung unserer Kinder, vor allem weil zwei von ihnen das erste Mal dabei waren. Wir sind total happy, dass es hier so gelaufen ist“, freute sich Nachwuchsreferent Anton Martin Bauer über das starke Ergebnis der heimischen Children im Gespräch mit EQWO.net. Bevor es für die heimischen Talente Ende Juli zu den Nachwuchs-Europameisterschaften nach Millstreet (IRL) geht, stehen noch zwei Vorbereitungsturniere in Hagen (GER) und Ypäja (FIN) auf dem Programm. Der Chef d’Equipe ist jedenfalls positiv gestimmt. „Ich glaube, dass die Formkurve stimmt und wir auf der Europameisterschaft ein gutes Ergebnis erzielen können.“

Das Rennen um den Nationenpreis-Sieg entschied das belgische Team dank einer beeindruckenden Aufholjagd für sich. Nach dem ersten Umlauf noch auf Rang fünf hinter Österreich gelegen, zogen die Belgier mit drei fehlerfreien Ritten an allen Kontrahenten vorbei und schlossen mit gesamt sechs Fehlerpunkten auf Rang eins. Das Nachsehen hatten die ungarischen Kids, die noch weitere sechs Strafpunkte auf ihrem Konto notieren mussten und sich mit acht Fehlerpunkten Rang zwei sicherten. 
Marie-Christine Sebesta und Carrion De Los Condes behielten im Children-Nationencup in beiden Durchgängen eine weiße Weste. © Hans Kraus
Marie-Christine Sebesta und Carrion De Los Condes behielten im Children-Nationencup in beiden Durchgängen eine weiße Weste.
© Hans Kraus

Junioren auf 5, Ponys auf 6

Der Nationenpreis der Junioren fing für Österreich vielversprechend an, denn Junioren EM Finalist Leonard Platzer (NÖ) legte mit seiner sprunggewaltigen Selle Francais Stute Nausica Tame eine Nullrunde hin. Anna Markel (NÖ) und Cascaro beendeten die erste Runde mit neun Fehlerpunkten, Dominik Juffinger (T) und Copido mit zwölf und Lisa Maria Räuber (S) und Cuyano mit vier Punkten am Konto.

In Runde zwei legten Leo Platzer und Nausica Tame wieder souverän los, eine Unstimmigkeit vor der Schlusslinie von Hindernis elf auf zwölf kam dem Duo jedoch teuer zu stehen und bedeutete am Ende 13 Fehlerpunkte. Anna Markel und Cascaro mussten 17 Fehlerpunkte hinnehmen, Dominik Juffinger und Copido acht und Lisa Räuber mit Cuyano erneut vier Strafpunkte. Mit 38 Gesamtfehlerpunkten platzierten sich die österreichischen Junioren im Mittelfeld: Rang fünf.

Eine Klasse für sich waren abermals die deutschen Talente, die mit nur vier Strafpunkten auf dem Konto die Konkurrenz gekonnt in Schach hielten und den zweiten Nationenpreis-Sieg des Turniers absahnten. Platz zwei holten die Italiener (13 FP) vor Ungarn auf Rang drei (21 FP).

Bei den Ponys hatten hingegen die Azzurri von Anfang an die Nase vorne, die nach super Runden mit weißer Weste in den zweiten Umlauf gingen. Auch dort ließen sich die Italiener kaum etwas zuschulden kommen und entschieden den Nationenpreis der Ponys mit gesamt acht Fehlerpunkten vor Deutschland (12 FP) und den Niederlanden (20 FP) für sich.

Österreich schickte mit Ludovica Goess-Saurau (Lilly Vanilly), Sophie Zinsmeister (Girlfriend), Klara Goess-Saurau (Jorrit) und Sebastian Gorton-Hülgerth (Florian) eine auf diesem internationalen Level noch unerfahrene Truppe ins Rennen. Die beiden Goess-Saurau Schwestern bestritten ebenso wie Sophie Zinsmeister ihren ersten Nationenpreis, Sebastian Gorton-Hülgerth absolvierte diesen erstmals im Sattel von Florian. Die Unerfahrenheit spiegelte sich im Ergebnis wieder. Mit insgesamt 56 Fehlern beendete die Mannschaft den Nationenpreis auf dem sechsten und letzten Rang.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.

PM/ps

Young Rider Grand Prix

1. CALMADO - RIPKE Theresa (GER) 0/70.94
2. GWUINA VAN BERIMAR - CERRINI Carolina (ITA) 1/76.54
3. COOLIO 23 - KLATTE Guido (GER) 4/71.22
5. SAPHIR VIII - SUTTERLÜTY Laura (AUT/V) 4/72.49
9. CORT 2 - KOLLER Felix (AUT/OÖ) 8/74.02
10.ULYSSE DEN HAUT - BRUGGER Lena (AUT/S) 8/74.33
11.LILIPUT 8 - GOESS-SAURAU Josefina (AUT/B) 12/69.22

Junior Grand Prix

1. CUYANO - RÄUBER Lisa Maria (AUT/S) 0/42.04 i.St.
2. NECOFIX - CORREDDU Francesco (ITA) 0/42.97 i.St.
3. LILLY FEE 2 - STOLMEIJER Kathrin (GER) 0/43.15 i.St.
8. COPIDO 2 - JUFFINGER Dominik (AUT/T) 4/41.84 i.St.
12.QUANTUS 12 - SCHRANZ Lisa (AUT/NÖ) 4/69.45

Children Grand Prix

1. DIOR V - KIERZNOWSKA Aleksandra (POL) 0/40.88 i.St.
2. QARA MAI - POLIZZI Milla Lou Jany (ITA) 0/42.18 i.St.
3. CHARNEVAL - ALASZTICS Alíz (HUN) 0/44.25 i.St.
9. CINDY CRAWFORD - ZWIENER Sally Carina (AUT/S) 4/47.65 i.St.
 

