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12.11.2012

Peter Gmoser und Nina Brand feiern Siege in der Stadthalle

Der Sonntag beim Wiener Pferdefest brachte gleich zwei Siege in rot-weiß-rot: Peter Gmoser und Cointreau gewinnen die Vier-Sterne-Kür, Nina Brand und Calme P das internationale Zeitspringen der Fünf-Sterne-Kategorie. Stefanie Bistan reitet als beste Österreicherin im Championat von Wien auf Rang zehn.

Geballte Siegesfaust: Nach dem Triumph in der Vier-Sterne-Kür beim Wiener Pferdefest hat Peter Gmoser die Pensionierungsgedanken um seinen Cointreau schnell wieder verworfen. © Nini Schäbel
Nach dem Triumph in der Vier-Sterne-Kür beim Wiener Pferdefest hat Peter Gmoser die Pensionierungsgedanken um seinen Cointreau schnell wieder verworfen.
© Nini Schäbel
In den vergangenen Wochen hatte Peter Gmoser bereits über die Pensionierung seines „Kurti“ Cointreau nachgedacht, spätestens seit gestern ist dieses Kapitel aber wieder ad acta gelegt. Nach achtmonatiger Verletzungspause und zaghafter Rückkehrversuche gelang dem Burgenländer und seinem bereits 16-jährigen Oldenburgerhengst ein erfreuliches Comeback. 73,025 Prozent brachten dem Paar den klaren Sieg in der sonntäglichen Musikkür.

„Ich bin sprachlos. Es war richtig cool, hat unglaublich Spaß gemacht Cointreau heute zu reiten. Eigentlich wollte ich ihn hier in der Stadthalle würdig vom Dressursport verabschieden. Daraus wird nach diesem super Auftritt natürlich nichts“, lachte Gmoser beim Siegerinterview sichtlich erleichtert.

Platz zwei ging an die Russin Elena Sidneva mit der zehnjährigen Limbo-Tochter Romeo Star (70,875 Prozent) vor einem weiteren Österreicher: Mit nur 0,175 Prozent Abstand auf die Zweitplatzierten ritt Christian Schumach mit seinem ausdrucksstarken Auheim's Picardo auf dem dritten Rang (70,700 Prozent).

Österreicherinnen dominieren Ladies Trophy

Ebenfalls einen ersten und einen dritten Platz gab es für die heimischen Fans in der Ladies Trophy, einem Fünf-Sterne-Zeitspringen über 1,45 Meter, zu bejubeln. Nina Brand meisterte den über zwölf Hindernisse führenden Parcours als einzige Starterin ohne Fehler und ritt mit ihrem Schimmelhengst Calme P in 63,69 Sekunden zum Sieg. Auf Rang zwei mit einem Zeitfehler platzierte sich die für die Bermudas startende Jillian Terceira auf Bernadien van Westuur in 68,64 Sekunden. Auch die Vorarlbergerin Laura Lehner und ihr Uster van´T Heike blieben ohne Abwurf, mussten jedoch einen Zeitfehler hinnehmen und platzierten sich mit 69,64 Sekunden auf dem hervorragenden dritten Rang.
Keiner war so schnell wie sie: Daniel Deusser (GER) und Cornet d"Amour sprangen zum mit 10.000 Euro dotierten Sieg im Championat von Wien. © Nini Schäbel
Keiner war so schnell wie sie: Daniel Deusser (GER) und Cornet d"Amour sprangen zum mit 10.000 Euro dotierten Sieg im Championat von Wien.
© Nini Schäbel

Sieg für Daniel Deusser im Championat von Wien, Stefanie Bistan beste Östereicherin auf Platz zehn

Der Sieg im mit insgesamt 40.000 Euro dotierten Championat von Wien ging an den Deutschen Daniel Deusser und seinen neunjährigen Cornet Obolensky-Sohn Cornet d'Amour. Das Paar setzte sich nach klarer Bestzeit im Stechen (36,62 Sekunden) gegenüber der für die Ukraine startenden Katharina Offel auf Cathleen (0/37,54) durch.
Lieferten wieder eine beeindruckende Talentprobe ab: Stefanie Bistan und Juvina blieben im Championat von Wien zweimal fehlerfrei und platzierten sich auf Rang zehn noch vor Olympiasieger Steve Guerdat. © Nini Schäbel
Lieferten wieder eine beeindruckende Talentprobe ab: Stefanie Bistan und Juvina blieben im Championat von Wien zweimal fehlerfrei und platzierten sich auf Rang zehn noch vor Olympiasieger Steve Guerdat.
© Nini Schäbel
Auf Rang drei landete der zweifachen Olympia-Silber-Gewinner von London, Gerco Schröder (NED/0/37,98) mit Eurocommerce Callahan. „Ich bin quasi in letzter Sekunde in das Wiener Pferdefest hinein gekommen und jetzt ein Sieg, das macht doppelt Spaß!“, freute sich Daniel Deusser nach seinem Triumph, der ihm 10.000 Euro Siegesprämie einbrachte.

Dass ihr die Stadthalle besonders liegt, hatte Stefanie Bistan bereits im vergangenen Jahr bewiesen. Auch im diesjährigen Championat von Wien schaffte die 20-jährige Salzburgerin als einzige Österreicherin den Einzug ins Stechen. Und auch dort blieb das Nachwuchstalent im Sattel ihrer bewährten Schimmelstute Juvina fehlerfei und platzierte sich auf dem hervorragenden zehnten Endrang, der mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt wurde.

Den Routiniers Thomas Frühmann (The Sixth Sense) und Stefan Eder (Chilli van Dijk) blieb nach je einem Abwurf der Einzug in die Entscheidung verwehrt, sie mussten sich mit den Rängen 24 und 26 begnügen.

Alles Ergebnisse aus der Stadthalle finden Sie hier.
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