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13.09.2016

Paralympics: Österreichs Para-Dressurreiter gut ins Turnier gestartet

Österreichs Para-Dressurreiter haben die erste Hürde des Turniers gut genommen. Nach drei von insgesamt vier Reitern liegt die rot-weiß-rote Equipe auf dem ausgezeichneten sechsten Rang.

Pepo Puch und Fontainenoir mussten sich zum Auftakt nur Weltmeister Lee Pearson geschlagen geben. Am Mittwoch geht es für den Steirer erstmals um die Einzelmedaillen. © Jon Stroud/FEI
Pepo Puch und Fontainenoir mussten sich zum Auftakt nur Weltmeister Lee Pearson geschlagen geben. Am Mittwoch geht es für den Steirer erstmals um die Einzelmedaillen.
© Jon Stroud/FEI
Den Auftakt machte Pepo Puch bereits am Sonntag. Trotz der Aufregung rund um seinen Oldenburger Wallach Fontainenoir beim Vet Check (mehr darüber lesen Sie hier) behielt das Duo seinen Focus und lieferte einen hervorragenden Team Test ab. Von der Jury gab’s dafür 74 Prozent. Besser schlug sich an diesem Tag lediglich Lee Pearson aus Großbritannien. Der zehnfache Paralympics-Champion und amtierende Weltmeister erhielt für seine Runde auf Zion 75,280 Prozent.

„Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", gab sich Puch nach seinem Ritt zufrieden. Für den elfjährigen Fontainenoir ist es das erste internationale Championat in seiner Karriere. Nervorsität ließ sich der Rappe im großen Reitstadion von Deodoro allerdings nicht anmerken. „Fonti hat mir heute ein großartiges Gefühl gegeben – er hat sich richtig gut auf mich konzentriert.“ Auf die turbulente Verfassungsprüfung angesprochen sagte Puch: „Der Vet-Check war eine Überraschung für uns alle, aber ich finde es gut, dass man sich hier so um das Wohlergehen der Pferde sorgt. Ich war mir sicher, dass er bei der Reinspektion wieder o.k. sein würde. Deshalb war ich auch nicht sonderlich nervös."
Michael Knauder und Contessa lieferten im beeindruckenden Reitstadion von Deodoro einen gelungenen Ritt ab. © Caroline Schunk
Michael Knauder und Contessa lieferten im beeindruckenden Reitstadion von Deodoro einen gelungenen Ritt ab.
© Caroline Schunk
Für Julia Sciancalepore und Michael Knauder wurde es erstmals am Montag mit dem Team Test des stark besetzten Grade Ia spannend. Insgesamt 26 Reiter gingen hier an den Start, elf davon schafften den Sprung über die 70-Prozent-Hürde. Den Auftakt aus österreichischer Sicht machten Michael Knauder und Contessa mit einem guten Ritt, für den es 67,913 Prozent gab – Platz 21. Etwas später reihten Julia Sciancalepore und Pommery mit 67,043 Prozent auf Rang 22 ein.
 
Zufrieden mit Pommery, sich selbst und einem gelungenen Team Test bei ihrem Championatsdebüt: Julia Sciancalepore, mit 20 Jahren das Team-Küken der österreichischen Equipe © Caroline Schunk
Zufrieden mit Pommery, sich selbst und einem gelungenen Team Test bei ihrem Championatsdebüt: Julia Sciancalepore, mit 20 Jahren das Team-Küken der österreichischen Equipe
© Caroline Schunk
Nun steht noch das Ergebnis des vierten und letzten rot-weiß-roten Teamreiters, Thomas Haller aus, der mit seinem Puschkin am Dienstag den Team Test im Grade II bestreitet. Bevor die Mannschaftsergebnisse jedoch endgültig feststehen, wird noch eine zweite Prüfungsrunde, der Championship Test, geritten. Dieser zählt dann gleich doppelt: einmal für die Vergabe der Einzelmedaillen sowie in Summe mit dem Team Test für die Mannschaftswertung.

Aktuell rangiert die österreichische Equipe auf dem sehr guten sechsten Platz von insgesamt 14 Nationen. An der Spitze liegen Großbritannien, Belgien und Deutschland. Pepo Puch gewann bei den Paralympics 2012 in London Gold und Bronze im Einzel. „Ich hoffe, dass ich auch diesmal mit Übergepäck nach Hause fliegen kann."

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
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