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05.12.2016

Paris: Max Kühner und Cornet Kalua starke Fünfte im 350.000 Euro Grand Prix

350.000 Euro Gesamtdotierung und die Aussicht auf noch viel mehr: Der Große Preis von Paris war ein Hunderstelsekundenkrimi der Superlativen. Mitten drin statt nur dabei im Showdown war das Österreicher-Duo Max Kühner und Cornet Kalua.

Bei Max Kühner und Cornet Kalua zeigt die Formkurve steil nach oben. © Tomas Holcbecher
Bei Max Kühner und Cornet Kalua zeigt die Formkurve steil nach oben: Nach ersten Weltcuppunkten in Stuttgart sprang das Duo im Grand Prix von Paris nun auf Platz fünf.
© Tomas Holcbecher
Neben Los Angeles und Hongkong ist Paris die dritte Etappe des sogenannten „Longines Masters“ – einer Turnierserie, die wie der konkurrierende Rolex Grand Slam enorme Preisgelder ausschüttet. Insbesondere an den, der alle drei Einzelspringen hintereinander gewinnet. Satte 2,25 Millionen Euro stellt der Uhrengigant für dieses Kunststück in Aussicht. Allerdings wird es wohl noch etwas dauern, bis Longines das ganz große Geld locker machen muss, denn Daniel Deußer, der zuletzt den großen Preis in Los Angeles gewonnen hatte, schrammte diesmal an Platz eins vorbei. Aber nur knapp. Auf der Cassini-I-Tochter Equita van't Zorgvliet schaffte der Deutsche nach einer fehlerfreien Runde im Umlauf auch im Stechen eine astreine Runde. Doch seine 43,81 Sekunden Durchlaufzeit sollten am Ende nur für Platz drei reichen.

Die Bestzeit schrieb der Belgier Gregory Wathelet auf seinem zwölfjährigen BWP-Hengst Eldorado van het Vijverhof an. Das Duo war schon nach 41,86 Sekunden im Ziel. An dieser Zeit biss sich selbst der schnelle Ire Bertram Allen mit Hector van d‘Abdijhoeve die zähne aus. Fehlerfeie 42,08 bedeuteten Platz zwei für dieses Paar.

Eine starke Leistung lieferte auch Max Kühner im Sattel von Cornet Kalua ab. Das Duo ging mit Startnummer eins in den Fünf-Sterne-Grundumlauf– und zeigte prompt vor, wie man’s macht. Mit einer blitzsauberen Runde qualifizierte sich das Paar direkt für das Stechen. Ohne Fehler blieben nach Kühner nur noch sieben weitere Paare. In der Endrunde zeigte das rot-weiß-rote Duo den besten Vier-Fehler-Ritt - machte Platz fünf im Endklassement und satte 21.000 Euro vom Preisgeldkuchen.

Für Kühner ging damit ein hoch erfolgreiches Turnier zu Ende. Bereits in der Auftaktprüfung der CSI5* am Freitag war der gebürtige Münchner mit dem 14-jährigen Cornet-Obolensky-Sohn auf Platz fünf gesprungen. Im Sattel der schnellen Electric Touch platzierte sich der 42-Jährige zudem am selben Tag auf Rang acht in der Longines Speed Challenge.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps