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23.06.2014

Pferderennen in Ascot fordern drei Pferdeleben

Das fünftägige Galoppermeeting steht für Royals, High Society, wahnwitzige Hutmode und spannungsgeladene Rennen. Doch Ascot hat auch seine Schattenseiten. In diesem Jahr überlebten drei Pferde die Rennwoche in der britischen Grafschaft Berkshire nicht.

Während rund 500 Pferde ohne gröbere Probleme ins Ziel kamen überlebten drei Galopper die prestigeträchtige Rennwoche in Ascot nicht. © Tom Bayer - Fotolia.com
Während rund 500 Pferde ohne gröbere Probleme ins Ziel kamen überlebten drei Galopper die prestigeträchtige Rennwoche in Ascot nicht.
© Tom Bayer - Fotolia.com
Ganz und gar unglamourös verlief der Start in die Galopprennwoche am Dienstag für zwei junge Wallache. Im Group Two Conventry Stakes zog sich der zweijährige Case Statement einen irreparablen Fesselbeinbruch zu und musste eingeschläfert werden. Danach kam im prestigeträchtigen Ascot Stakes der fünfjährige Sir Graham schwer zu Sturz. Die nachfolgende Untersuchung ergab eine Beckenfraktur sodass man sich entschied auch dieses Pferd zu erlösen.
 
Wie schon im Jahr zuvor wurde diesmal der Schlusstag von einem Todesfall überschattet: Als Viertplatzierter des Queen Alexandra Rennens schaffte es Tiger Cliff zwar noch ins Ziel, brach jedoch wenig später zusammen und verstarb noch an Ort und Stelle. Als Grund für den plötzlichen Tod wird ein Herzinfarkt vermutet.

“Gemeinsam mit den zwei Todesfällen vom Dienstag ist das natürlich sehr, sehr traurig und sicherlich kein guter Weg die Rennwoche zu beenden” sagte Ascot-Sprecher Nick Smith gegenüber der Presse. „Nicht desto trotz muss man festhalten, dass mit unserem Sport immer ein gewisses Risiko verbunden ist und die Todesfälle nicht auf die Streckenbeschaffenheit oder das -management zurückzuführen sind.“
 
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