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16.09.2016

Paralympics: Silber für Pepo Puch in der Kür

Von den Paralympischen Spielen in London war Pepo Puch mit einmal Bronze und einer Goldmedaille nach Hause gekommen. Und auch dieses Mal wird der Steirer mit Übergepäck die Heimreise antreten. Nach Gold im Championship Test holt Puch in der Kür Silber hinter Weltmeister Lee Pearson.

Was für eine Leistung: Nach Gold im Championship Test reiten Pepo Puch und Fontainenoir bei den Paralympischen Spielen in Rio auch noch zu Kür-Silber! © FEI/Liz Gregg
Was für eine Leistung: Nach Gold im Championship Test reiten Pepo Puch und Fontainenoir bei den Paralympischen Spielen in Rio auch noch zu Kür-Silber!
© FEI/Liz Gregg
Puch und sein Oldenburger Wallach Fontainenoir lieferten auch in der zweiten Einzelentscheidung des Grade Ib. Von den Richtern gab es für den gelungenen Ritt zu Strauss-Musik 74,6 Prozent im technischen Bereich und 78,9 für die künstlerische Darbietung. Unterm Strich schloss das rot-weiß-rote Duo mit hervorragenden 76,75 Prozent. Für den Sieg sollte diese Wertung heute aber nicht reichen. Denn Weltmeister Lee Pearson und Zion kamen mit 77,4 Prozent vom Platz, wobei vor allem die künstlerische Note etwas höher ausfiel als jene von Puch und Fonti. Das österreichische Duo blieb diesmal aber auch nicht gänzlich fehlerfrei. „Wir hatten teilweise nicht ganz die Harmonie, waren unterschiedlich im Rhythmus, deshalb geht das Ergebnis hundertprozentig in Ordnung“, so der Weltrekordhalter in der Kür, der einer zweiten Goldmedaille keine Sekunde nachtrauerte. „Eines ist klar: eine Silbermedaille ist nie eine Niederlage.“

Pearson, der sich im Championship Test noch mit Silber hatte zufrieden geben müssen, durfte sich damit doch noch über Paralympisches Gold freuen. Das insgesamt elfte (!) seiner Karriere.  Bronze ging wie schon am Dienstag an die ohne Beine geborene Dänin Stinna Kaastrup auf Smarties (74,75 %).

Mit  einer Gold- und einer Silbermedaille im Gepäck, kann Pepo Puch zufrieden auf die für ihn bislang erfolgreichsten Paralympics zurückblicken. „Für mich waren es perfekte Spiele. Der Druck war enorm, die Leistungsdichte ist seit London 2012 noch einmal höher geworden. Aber uns ist alles aufgegangen, wie wir uns das vorgenommen haben.“

Dass er seine Paralympics-Karriere zumindest bis Tokio 2020 fortsetzt, stand für Pepo Puch noch vor der Siegerehrung fest. „Ab sofort fangen wir damit an, an Tokio zu denken und beginnen unsere Arbeit von vorne. Ich freue mich schon darauf.“
Strahlende Sieger im Kürbewerb des Grade Ib: Silber für Pepo Puch, Bronze für Stinna Kaastrup (DEN) und Gold für Lee Pearson (GBR) © Jon Stroud/FEI
Strahlende Sieger im Kürbewerb des Grade Ib: Silber für Pepo Puch, Bronze für Stinna Kaastrup (DEN) und Gold für Lee Pearson (GBR)
© Jon Stroud/FEI

Equipe auf Platz acht

Bereits gestern entschieden wurde das Rennen um die Teammedaillen. Als unschlagbar erwiesen sich dabei die Briten. Sie holten mit 453,3 Gold vor Deutschland (433,3) und den Niederlanden (430,4).

Österreichs Quartett kann auf ein gleungenes Debüt zurückblicken. Der 38-jährige Kärntner Martin Michael Knauder schaffte es im Championship Test des Grade 1a mit Contessa und 68,087 Prozent auf Rang 14. Teamkollegin Julia Sciancalepore, ebenfalls Grade 1a, erreichte auf Pommery mit 66,304 Prozent den 19. Platz. Zusammen mit Pepo Puchs erzielten Goldmedaillen-Score von 75,103 Prozent und den drei besten rot-weiß-roten Ergebnissen aus dem Team Test bedeutete das in der Endabrechnung 418,61 Prozent und Platz acht.

Österreichs vierter Paradressur-Reiter Thomas Haller konnte mit Hengst Puschkin aufgrund ungewöhnlicher Herzgeräusche nicht an den Start gehen. Haller entschied zum Wohl des Pferdes, das er vor dem Heimflug keinem zusätzlichen Stress aussetzen wollte. "Obwohl alle Pferde nach dem Flug gut angekommen sind und vor der Verfassungsprüfung noch fit to compete waren, ist es Puschkin einen Tag nach seinem ersten Start nicht mehr so gut gegangen", erklärte Team-Tierärztin Dr. Constanze Zach.

OEPS/ÖPC/ps
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