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25.01.2016

Para-Team löst Ticket nach Rio

In London waren Para-Dressurreiter Pepo Puch und Thomas Haller noch als Einzelkämpfer am Start. Zu den Paralympischen Spielen in Rio wird Österreich nun erstmals ein Reiterteam entsenden.

Österreich darf neben Paralympic-Champion Pepo Puch drei weitere ReiterInnen zu den Paralympischen Spielen in Rio entsenden. © Tomas Holcbecher
Österreich darf neben Paralympic-Champion Pepo Puch drei weitere ReiterInnen zu den Paralympischen Spielen in Rio entsenden.
© Tomas Holcbecher
Dank der hervorragenden Team-Ergebnisse in Arezzo (ITA) und Ebreichsdorf (NÖ) ist nach dem letzten Turnier in Genemuiden (NED), bei dem es noch Punkte für eine Rio-Qualifikation zu holen gab, klar, dass Österreichs erstmals mit einem Reiterteam bei den Paralympischen Spielen vertreten sein wird. Damit werden im kommenden August neben Goldmedaillengewinner Pepo Puch noch drei weitere ReiterInnen die Reise gen Rio antreten.

Beim internationalen Drei-Sterne-Turnier in Genemuiden war Puch als einziger Vertreter der rot-weiß-roten Equipe am Start. Mit Erfolgsstute Fine Feeling und dem Wallach Fontainenoir hatte der Multi-Europameister bereits zwei Pferde fix für die Spiele qualifiziert. In Genemuiden schaffte er nun auch im Sattel seines Nachwuchspferdes Dynamic Dream die Qualifikationskriterien und ist - was die Pferde anbelangt - damit in einer komfortablen Position für den Jahreshöhepunkt.  

„Dynamic Dream ist erst siebenjährig und für ihn war dieses große Turnier mit 65 Teilnehmern aus 21 Nationen eine große Herausforderung. Er war sehr brav, wurde mit 62 und 64 Prozent bewertet, damit haben wir auch die Qualifikationskriterien für Rio erfüllt“, berichtet Pepo Puch im Interview mit dem OEPS. Auf die Team-Qualifikation angesprochen zeigt sich der Erfolgsreiter euphorisch: „Ich freue mich riesig, dass wir es als vergleichsweise kleine Nation geschafft haben uns als Team für Rio zu qualifizieren. Es ist wirklich beachtlich, wenn man schaut welche Nationen wir da hinter uns gelassen haben.“ Die Qualifikation habe man vor allem einem guten Teamwork zu verdanken, ist sich Puch sicher.  „Unsere Equipechefin Theres Rantner und Para-Referentin Eva Bachinger haben uns mit viel Einfühlungsvermögen und einem guten Plan auf Schiene gebracht. Dazu die professionelle Unterstützung des Österreichischen Pferdesportverbandes, der den Para-Cup – eine wichtige Turnierserie in Österreich – realisiert hat. Auch das Paralympische Komitee und das Projekt Rio haben da ganze Arbeit geleistet und uns tatkräftig unterstützt. Dafür möchte ich allen danken!
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