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27.09.2013

Pech für Österreich beim Finalauftakt

Mit insgesamt 37 Fehlerpunkten auf dem Konto kam die heimischen Equipe im Auftaktbewerb des Nations Cup Finales nicht über 15. Platz hinaus. Damit kämpfen die Rot-Weiß-Roten am Samstag im mit immerhin noch 300.000 Euro dotierten kleinen Finale um Platz neun.

Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi hatten bis zur finalen Dreier-Kombination einen Traumlauf, dann fielen allerdings gleich zwei Stangen und das Paar beendete den Auftaktbewerb der Nations Cup Finales mit gesamt 8 Fehlerpunkten als bestes he © Tomas Holcbecher
Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi hatten bis zur finalen Dreier-Kombination einen Traumlauf, dann fielen allerdings gleich zwei Stangen und das Paar beendete den Auftaktbewerb der Nations Cup Finales mit gesamt 8 Fehlerpunkten als bestes heimisches Paar.
© Tomas Holcbecher
Den Auftakt machte Dieter Köfler, der mit seinem Glock's Prince de Vaux im Einlaufbewerb am Donnerstag noch fehlerlos auf Platz elf gesprungen war. Heute hatte das Kärntner Duo Fortuna nicht auf seiner Seite, gleich beim ersten Hindernis gab es einen Abwurf, ein weiterer Fehler folgte beim Wassergraben und auch in der abschließenden Dreierkombination polterte es. Machte am Ende samt Zeitüberschreitung 13 Fehlerpunkte.

Staatsmeister Thomas Frühmann, der hier in der Olympia-Arena im Jahr 1992 zu Team-Silber bei den Spielen geritten war, legte auf seinem Routinier The Sixth Sense eine super Runde in den Parcours - bis zur Dreier-Kombination. Von da an war der Hund drin, vier Stangen fielen: 16 Fehlerpunkte.

Ein fast identisches Bild gaben Julia Kayser und Sterrehof’s Ushi ab. Die Amazone und ihre neunjährige Stute waren gut und sicher unterwegs, bis abermals die verflixte Dreier-Kombination die Hoffnungen der Österreicher auf einen Null-Fehler-Ritt platzen ließenh. Mit einem Fehler am Ochser und dem letzte Steilsprung kam die gebürtige Tirolerin mit acht Fehlerpunkten aus dem Parours. Spätestens jetzt war klar, dass die heimische Equipe keine Chance mehr auf das Finale der besten Acht haben würde, sodass Schlussreiter Stefan Eder gar nicht mehr einzureiten brauchte. „Auch wenn Stefan Eder und Chilli mit 0 geritten wären, hätten wir keine Chance mehr auf die Top-8 gehabt. Daher haben wir uns gemeinsam entschieden, Chilli für morgen zu schonen", erklärte Equipe-Chef Thomas Istinger.

Im kleinen Finale, das mit 300.000 Euro immer noch fürstlich dotiert ist, wartet starke Konkurrenz, denn auch die Top-Teams der USA, aus Schweden, Spanien und der Schweiz verpassten den Einzug in den Haptbewerb am Sonntag. "Wir kämpfen um jeden Platz!", so Istinger.
Die Dreierkombination am Schluss des Parcours wurde auch Thomas Frühmann und The Sixth Sense zum Verhängnis. © Tomas Holcbecher
Die Dreierkombination am Schluss des Parcours wurde auch Thomas Frühmann und The Sixth Sense zum Verhängnis.
© Tomas Holcbecher

Brasilianer top

Drei nahezu perfekte Ritte gelang den Reitern aus Brasilien. Sowohl Rodrigo Pessoa mit Citizenguard Cadjanine Z als auch der Athina Onassis-Gatte Alvaro de Miranda Neto mit Ad Rahmannshof's Bogeno kamen mit blitzsauberer Weste durch den Parcours, Marlon Modolo Zanotelli leistete sich im Sattel seines Clouwni lediglich einen Fehler aus der Zeit. Da machte es auch nichts, dass Eduardo Menezes mit Calavada seine Runde schon frühzeitig beenden musste - er lieferte das Streichergebnis. Mit gesamt einem Fehlerpunkt gab es an diesem Tag kein Vorbeikommen an den Südamerikanern.

Zwei fehlerfreie Ritte durch Jur Vrieling auf Bubalu und Maikel van der Vleuten mit Verdi nebst einen Fünf-Fehlerpunkte-Ritte durch Willem Greve auf Carambole brachten die Mannschafts-Olympiasilbermedaillengewinner aus den Niederlanden mit gesamt fünf Fehlerpunkten auf Rang zwei.

Mit acht Fehlerpunkten auf dem Konto beendeten gleich drei Teams den Auftaktbewerb, aufgrund der besseren Zeit waren es die Belgier, die sich vor den Iren und den Franzosen den dritten Platz holten. Ebenfalls mit dabei im Finale der besten Acht sind zudem die Briten, und auch die Teams aus Kanada und der Ukraine konnten einen Startplatz für Sonntag ergattern.

Für Österreich wird es bereits morgen Samstag ab 14.30 spannend, der Bewerb wird ebenso wie das große Finale am Sonntag live von FEI-TV übertragen.

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.

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