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14.09.2016

Paralympics: Gold für Pepo Puch und Fontainenoir!

Pepo Puch hat das Paralmypics-Märchen ein zweites Mal wahr werden lassen: Nach London 2012 reitet der gebürtige Steirer auch in Rio wieder zu Einzelgold!

Nach London 2012 gibt"s auch in Rio wieder Einzelgold für Para-Dressurreiter Pepo Puch. © Caroline Schunk
Nach London 2012 gibt"s auch in Rio wieder Einzelgold für Para-Dressurreiter Pepo Puch.
© Caroline Schunk
Im Auftaktbewerb hatte sich Pepo Puch noch dem zehnfachen Paralympics-Champion Lee Pearson aus Großbritannien geschlagen geben müssen. Doch im Championship Test, der ersten Einzelentscheidung des Grade Ib, trumpften Puch und sein erst elfjähriger Oldenburger Wallach Fontainenoir, der hier in Rio sein Championatsdebüt gibt, groß auf.

Pearson hatte mit seinem Zion als dritter Starter gut vorgelegt. Gut, aber nicht unerreichbar. Denn mit seinen 74,103 Prozent blieb das britische Paar rund ein Prozent unter seiner Bestmarke aus dem Team Test. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar: dieser Ritt ist zu schlagen. Und genau das taten Pepo Puch und Fontainenoir!

Mit einer super harmonischen Runde schrieb das Paar 75,103 Prozent an. Das bedeutete die Führung – bis zum Schluss. Denn auch die nachfolgenden Reiter kamen an die rot-weiß-rote Bestmarke nicht heran. Als letzte Reiterin des Starterfeldes schnappte die Dänin Stinna Kaastrup auf Smarties (73,966 % ) der holländischen WM-Dritten Nicole Den Dulk auf Wallace (71,103 %) noch die Bronzemedaille vor der Nase weg.

"Sensationell und überwältigend, Fonti ging noch nie so gut wie heute!", waren Pepos Worte nach seinem Ritt. Entsprechend groß ist auch die Freude im Austria-Team und alle sind gespannt wie es morgen für die drei anderen rot-weiß-roten Reiter läuft, denn dann geht's um die Platzierungen in der Team-Wertung. Mit Puchs Vorlage stehen die Chancen gut, sich vom 7. Rang nach Runde eins noch nach vorne zu arbeiten.

Für Pepo Puch ist die Goldmedaille in Rio nach London 2012 das zweite Einzelgold bei paralympischen Spielen. In den abschließenden Kürbewerb am Sonntag geht der 50-Jährige als Titelverteidiger ins Rennen. Und wer weiß, was da noch alles möglich ist…

ps
 
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