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04.07.2016

Para-Dressur-Staatsmeisterschaft: Pepo Puch unangefochtene Nummer eins

Der Steirer Pepo Puch verteidigte am Schindlhof seinen Österreichischen Meistertitel souverän vor den beiden Kärntnern Julia Sciancalepore und Michael Knauder. Dieses Trio wird Österreich gemeinsam mit Routinier Thomas Haller auch bei den Paralympics in Rio vertreten.

Probegalopp für Rio gelungen: Pepo Puch überzeugte auf dem SChindlhof mit drei herovrragenden Ritten, die ihm erneut den Staatsmeistertitel einbrachten. © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Probegalopp für Rio gelungen: Pepo Puch überzeugte auf dem Schindlhof mit drei herovrragenden Ritten, die ihm erneut den Staatsmeistertitel einbrachten.
© Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Wie erwartet wurde Pepo Puch seiner Favoritenrolle bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Para-Dressurreiten auf dem Schindlhof mehr als gerecht. In allen drei Bewerben war der Steirer das Maß aller Dinge. Dennoch beeindruckte die Klasse, die Puch und sein elfjähriger Hengst Fontainenoir von Florencio/Donatelli in Fritzens an den Tag legten. 81,4, 80,69 und 82,5 Prozent gab es von den Richtern Thomas Lang und Eva Maria Bachinger für die herausragenden Runden des Grade IIb-Reiters und seines Oldenburgers. Für Puch, der am Schindlhof erstmals seine neue Kür zu Strauss-Klängen zeigte, gibt es allerdings immer noch Raum für Verbesserungen. „Ich denke, dass die fröhliche Musik gut zu Fonti passt, wir müssen das Ganze nur noch öfter üben, damit wir das noch sauberer reiten.“

Der Vizemeistertitel ging mit Julia Sciancalepore und Pommery nach Kärnten. Die junge Grade 1a-Reiterin zeigte im Sattel ihres 20-jährigen bayerisch gezogenen Routiniers mit 71,957, 72,391 und 76,750 Prozent drei sehr gelungene Ritte, die ihr nicht nur Staatsmeisterschaftssilber bescherten, sondern auch einen Fixplatz in Österreichs Para-Equipe für Rio.

Den gibt es auch für Michael Knauder. Nach einem vierten Platz im Einlaufbewerb (69,348 %), zeigte der Kärntner auf seiner ebenfalls 20-jährigen Contessa, einer Hannoveraner Stute von Chasseur/Macho AA, am Samstag eine starke Runde, die mit 72,391 Prozent und dem ex-aequo zweiten Platz mit Julia Sciancalepore belohnt wurde. In der Kür am Sonntag schlossen Knauder und Contessa dann mit 76 Prozent auf Rang drei. Ein Platz, den sie sich mit Bernd Brugger und dessen Denigo teilten. Im Rennen um den letzten verbleibenden Startplatz für Rio musste Brugger allerdings Österreichs erfahrenstem Para-Reiter, dem Niederösterreicher Thomas Haller, den Vortritt lassen. Haller wird in Rio bereits die fünften Paralympics-Spiele seiner Karriere bestreiten.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
 
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