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12.03.2018

Pepo Puch siegt weiter, grandioses Debüt für Julia Sciancalepore

Die österreichischen Para-Dressurreiter haben beim CPEDI im norditalienischen Ornago einen starken Eindruck hinterlassen. Allen voran Pepo Puch und Julia Sciancalepore, die mit ihren Nachwuchspferden ordentlich auf den Putz gehauen haben.

Immer besser: Pepo Puch und Sailor"s Blue steigerten sich in Ornago von Prüfung zu Prüfung. © Petra Kerschbaum
Immer besser: Pepo Puch und Sailor"s Blue steigerten sich in Ornago von Prüfung zu Prüfung.
© Petra Kerschbaum
Nach seinem siegreichen Debüt Mitte Februar in Genemuiden (NED) bestätigte sich in Ornago, dass Pepo Puch mit Sailor’s Blue einen echten Glückstreffer gelandet hat. Der zehnjährige Hannoveraner Wallach von Swarovski konnte sich bei seinem erst zweiten Para-Turnier bereits enorm steigern, was der Steirer prompt in drei Siege ummünzte. Nach 71,364 Prozent  im Team Test des Grade II brachte das Duo im Individual Test schon beachtliche 73,676 Prozent auf die Anzeigetafel. Die Krönung folgte schließlich in der Kür. Nach einem harmonischen Ritt gab es beeindruckende 76,889 Prozent von den Richtern – über viereinhalb Prozent mehr als noch in Genemuiden. Und damit scheint das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht zu sein. Denn das Paar ist immer noch in der Phase des gegenseitigen Kennenlernens und Puch ortet in einigen Bereichen noch reichlich Verbesserungspotenzial, wie er nach dem Team Test wissen ließ. Mit der Entwicklung des Rappen ist der Paralympics Champion allerdings schon jetzt überaus zufrieden. Man habe immer besser zusammengefunden, wachse als Team langsam zusammen und "Blue" habe sich von Tag zu Tag steigern können, erklärte Puch via Facebook.
Riesen Freude bei Julia Sciancalepore über das geglückte Turnierdebüt mit Neuzugang Heinrich IV © Petra Kerschbaum
Riesen Freude bei Julia Sciancalepore über das geglückte Turnierdebüt mit Neuzugang Heinrich IV
© Petra Kerschbaum
Allen Grund zufrieden zu sein hat auch Julia Sciancalepore. Die Kärntnerin hat seit wenigen Monaten ebenfalls ein neues Pferd: den sechsjährigen Heinrich IV, einen erst sechs Jahre alten Hannoveraner von Heinrich Heine aus einer De Niro-Mutter. Der Wallach aus der Zucht von Petra Kerschbaum ist der Nachfolger von Sciancalepores langjährigem Sportpartner Pommery. Letzterer wurde nach den Europameisterschaften in Göteborg, bei denen das Paar auf Platz 12 im Individual gelandet war, in den turniersportlichen Ruhestand - zumindest auf internationaler Ebene - verabschiedet. Trotz des Umstiegs vom erfahrenen Routinier auf einen noch völlig grünen Youngster muss sich die 22-Jährige Heeressportlerin keine Sorgen um einen möglichen sportlichen Rückschritt machen. Im Gegenteil. Denn der Neue an ihrer Seite steht seinem Vorgänger um nichts nach – und macht seine Unerfahrenheit mit unschlagbarer Coolness wett. Das zeigte sich eindrucksvoll beim Premierenauftritt des Paares in Ornago.

Nach dem dritten Platz im Team Test, den das Paar mit 66,667 Prozent hinter der Italienerin Sara Morgati und dem Kärntner Martin Michael Knauder auf Comtessa (67,202%) beendete, ging es stetig bergauf. Im Individual schrieben Sciancalepore und Heinrich IV bereits 67,857 Prozent an, was Platz drei hinter Sara Morgati bedeutete, die gleich mit zwei Pferden angetreten war. Noch besser lief es in der Kür. Dort kassierte das Duo satte 70,111 Prozent – Platz zwei hinter Morgati und zugleich die zweitbeste Wertung ihrer Karriere für Julia Sciancalepore. Die konnte ihr Glück gar nicht richtig fassen:
Martin Michael Knauder und Comtessa wurden in dieser Prüfung mit 66,611 Prozent gute Dritte.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.
 
ps
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