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28.10.2016

Pepo Puch ist Parasportler des Jahres

Was für eine Ehre für Pepo Puch und Österreichs Pferdesport: Bei der „Nacht des Sports“ im Austria Center Vienna wurde der 50-jährige Steirer zum Parasportler des Jahres 2016 gekürt. Und auch die rot-weiß-roten Voltigierer schnitten sensationell ab.

Nach Gold und Bronze in der Paralympischen Dressur in London 2012 sowie Gold und Silber in Rio 2016 wurde Pepo Puch am Donnerstagabend im Austria Center Vienna zum "Parasportler des Jahres" gewählt. © GEPA
Nach Gold und Bronze in der Paralympischen Dressur in London 2012 sowie Gold und Silber in Rio 2016 wurde Pepo Puch am Donnerstagabend im Austria Center Vienna zum "Parasportler des Jahres" gewählt.
© GEPA
Denn die dreifachen Voltigier-Weltmeister Jasmin Lindner und Lukas Wacha erreichten bei der Sportjournalistenwahl mit den Rängen 13 und 14 Plätze im absoluten Spitzenfeld.

Das Blitzlichtgewitter galt aber natürlich vorrangig Österreichs charismatischen Para-Dressurreiter Pepo Puch, der auf der Gala-Bühne demütig meinte: „Vor meinem Unfall habe ich die Pferde trainiert, heute trainieren die Pferde mich. Ich kann den Preis zwar entgegennehmen, aber eigentlich verdient ihn mein Pferd!“

Pepo blickte auch schon in die Zukunft: „Ich war in London erfolgreich dabei und habe die rasante Entwicklung des Paralympic-Sports miterlebt. Wir sind keine Mitleidsveranstaltung mehr, sondern wahrer Sport. Und wir denken auch schon an Tokio. Seit zwei Tagen sitze ich auf einem neuen Pferd, einem siebenjährigen Fuchs namens Dancing Feeling. Das ist wirklich spannend.“
Die Preisträger der "Nacht des Sports" 2016 - und Para-Dressurreiter Pepo Puch mittendrin. © GEPA
Die Preisträger der "Nacht des Sports" 2016 - und Para-Dressurreiter Pepo Puch mittendrin.
© GEPA
Zu den ersten Gratulanten zählten OEPS-Sportdirektor Franz Kager und Max Kaltenegger als Präsident von Puchs Heimatclub Zeltweg-Farrach. Elisabeth Max-Theurer, Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes, sandte ebenfalls ihre Glückwünsche: „Pepo ist ein Ausnahmereiter, ein Vorbild für jeden Pferdesportler. Ich kenne kaum jemanden, der so intensiv an sich und seinen Sportpartnern arbeitet, wie er.“

Puchs Erfolg war am Ende hochüberlegen, Österreichs Medienvertreter wählten ihn mit großem Vorsprung auf Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler und Schwimmer Andy Onea zum Sieger in dieser Kategorie.
© GEPA
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Voltigierer sensationell

Im Rummel um Puch gingen die beiden Spitzenplatzierungen von Jasmin Lindner und Lukas Wacha fast ein wenig unter. Die Einzelweltmeisterin kam bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres auf den sensationellen 13. Platz. Nicht weniger als acht Journalisten (darunter natürlich auch der Schreiber dieser Zeilen) setzten die Tirolerin auf Platz 1. Gemeinsam mit ihrem Voltigier-Partner Lukas Wacha gab es für das Pas de Deux-Team in der Mannschaftswahl Rang 14 – unmittelbar hinter den Fußballern von Rapid Wien und vor dem Eishockeymeister RB Salzburg!

Ernst Kopica
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