Pony Grand Prix

1. CARLTON WONDER - GIORDANO Martina (ITA) 0/46,70 i.St.
2. TIARA 35 - SZABO Joanna (SUI) 0/47,19 i.St.
3. LUNA S - BERKEMEIER Lars (GER) 4/44,54

Children Nations Cup

1. Belgien (6 Fehlerpunkte)
Diamond Star - Van Gorp Marthe (5/0)
Asjemenou - Losfeld Louise (5/0)
Esprit van de Wellingtion - Philippaerts Anthony (0/0)
Mama Mia Picobello Z - Nuytens Gilles (1/d.n.s.)

2. Ungarn (8 Fehlerpunkte)
Circado - Sarolt Sari Mia (el/el)
Radihaza Bohokas - Bognar Dora (1/0)
Radihaza Csicsergos - Horvath Marko (1/0)
Charneval - Alasztics Aliz (0/6)

3. Österreich (11 Fehlerpunkte)
Cindy Crawford - Zwiener Sally (5/5)
Lillifee - Goess-Saurau Klara (0/13)
O'Connel Street - Stampler-Ullrich Lara (9/1)
Carrion de los Condes - Sebesta Marie Christine (0/0)

Young Rider Nations Cup

1. Deutschland (6 Fehlerpunkte)
Coolio 23 - Klatte Guido (0/0)
Champerlo - Krieg Leonie (0/4)
Lorenzo P - Böttcher Daniel (8/1)
Calmado - Ripke Theresa (1/d.n.s.)

2. Österreich (23 Fehlerpunkte)
Saphir VIII - Sutterlüty Laura (0/1)
Ulysee d'En Haut - Brugger Lena (17/17)
Cort 2 - Koller Felix (8/1)
U Mijnheer - Reich Alessandra (12/0)


3. Italien (27 Fehlerpunkte)
Lesthago - Bernasconi Robert (5/5)
Van Dutch - Levi Giulia (4/13)
Adelscot - Garzilli Filippo (24/5)
Lascvia del Terriccio - Leonardi Matteo (4/4)

Junior Nations Cup

1. Deutschland (4 Fehlerpunkte)
Dyleen - Maack Christoph (0/8)
Que Sera 15 - Tebbel Justine (11/1)
Lilly Fee 2 - Stolmeijer Kathrin (1/1)
Quanita - Hetzel Laura (0/1)

2. Italien (13 Fehlerpunkte)
My Forever - Casadei Giacomo (0/0)
Necofix - Correddu Francesco (0/4)
Venusz - Gerardi Tommaso (5/4)
Daylight van de Veldmolen - Triarico Lorenzo (5/4)

3. Ungarn (21 Fehlerpunkte)
Prima - Jarmy Vince (0/1)
Prince - Lehotai Mate (9/8)
Chiclana 10 - Weinhardt Virag (8/8)
Lacrima di Felicita - Lazar Zoltan Jr. (0/4)

5. Österreich (38 Fehlerpunkte)
Nausica Tame - Platzer Leonard (0/13)
Cascaro 2 - Markel Anna (9/17)
Copido 2 - Juffinger Dominik (12/8)
Cuyano - Räuber Lisa Maria (4/4)

Pony Nations Cup

1. Italien (8 Fehlerpunkte)
Invisible e van het Juxschot - Pieraccini Neri (0/4)
Dolina - Mainardi Camilla (0/4)
Manisha 2 - Orlandi Alessandro (4/0)
Poetic Justice Cassio - Pigozzi Garofalo Priscilla (0/d.n.s.)

2. Deutschland (12 Fehlerpunkte)
Christoph Columbus 3 - Becker Mia Charlotte (el./0)
Song Girl - Alfert Pia (0/8)
Black Jack 185 - Schulte Frederike (4/4)
Luna S - Berkemeier Lars (0/4)

3. Schweiz (20 Fehlerpunkte)
Tiara 35 - Szabo Joanna (8/0)
Snoopy de Bonjac - Jochems Anna (0/8)
Rif de l'Auline - Schluchter Sarah (12/24)
Ocean de Bourdons - Allache Alan (4/0)

3. Niederlande (20 Fehlerpunkte)
Flame - Morsink Elike (0/4)
Tamar - Schlief Jamie (4/4)
Nibor - Van Santvliet Lotte (12/4)
Gieltje - Schellekens Tom (4/8)

6. Österreich (56 Fehlerpunkte)
Lilly Vanilly - Goess-Saurau Ludovica (4/8)
Girlfriend - Zinsmeister Sophie (8/16)
Jorrit - Goess-Saurau Klara (el./d.n.s.)
Florian 26 - Gorton-Hülgerth Sebastian (4/16)
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